US-Botschaft: Brief enthielt Tränengas

Entwarnung

US-Botschaft: Brief enthielt Tränengas

Zwei Mitarbeiter der US-Botschaft in Paris sind am Freitag wegen eines verdächtigen Briefs ärztlich untersucht worden. Ein Sprecher der Pariser Polizei sagte, die beiden Angestellten, die in der Poststelle mit der Sendung in Kontakt gekommen seien, hätten Reizungen im Hals und an den Augen verspürt. Nach unbestätigten Untersuchungsergebnissen der Pariser Polizei ist Tränengas aus dem Umschlag entwichen. Beide Männer seien mittlerweile wohlauf.

Schon vor zwei Monaten verdächtiger Brief
Die Botschaft gab nichts über die Herkunft des Briefs bekannt. Schon vor zwei Monaten sei wegen eines verdächtigen Briefes die Polizei alarmiert worden, sagte der Pariser Beamte. Ob die beiden Fälle in Zusammenhang miteinander stehen, blieb zunächst unklar.

Nach dem 11. September 2001 hatten Postsendungen mit dem gefährlichen Milzbranderreger in den USA für Aufsehen gesorgt, fünf Menschen starben dadurch und 17 wurden verletzt. Als einziger Verantwortlicher wurde ein Wissenschafter, ein früherer Biowaffen-Experte der US-Regierung, von der US-Justiz benannt. Der Mann soll Selbstmord begangen haben. Es gab viele Nachahmertaten mit ungefährlichen Substanzen. Mehrmals wurde auch an Botschaften Terroralarm wegen Briefen mit weißem Pulver ausgelöst. Im Dezember 2008 waren diplomatische Einrichtungen Russlands in Wien und Salzburg betroffen.

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