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Zug-Crash: Eurocity-Waggons entgleist

Zwei Waggons eines Eurocitys der Bahn sind am Mannheimer Hauptbahnhof nach einem Zusammenstoß mit einem Güterzug umgekippt. Ein Feuerwehrsprecher sprach von fünf Schwerverletzten und 40 Leichtverletzten. Kurz nach dem Unglück, das sich gegen 20.50 Uhr am Freitagabend ereignet hatte, war noch von einem Schwerverletzten und elf Leichtverletzten die Rede.

Der EC 216 war auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken. Österreicher sollen jedoch keine betroffen sein, wie das Außenministerium in Wien in der Nacht auf Samstag mitteilte.

Kollision mit Güterzug
Nach Angaben der Deutschen Bahn fuhr der Güterzug eines privaten Unternehmens, der ERS Railways, dem EC 216 aus zunächst ungeklärter Ursache schräg in die Seite. Der Hauptbahnhof wurde gesperrt, zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Der Güterzug war laut Bahn auf dem Weg von Duisburg nach Sopron in Ungarn.

Die zwei umgekippten Wagen seien mit rund 110 Fahrgästen besetzt gewesen, sagte der Sprecher der Mannheimer Berufsfeuerwehr. Nach Informationen von "Focus Online" waren die beiden Waggons hingegen kurz vor dem Unglück geräumt worden, weil die Klimaanlage ausgefallen sei. Bahn und Polizei machten hierzu zunächst keine Angaben.

Die Unfallstelle wurde am Abend ausgeleuchtet. Größere Schäden an den Waggons waren auf Fotos nicht zu sehen. Bei dem Güterzug entgleisten die Lokomotive und die ersten zwei Wagen. Container fielen herunter. Bei dem Eurocity entgleisten insgesamt fünf der neun Wagen, hieß es von der Bahn.

Der Zusammenstoß sei wohl deshalb vergleichsweise glimpflich ausgegangen, weil die Züge in diesem Bereich sehr langsam unterwegs seien, sagte der Feuerwehrsprecher. Nähere Details zu dem Unglück waren zunächst nicht bekannt.
 

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