Sonderthema:
Hillary rechnete im Rausch mit

Bauernebel aus New York

Hillary rechnete im Rausch mit "hoffnungslosen Obama" ab

Hillary Clintons Bio "Hard Choices" wurde von Kritikern als "Schnarcher" verrissen und bleibt in Buchläden liegen. Dafür sorgt ein anderes Skandalbuch für Aufsehen in den USA: Laut dem Bestseller "Blutfehde" halte Hillary Clinton Präsidenten Barack Obama für einen „inkompetenten Witz“. Autor Ed Klein beschreibt dazu in hochnotpeinlichen Details, wie sehr sich die Obamas und Clintons gegenseitig verachten würden.
 
Hillary wäre, so das Buch, kurz nach ihrem Abgang aus dem Außenamt im Mai 2013 bei einen Abend mit Freunden in einem Restaurant in ihrem Heimatort Chappaqua ordentlich beschwipst gewesen. Jemand wollte wissen, wie es wirklich zugehe im White House. „Das Problem mit Obama ist“, legte Mrs. Clinton los: „Er schert sich um nichts, die halbe Zeit lasst er alles aus dem Ruder laufen“. Sie unterstrich: „Er hält nie das verdammte Steuerrad“.
 
Hillary redete sich in eine richtige Tirade: Obamas Wort zähle kaum „mehr Wert als Scheiße“, man könne diesem „Mistkerl“ kaum vertrauen. Sie warf Obama auch vor, dass er mit dem laxen Führungsstil seinen Gegner erlaubt hätte, seine Amtszeit ständig zu skandalisieren. "Die Affäre, wonach die IRS die Tea Party ins Visier genommen hätte, alle diese Skandale, Obama ließ zu, dass der Hass seiner Kontrahenten ihn ruiniere wie es einst Nixon widerfuhr", führte Hillary aus.
 
Sie pries ihren Ehemann Bill Clinton, wie fest der als „geborener Führer“ die Zügel in der Hand hielt während seiner Präsidentschaft. Sie beschwerte sich bei dem feuchtfröhlichen Dinner dazu, wie herablassend Barack und Michelle Obama sie und Bill behandelt hätten.
 
Das Buch liest sich wie eine geheime Abrechnung der Clintons mit den Obamas, Hillarys Revanche sozusagen: Die meisten Insider-Quellen sind offenbar um Umfeld von Bill und Hillary Clinton angesiedelt, das jetzige Präsidentenpaar kommt meist schlecht weg - vor allem klingen immer wieder Anschuldigungen gegen Obama wegen Inkompetenz durch.
 
Wie glaubwürdig Kleins Insider-Quellen sind, wird jedoch hinterfragt: Autor Klein hatte sich bereits blamiert, als er in frühere Büchern den "Birther"-Unsinn weiterverbreitete, wonach Obama nicht in wirklich in den USA geboren sei. Das Buch erschien dazu in einem Verlag, das auch Werke ausgewiesener Obama-Hasser wie Ann Coulter publiziert.
 
Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.
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