Tunesier rast mit Jeep in Airport Mailand

Malpensa evakuiert

 

Tunesier rast mit Jeep in Airport Mailand

Sicherheitsalarm am Mailänder Flughafen Malpensa: Mit dem Auto raste ein Mann am Montag in die Glastür eines Terminals und ging dann mit einem Messer auf einen Polizisten los. Der Beamte stoppte den Angreifer, der offenbar ausgerastet war, mit einem Schuss in den Fuß. Der Terminal wurde evakuiert, einen terroristischen Hintergrund gab es nach Angaben der Sicherheitskräfte nicht.

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Auto gestohlen
Der Mann habe mit dem vermutlich gestohlenen Geländewagen, in dem sich auch seine Frau und drei Kinder befanden, eine Tür eingefahren, verlautete aus Sicherheitskreisen. Er sei dann mit einem Messer in der Hand ausgestiegen und habe einen Polizisten bedroht. Dieser habe versucht, ihn zu beruhigen und aus dem Terminal zu bringen. Als der Angreifer mit dem Messer auf den Beamten losgehen wollte, habe der Polizist geschossen und ihn am Fuß verletzt, hieß es. Der Mann sei festgenommen haben. Die Frau und Kinder würden derzeit befragt.

Kein terroristischer Hintergrund
Der aus Tunesien stammende Angreifer habe "keine terroristischen Absichten" gehabt, sagte der Sicherheitschef von Malpensa, Giuseppe Bonomi. Die für den Flughafen zuständige Polizeipräfektur von Busto Asizio erklärte, der Mann habe in "einem Anfall von Wahnsinn" gehandelt. Demnach ist der Tunesier mit einer Italienerin verheiratet.

   Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtete, wurde geprüft, ob der Angreifer unter Alkoholeinfluss stand oder psychologische Probleme hat. Alle Starts wurden demnach ausgesetzt, die Landungen gingen planmäßig weiter.
 

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