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Wissenschafter züchten Aliens im Labor

USA

Wissenschafter züchten Aliens im Labor

Es klingt wie aus einem Science Fiction-Roman: US-Forscher haben in einem Labor "außerirdisches Leben" gezüchtet. Wissenschaftler des "Scripps Research Institute" in La Jolla (US-Staat Kalifornien) fügten nicht in der Natur vorkommende DNA-Moleküle einem "E. coli"-Bakterium bei und schufen einen neuen Strang. Die genetisch modifizierten Erreger enthalten zwei zusätzliche Buchstaben in ihrer Gen-Sequenz, die Forscher hätten dabei eine Milliarde Jahre an Evolution übersprungen, so die "Daily Mail".

Alles Leben auf der Erde basiert auf nur zwei Paaren im DNA-Alphabet: A-T und C-G. Die Forscher addierten nun künstliche Bausteine in den genetischen Code. Mit der Forschungsarbeit in der sogenannten "synthetischen Biologie" könnten Mikroben geschaffen werden, die völlig neue Proteine erzeugen, z.B. für neue Medikamente.

Kritiker warnen jedoch, dass die neuen Lebensformen - sollten sie aus Labors entweichen - unvorhersehbare Konsequenzen für das Leben auf der Erde haben könnten.

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