Vater erschlug und verbrannte Tochter (2)

Brutaler Mord

Vater erschlug und verbrannte Tochter (2)

In Onondaga County im US-Staat New York steht der 25-jährige Ryan Lawrence vor Gericht. Er gestand, im vergangenen Februar seine 21 Monate alte Tochter Maddox getötet zu haben und plädierte auf schuldig. Die Motive für seine Tat schockierten die Anwesenden zutiefst.

Tochter hatte Augenkrebs

Lawrence galt eigentlich als liebender Familienvater. Seine kleine Tochter war an einer seltenen Form von Augenkrebs erkrankt, während der Chemotherapie habe er sich hingebungsvoll um sie gekümmert. Nach den letzten ärztlichen Untersuchungen galt die Zweijährige schließlich als geheilt. Lawrence passte auch auf Maddox auf, während ihre Mutter zur Arbeit ging. Niemand hätte mit einer solchen Kaltblütigkeit gerechnet...

Brutaler Mord

Am Wochenende vom 20. Februar verlor der 25-Jährige schließlich die Kontrolle über sich selbst. Er setzte seine zweijährige Tochter ins Auto und fuhr mit ihr rund 75 Kilometer nach Cortland County, wo er den Kopf der Kleinen mit einem Baseballschläger zertrümmerte. Danach verbrannte er ihre Leiche und fuhr damit zurück nach Onondaga. Er warf die verkohlten Überreste angebunden an einen Betonklotz in einen Bach.

Nach einer dreitägigen Suchaktion fanden Suchtrupps die Leiche des kleinen Mädchens. Der Vater wurde zwei Tage nach dem Auffinden der Überreste von der Polizei verhaftet.

Tochter bekam zu viel Aufmerksamkeit

Wochenlang leugnete der Vater, etwas mit dem Mord an Maddox zu tun zu haben. Rick Trunfio, Assistent der Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber der "Washington Post": "Er erfand jede Menge Geschichten." Schließlich gestand Lawrence die grausame Tat, ein Motiv konnte er jedoch nicht nennen.

Aufgrund der Erzählweise des 25-Jährigen kamen Ermittler zu dem Schluss, dass er auf seine Tochter eifersüchtig gewesen war, weil diese aufgrund ihrer Krankheit viel Aufmerksamkeit bekam.

Reue

"Mein Mandant bereut, was er getan hat", sagte der Anwalt von Lawrence, Michael Vavonese. Der Verteidiger gestand: "Das war mein schwierigster Fall. Ich bin seit 33 Jahren in diesem Beruf, aber dieser Fall hat mich am meisten berührt."

Das Gericht entscheidet nun über das Strafmaß. Lawrence drohen wegen Mordes 25 Jahre bis zu lebenslanger Haft.

 


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