Im nordspanischen Pamplona rennen wieder die Stiere durch die Straße.

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Wilde Stierhatz fordert erste Verletzte

Brutale Party

Wilde Stierhatz fordert erste Verletzte

Der "Lauf mit dem Tod" in Pamplona hat begonnen: Bei der ersten Stierhatz des Sommers in der nordspanischen Stadt wurden am Mittwoch 60 Menschen überwiegend leicht verletzt. Die meisten zogen sich Prellungen oder Schürfwunden zu. Für drei der Teilnehmer endete das lebensgefährliche Spektakel allerdings im Krankenhaus.

Leichte Verletzungen
Darunter war auch ein 18-jähriger Tourist aus Australien, der nahe der Stierkampfarena stürzte und sich eine Gehirnerschütterung zuzog. Verletzte durch Hornstöße gab es diesmal nicht. Einer der Läufer hatte riesiges Glück: Er wurde von einem der Stiere am Ärmel erwischt. Das spitze Horn zerriss aber lediglich das T-Shirt, der junge Mann selbst kam mit dem Schrecken davon.

Die Hatz dauerte exakt zwei Minuten und 24 Sekunden. Da auf den Straßen großer Andrang herrschte, stolperten mehrere Läufer und stürzten übereinander. Andere wurden von den bis zu 600 Kilogramm schweren Stieren überrannt.

Zeitung als "Waffe"
Als einzige "Waffe", um die Bullen von sich fernzuhalten, ist eine zusammengerollte Zeitung erlaubt. Die Hatz ("encierro") war durch Ernest Hemingways Roman "Fiesta" (1926) weltbekannt geworden. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1924 kamen 15 Läufer ums Leben, zuletzt 2009 ein 27-jähriger Spanier.

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