Video zum Thema Wahlkampf: Theresa May will gegen IS vorgehen
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May verliert Stimmen

Wahlen im Zeichen des Terrorismus

Schon wenige Stunden nach dem jüngsten Terror-Anschlag von London stellte die amtierende britische ­Regierungschefin fest: Es wird wie geplant am kommenden Donnerstag gewählt. Und das, obwohl derzeit völlig ungewiss ist, ob diese Entscheidung May helfen wird oder nicht.

Kritiker: May hat als Innenministerin versagt

  • Letzte Umfragen. Noch im April lagen Mays Konservative mit bis zu 20 % vor der Labour-Partei. Seitdem allerdings befinden sich die Blauen im Sinkflug. Laut neuester YouGov-Umfrage mit mehr als 53.000 Befragten, die gestern veröffentlicht wurde, würde Mays Partei aktuell nur mehr auf 42 % der Stimmen kommen, die Roten mit Herausforderer Jeremy Corbyn schon auf 38 %.
  • Mays Fehler. Der britischen Premierministerin wird vorgeworfen, dass sie als Innenministerin seit 2010 massiv für die Stellenstreichung bei der Polizei verantwortlich war und so indirekt Terror begünstigt habe. Allein in den letzten drei Monaten erschütterten drei heftige Anschläge die britische Insel. Corbyn forderte May deshalb gestern noch einmal zum Rücktritt auf. May reagierte mit einem Vier-Punkte-Plan.


Mays Vier-Punkte-Plan gegen den Terror

  • Punkt 1: Terroristen fänden zu viele Rückzugsorte im ­Internet. Dagegen müsse man vorgehen.
  • Punkt 2: Gegen den islamistischen Extremismus soll nicht nur militärisch, sondern auch ideologisch gekämpft werden.
  • Punkt 3: Weitere Einsätze gegen den IS in Syrien und dem Irak.
  • Punkt 4: Höhere Haftstrafen für islamistische Extremisten.
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