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Zentralafrika fliegt aus Afrikanischer Union

Sanktionen verhängt

Zentralafrika fliegt aus Afrikanischer Union

Die Afrikanische Union (AU) hat nach den Unruhen die Mitgliedschaft der Zentralafrikanischen Republik mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Der Friedens- und Sicherheitsrat der AU verhängte am Montag außerdem Sanktionen gegen sieben Verantwortliche der regierungskritischen Rebellenallianz Seleka, die am Sonntag während eines Aufstands Präsident Francois Bozize stürzten.

Die Sanktionen umfassen Reisebeschränkungen und das Einfrieren von Vermögenswerten der sieben Anführer, einschließlich des Rebellenführers Michel Nondroko Djotodia, der sich nach der Flucht Bozizes zum neuen Präsidenten ernannt hatte, wie der AU-Friedens- und Sicherheitskommissar Ramtane Lamamra am Montag in Addis Abeba erklärte.

Miliz-Chef erklärt sich zum neuen Präsident
Nach dem Sturz des Präsidenten in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) durch Rebellen hat sich der Anführer der Seleka-Miliz zum neuen Staatschef erklärt. Michel Djotodia kündigte am Montag an, er werde eine Regierung gemäß der Friedensvereinbarung von Jänner bilden und stellte freie Wahlen innerhalb von drei Jahren in Aussicht. Der bisherige Regierungschef Nicolas Tiangaye solle im Amt bleiben. Lediglich das Kabinett werde etwas umgebildet, sagte ein Sprecher Djotodias. Die Afrikanische Union (AU) setzte unterdessen die Mitgliedschaft der Zentralafrikanischen Republik mit sofortiger Wirkung aus.

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