Wirbel um unvollständige Wählerlisten

Wahlen im Irak

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Wirbel um unvollständige Wählerlisten

Zwei Tage vor der Parlamentswahl steigt im Irak die Fieberkurve. Nach den Gewalttaten der vergangenen Tage bemühte sich die Wahlkommission am Freitag um etwas Ordnung in den Wahlbezirken. Die Kommission in Bagdad appellierte an alle Iraker, ihre Registrierung in den jeweils zuständigen Wahllokalen zu überprüfen. "Gehen sie mindestens einen Tag früher dorthin, um zu schauen, wie die Wahlzettel aussehen und festzustellen, dass ihre Namen dort vorhanden sind", hieß es in einer Botschaft, die von den lokalen Medien verbreitet wurden.

Unvollständige Wählerlisten hatten am Donnerstag vielfach für Aufregung gesorgt. Am Sonderwahltag waren Sicherheitskräfte, Gefängnisinsassen und Krankenhauspatienten vorzeitig zur Stimmabgabe aufgerufen. Am Freitagmorgen begann die Stimmabgabe der Exil-Iraker in 16 Staaten, darunter auch Österreich. Die größten Exil-Gemeinden gibt es in Syrien und in Jordanien. In Wien lud die unabhängige Wahlkommission ein, im Wahlzentrum 19., Mooslackengasse 17 (bei der U4-Station Heiligenstadt) in der Zeit von 8-18 Uhr die Stimme abzugeben.

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