Vergewaltigungen bestellt: Neue Schock-Details

Prozess

Vergewaltigungen bestellt: Neue Schock-Details

"Vergewaltigung auf Bestellung": Ein Pensionist, der in mehreren hundert Fällen über das Internet sexuellen Missbrauch von Kindern auf den Philippinen geordert hat, wollte nach eigener Aussage damit "helfen", um ihre Lebensumstände zu verbessern, "rechtfertigte" sich der 70-Jährige am Mittwoch im Prozess in Glostrup bei Kopenhagen.

In den Livestreams, die der Pensionist zwischen 2011 und 2016 von seinem Computer aus verfolgt haben soll, waren laut Anklage auch Mütter zu sehen, die ihre eigenen Kinder missbrauchten. Einige der Opfer waren demnach erst sieben bis neun Jahre alt. Der 70-Jährige gab seine Rolle bei dem Missbrauch in den meisten Fällen zu.

Während der Vergewaltigungen soll der Däne Anweisungen gegeben haben, was mit den Opfern passieren solle. Für die Taten bezahlte er jeweils umgerechnet rund 40 bis 54 Euro. Weil sich der Missbrauch auf einem anderen Erdteil abgespielt habe und er ihn vom Computer aus verfolgt habe, seien er ihm vielleicht "unwirklich" erschienen.

Ein Interpol-Mitarbeiter hatte am Dienstag im Prozess ausgesagt, die Zahl solcher Übergriffe auf Kinder auf den Philippinen sei zuletzt explodiert. Ein Urteil soll im Juni fallen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen