Wütende Muslime zünden christliche Schule an

Reaktion auf Koran-Zerstörung

 

Wütende Muslime zünden christliche Schule an

Im indischen Teil von Kaschmir haben wütende Muslime eine christliche Missionsschule angezündet, weil in den USA eine Gruppe Christen Koran-Seiten zerrissen hatte. Da die Schule in der Stadt Tangmarg aufgrund von Unruhen bereits zuvor geschlossen worden war, habe es keine Verletzten gegeben, sagte ein Polizeivertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Tränengas eingesetzt
Seinen Angaben zufolge demonstrierten hunderte Muslime in der Stadt. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Proteste aufzulösen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden.

Ein Fernsehsender hatte zuvor Bilder von sechs Christen gezeigt, die am Samstag in der US-Hauptstadt Washington am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 Koran-Seiten vor dem Weißen Haus zerrissen. Sie wollten mit ihrer Aktion nach eigenen Angaben "Unwahrheiten über den Islam" anprangern. So sei es eine Lüge, dass der Islam eine friedliche Religion sei. Eine in Florida geplante Koran-Verbrennung, die weltweit Empörung und Proteste ausgelöst hatte, wurde hingegen abgesagt.
 

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