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10 Fragen: So wirkt sich die Wolke auf uns aus
1. Welche Gesundheitsgefahren drohen uns jetzt?
Durch Ablagerungen im Körper werden Entzündungen gefördert.
Risikogruppen wie Asthmatiker leiden, Gefäße bei Herzkranken werden
angegriffen.
2. Ist die Teilnahme am Marathon (Sonntag) gefährlich?
Wenn der Staub trocken herunter fällt, rät Mediziner Neuberger zum
Verzicht auf Sport im Freien.
3. Wird es jetzt länger eine Staubbelastung geben?
Das hängt davon ab, wie lange der Vulkan noch aktiv ist. Mehrere
Wochen oder Monate sind möglich.
4. Wie soll ich mich schützen?
Wenn der Staub herunterfällt, sollen Risikopersonen zu Hause bleiben.
Schutzmasken (wie bei der Schweinegrippe) helfen.
5. Warum ist die Wolke für Flugzeuge so gefährlich?
Niki Lauda: „Durch die Vulkanasche können die Triebwerke ausfallen und
die Außenhaut schwer beschädigt werden. Das ist wie Hagel – auf eine
andere Art.“
6. Welche Auswirkungen hat die Wolke auf das Klima?
Das Weltklima ändert sich nicht, aber regional (in Europa) und
kurzfristig (mehrere Wochen) wird es um 0,5 Grad kühler sein.
7. Warum kühlt die Vulkanasche die Luft?
Sollte die Lava-Wolke weiterhin in der Stratosphäre bleiben, ist sie
wie ein Sonnenschirm. Die kleinen Partikel reflektieren das
Sonnenlicht – es gelangt also nicht zur Erde. Eine Abkühlung ist die
Folge.
8. Gab es schon einmal so ein Naturereignis?
1816 nannte man das „Jahr ohne Sommer“. Nach einem Vulkanausbruch in
Indonesien gab es ein halbes Jahr lang nur Regen- und Schneeschauer.
Folge: Ernteausfälle und Seuchen. Auch der Vulkan Pinatubo in
Indonesien löste Ähnliches aus und senkte global die Temperaturen um
ein halbes Grad.
9. Wie entsteht ein Vulkanausbruch?
Im Inneren des Vulkans ist Magma (1.200 Grad heiß) gefangen. Durch den
ständigen Druck bildet sich eine große unterirdische Blase. Wenn sie
platzt, bricht das Magma aus dem Vulkan und wird in die Luft
geschleudert. Eine riesige Asche-Wolke entsteht.
10. Was passiert mit dem Staub?
Sobald die Asche auf den Boden gefallen ist, wird sie zu normaler
Ackererde, sagt Hans Puxbaum von der TU-Wien. Mit Regen kommt die
Asche in den Wasserkreislauf und verursacht keine Probleme.
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