US-Wahl soll jetzt vor Gericht kommen

Nach Trump-Sieg

US-Wahl soll jetzt vor Gericht kommen

Die Präsidentschaftskandidatin der US-Grünen, Jill Stein, will mit einer Klage vor einem Bundesgericht eine Neuauszählung der Stimmen im Bundesstaat Pennsylvania erreichen. Ein früherer Versuch Steins war gescheitert, weil ein Richter von Steins Team eine Sicherheitsleistung in Höhe von einer Million Dollar (939.672,99 Euro) verlangt hatte.

   Daraufhin zog sie ihren Antrag am Samstag zurück, klagte aber am Montag vor dem Bundesgericht. Stein hatte erklärt: "Kein Wähler in Amerika sollte zur Zahlung Tausender Dollar gezwungen sein, um zu erfahren, ob seine Stimme richtig gezählt wurde."

   Im Bundesstaat Wisconsin begann vergangene Woche eine Neuauszählung. Für Michigan ordnete ein US-Bundesrichter ebenfalls eine Überprüfung des Wahlergebnisses an. Dort soll die Neuauszählung am Montag beginnen und bis 13. Dezember abgeschlossen sein.

   Der republikanische Kandidat Donald Trump hatte in allen drei Staaten einen knappen Vorsprung vor der Demokratin Hillary Clinton. Einige ihrer Anhänger setzen deswegen auf eine Neuauszählung, auch wenn die Chancen auf einen Erfolg äußerst gering sind. Clinton müsste zur Siegerin in den drei Staaten ernannt werden, um genügend Stimmen im Wahlleutegremium zu erhalten, das den Präsidenten bestimmt.

 

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