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12 Tote

USA: Amoklauf bei "Batman"-Premiere

Bei einer Premiere des neuen "Batman"-Films hat der 24-jährige James Holmes in einem Kino im US-Staat Colorado wild um sich geschossen und mindestens 12 Menschen getötet. 28 Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Schütze ist festgenommen worden. Der Vorfall ereignete sich bei einer Mitternachts-Preview des Films "The Dark Knight Rises" im Century Kino in der Stadt Aurora bei Denver.

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Blutbad bei "Batman"-Vorführung

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 Zunächst war über einen Komplizen spekuliert worden. Hinweise auf einen zweiten Schützen wurden nicht bestätigt.

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(c) AP; Polizisten durchsuchen die Wohnung von James Holmes


Sprengsätze in der Wohnung
Frank Fania von der Polizei in Aurora sagte dem Sender CNN, das Motiv des Killers sei noch unklar. Der junge Mann habe nach seiner Festnahme gewarnt, dass er Sprengsätze in seiner Wohnung deponiert habe. Tatsächlich fanden die Beamten in der Wohnung eine ausgeklügelte Installation, weshalb die Beamten möglicherweise noch Stunden oder gar Tage für das Räumen der Wohnung brauchen könnten, erklärte die Polizei. Nach Angaben des TV-Senders KUSA wurde das Mietshaus, in dem der Mann wohnt, evakuiert.  Festgenommen wurde der mutmaßliche Täter laut Fania auf einem Parkplatz hinter dem Kino.




 Laut CNN blieb unklar, ob alle Verletzten Schusswunden hatten. Nach den Schüssen sei Panik ausgebrochen, die Menschen seien in Richtung Ausgang gestürzt und dabei übereinander hinweggetrampelt. Der Sender zeigte ein mit einem Handy aufgenommenes Video, in dem Leute in Panik herumliefen und schrien. Viele Angeschossene waren junge Menschen, in dem Kino sollen sich zahlreiche Jugendliche und Kinder aufgehalten haben.

Trauer nach Amoklauf in Denver 1/9

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Rauchbombe gezündet
Der lokale Hörfunksender 850 KOA Radio berichtete, viele der Kinobesucher hätten die Schüsse zunächst für einen Teil des Films gehalten. Der mutmaßliche Täter habe eine Gasmaske getragen und eine Rauchbombe gezündet. Ein Augenzeuge sagte einem örtlichen Fernsehsender, der Mann habe plötzlich wahllos auf Menschen geschossen.

 Augenzeugen berichteten im Fernsehen von schrecklichen Szenen. Menschen seien blutüberströmt am Boden gelegen. Ein Polizist habe ein leblos wirkendes Mädchen in seinem Arm getragen, schilderte ein junger Mann dem Sender KUSA. Die Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht, die Unverletzten in einer High School in Sicherheit gebracht.

  Mindestens 250 Polizisten waren demnach am Tatort. Laut CNN rückte auch das FBI aus.

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