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Verpokert: CDU sauer auf Merkel

GroKo-Einigung

Verpokert: CDU sauer auf Merkel

Mühsam waren die Verhandlungen zwischen Unionsparteien und SPD um die neuerliche Bildung einer Großen Koalition in Deutschland. Gezankt wurde zuletzt vor allem um Ministerposten.

Kritik. Am Ende durfte sich die SPD als Sieger fühlen: Sie erhielt gleich sechs Ministerien, eines mehr als die CDU von Kanzlerin Angela Merkel. Die muss sich inzwischen heftiger Kritik stellen: Sie habe sich um den Erhalt ihrer Macht willen von der SPD über den Tisch ziehen lassen, so der Tenor.

Viel Macht. Denn die SPD besetzt jetzt die Schlüsselämter Außenministerium, Finanzministerium und Sozialministerium. Chef Martin Schulz sicherte sich das begehrte Außenamt, kündigte dafür an, auf die Führung von Partei und Fraktion zu verzichten. Auch bei den anderen Ministerien haben sich klare Favoriten herauskristallisiert (siehe Fotos).

Abstimmung. Trotz Einigung ist noch nicht fix, ob die GroKo kommt. Bis zum 4. März will die SPD alle 463.723 Mitglieder über den Koalitionsvertrag abstimmen lassen. Auch die CDU muss auf einem Parteitag in Berlin am 26. Februar noch zustimmen. 

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