Warum ISIS jetzt auf Dauerterror setzt

Radikaler Wandel

Warum ISIS jetzt auf Dauerterror setzt

Bei einer Axt-Attacke im bayrischen Würzburg wurden vier Menschen schwer verletzt, vergangene Woche wurden mindestens 84 Personen in Nizza getötet. Zu beiden Anschlägen bekannte sich die Terror-Miliz ISIS. Die Attentate seien jeweils  von einem ihrer "Kämpfer" ausgeführt worden.

Reihe von Anschlägen

Die beiden Anschläge reihen sich dabei in eine ganze Reihe von blutigen Attentaten ein. Bereits während des Ramadans wurde etwa bei einer Explosion in Bagdad, bei einem Attentat in Istanbul oder einem Angriff auf ein Restaurant in Dhaka hunderte Menschen getötet.

Die neue Anschlagswelle geht einher mit militärischen Niederlagen. Die Terror-Miliz musste bereits Falluja aufgeben, Mossul und Raqqa könnten in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Der so genannte Islamische Staat kann als Staat fast nicht mehr existieren, ein zusammenhängendes Gebilde gibt es nicht mehr.

Blutiger Abgang

Genau aus diesem Grund setzt ISIS nun auf Dauerterror. Der Abgang des Islamischen Staates soll möglichst blutig inszeniert werden, und das überall auf der Welt. Der CIA-Direktor John Brennan warnte vergangene Woche bereits: „Der IS hat tausende Leute, die nicht nur im Nahen Osten verteilt sind, sondern auch in Westafrika und Südostasien.“ Dazu gäbe es auch Schläfer in Europa. Die Terror-Miliz werde daher auch in Zukunft Terror-Anschläge außerhalb ihres eigenen Machtbereichs planen.

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