Übermütiges Känguru zerstörte Brustimplantate

Australien

Übermütiges Känguru zerstörte Brustimplantate

Bei einer Fahrradtour in Südaustralien hat sich eine Frau über die Begegnung mit einem Känguru gefreut - bis das übermütige Tier sie ansprang, ihre Rippen verletzte und sogar ihre Brustimplantate zerstörte. "Ich sah es und dachte, oh wie süß, da war es auch schon auf mir drauf", sagte Sharon Heinrich der Zeitung "Northern Argus" vom Dienstag.

Idyllische Radtour?
Heinrich radelte mit ihrer Freundin Helen Salter auf der idyllischen Riesling-Strecke im Clare Valley, als das Beuteltier auf sie zuhüpfte. "Ich bin 1,63 Meter groß, und es war größer als ich und so schwer", berichtete die 45-Jährige. "Als es auf mir gelandet war, sprang es erneut ab, was alles noch schlimmer machte." Dann sei das Känguru auf ihre Freundin gehüpft und wieder in der Wildnis verschwunden, berichtete die Radlerin dem Sender ABC.

Zerstörte Brustimplantate und Verletzungen
Heinrich blieb nach eigenen Angaben mit zerstörten Brustimplantaten, drei angeknacksten Rippen, Hautabschürfungen und einem tauben Bein zurück, während Salter eine Gehirnerschütterung erlitt. Die zerstörten Implantate bereiteten Heinrich die größten Schmerzen. Sie bestünden aus Silikon und einer Salzlösung, sagte die 45-Jährige. Während die Salzlösung einfach vom Körper ausgeschieden werde, werde das Silikon im Körper fest und schmerze im Bereich der angeknacksten Rippen. Sie werde sich am Donnerstag in Adelaide operieren lassen, kündigte Heinrich an.

Von einer Fahrradtour auf der Riesling-Strecke durch die Weinberge des Clare Valley wollte sie nicht abraten: Der Ausflug sei vor der Begegnung mit dem Känguru "wunderschön" gewesen.

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