Unwetter in Rom

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Kolosseum und Palatin gesperrt

Nachdem sintflutartige Unwetter das öffentliche Leben in Rom am Donnerstag nahezu zum Erliegen gebracht haben, sind auch mehrere archäologische Stätten in der Ewigen Stadt aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Denkmalschützer sollen überprüfen, ob die heftigen Regenfälle, die stundenlang anhielten und für chaotische Zustände in der italienischen Hauptstadt sorgten, Monumente und Ausgrabungen beschädigt haben. Zur Enttäuschung der Touristen blieb das Kolosseum am Freitag gesperrt.

Diashow Schwere Unwetter-Schäden in Rom

Schwere Unwetter-Schäden in Rom

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See vor dem Kolosseum
Experten müssen jetzt überprüfen, ob Wassereinbrüche das italienische Wahrzeichen beschädigt haben. Wassermassen drangen in die unterirdische Räume des Monuments ein, vor dem Kolosseum hatte sich am Donnerstag ein See gebildet. Auch das archäologische Gelände des Palatins, die Thermen von Caracalla und die Ausgrabungen von Ostia Antica blieben am Freitag gesperrt. Dasselbe gilt für das Forum Romanum.

Auch die Domus Aurea des Kaisers Nero, in der es in den vergangenen Jahren wegen Wasserinfiltrationen zu Einstürzen gekommen war, wurde Kontrollen unterzogen. 2010 war im unterirdisch gelegenen Wohnpalast eine Decke eingestürzt. Überschwemmungen hatten die Mauern und das Dach bereits 2005 gefährdet, so dass das weitläufige Gebäude wegen Einsturzgefahr geschlossen werden musste.

Chaos in in der Ewigen Stadt
Die Unwetter hatten Rom am Donnerstag ins Chaos gestürzt. Ein 32-jähriger Migrant aus Sri Lanka ertrank im überschwemmten Souterrain seiner Wohnung. Wegen der Wassermassen musste eine der beiden U-Bahn-Linien komplett geschlossen werden, auf der anderen fiel der Verkehr auf der Hälfte der Strecke aus. Weder Taxis noch öffentliche Verkehrsmittel konnten im Stadtzentrum fahren. Wasser drang in den Hauptbahnhof Termini ein. Gehsteige standen teilweise mehrere Zentimeter hoch unter Wasser. Dutzende Autos blieben liegen.

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