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Wieder Stromlieferungen ins Westjordanland

Israel/Palästina

Wieder Stromlieferungen ins Westjordanland

Der staatliche israelische Energiekonzern IEC hat sich mit der Palästinensischen Autonomiebehörde auf die Wiederaufnahme der Stromlieferungen ins Westjordanland geeinigt. Mit den palästinensischen Behörden sei ein Abkommen vereinbart worden, das unmittelbar die Zahlung von umgerechnet 4,6 Millionen Euro an Rückständen vorsehe, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

"Intensive Verhandlungen"
Über den Rest der ausstehenden Zahlungen werde es "intensive" Verhandlungen geben. Die Palästinenser schulden dem Konzern IEC nach dessen Angaben insgesamt umgerechnet 392 Millionen Euro. Vor einigen Tagen hatte Israel deshalb die Stromlieferungen in mehrere palästinensische Städte, darunter Jericho und Hebron, gedrosselt. Der israelische Energiekonzern drohte nun damit, die Lieferungen erneut einzuschränken, sollte nicht binnen einer Woche ein größeres Abkommen zur Regelung der Schulden stehen.

Finanzielle Schwierigkeiten
Die palästinensischen Behörden äußerten sich zunächst nicht zu der mit Israel erzielten Vereinbarung. Die Regierung in den besetzten Gebieten kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten und ist weitgehend auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Der israelische Energiekonzern IEC hatte bereits Anfang 2015 die Stromversorgung in mehreren palästinensischen Städten kurzzeitig unterbrochen.

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