Wirbel um gestellte Aufräumarbeiten mit Flüchtlingen

Deutschland

Wirbel um gestellte Aufräumarbeiten mit Flüchtlingen

In der vom Hochwasser schwer getroffenen deutschen Stadt Schwäbisch Gmünd (Bundesland Baden-Württemberg) sind einem Bericht der "Rems-Zeitung" zufolge Flüchtlinge als Hochwasser-Helfer für ein TV-Team in Szene gesetzt worden. Die Stadtverwaltung bestätigte den Bericht.

Szenen nachgestellt

Das aus dem Ausland stammende Kamera-Team sei erst spät nach dem Unwetter-Unglück angereist. Da zu diesem zeitpunkt der überwiegende Anteil der aktuten Hilfeleistungen bereits beendet gewesen sei, hätten die TV-Journalisten darum gebeten, nochmals einige Hilfsszenen nachzustellen für die Kamera nachzustellen, teilte die Stadtverwaltung mit: "Es bestand dabei der Wunsch, speziell hier auch Flüchtlinge zu filmen, da diese bereits in den Tagen zuvor an anderer Stelle mit angepackt hatten." Die Gmünder Flüchtlingsbetreuung habe auf diesen Wunsch hin den Kontakt zu den Flüchtlingen hergestellt.

Die Flüchtlinge seien - dem Bericht der "Rems-Zeitung" zufolge - für die Filmaufnahmen genötigt worden, von den Hausbewohnern längst geborgenen Hochwassermüll aus den Containern zu holen, um diesen erneut aus dem Keller zu tragen. Verärgerte Bürger sollen dem Kamerateam daraufhin sogar Handgreiflichkeiten angedroht haben.

Medienberichte, wonach es sich bei dem ausländischen Kamera-Team um eines des Österreichischen Rundfunks gehandelt hätte, wurden sowohl vom ORF als auch vom Stadtsprecher Markus Herrmann dementiert.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen