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So flog die Bohrinsel in die Luft

Seit Mitte April hält die Ölkatastrophe vor der US-Küste die Welt in Atem. Eine ökologische Katastrophe höchsten Ausmaß die bis heute nicht gestoppt werden konnte. Nun tauchte ein Video von der "Stunde Null" auf: die Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon".

Am 21. April hatte es auf der mobilen Plattform von der Größe zweier Fußballfelder eine Explosion gegeben. 115 Arbeiter konnten nach Angaben von Transocean aus dem Flammenmeer gerettet werden, 17 von ihnen verletzt, elf Ölarbeiter kamen bei dem Unglück ums Leben. Angehörige eines Opfers erstatteten inzwischen Anzeige gegen die an der Bohrinsel beteiligten Firmen. Transocean verfügt über rund 140 bewegliche Bohranlagen und die größte Flotte in der Branche. Die ursprünglich US-amerikanische Firma hat seit 2008 ihren Sitz in der Schweiz.

Inzwischen ist auch US-Präsident Obama der Kragen geplatzt. Seine wütende Reaktion auf Video finden Sie hier !

Die Plattform, auf der Probebohrungen vorgenommen wurden, wurde in diesem Jahr drei Mal routinemäßig überprüft, zuletzt am 1. April. Verstöße seien nicht festgestellt worden, teilte eine Sprecherin der zuständigen Behörde mit. Ursache des folgenschweren Unglücks 80 Kilometer vor der Küste von Louisiana waren offenbar eine Methangasblase und eine Serie von Pannen.

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