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Countdown 
in Frankreich

Präsidentenwahl

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Countdown 
in Frankreich

Gestern – vier Tage vor der Stichwahl in Frankreich – kämpfte der amtierender Präsident, Nicolas Sarkozy, noch einmal erbittert: In der Fernseh-Konfrontation (Mittwochabend) gegen seinen Herausforderer, François Hollande, wollte er Horror-Szenarien ausmalen, sollte der Sozialist gewinnen: Die Wirtschaft würde zusammenbrechen, die Zukunft wäre in Gefahr. Und überhaupt, sei nur er Sarkozy, Garant „für ein starkes Frankreich“.

Hollande hingegen plante sein „neues Modell für Frankreich und die EU“ zu preisen. Hollande erklärt, dass er „das Schicksal verändern und der Jugend Hoffnung geben“ wolle.

Für Sarkozy war es die letzte Chance, auch wenn Meinungsforscher Frédéric Dabi meint: „Die TV-Konfrontation kann nichts mehr bewegen.“

Die Aussichten für den 57-jährigen Sarkozy sind freilich düster. Nachdem er bereits vor zwei Wochen – beim ersten Wahlgang in Frankreich – nur Zweiter wurde, liegt er auch jetzt hinter Hollande.

Nach neuesten Umfragen würden 54 Prozent Hollande, nur 46 Prozent Sarkozy wählen.

Nur 40 Prozent der Le Pen Wähler wollen Sarkozy
Besonders bitter für Sarkozy: Nur 40 Prozent der Wähler der extrem rechten Front national wollen Sarkozy wählen. Um aber gewinnen zu können, müssten rund 70 Prozent der Wähler von Marine Le Pen den Präsidenten den Vorzug geben.

Le Pen selbst hat ihren Anhängern empfohlen, weiß zu wählen. In den letzten Wahlkampftagen versucht Sarkozy dennoch mit Law&Order-Parolen noch Rechtsaußen zu locken. „In Frankreich gibt es zu viele Zuwanderer“,, betonte er etwa gestern...

TV-Duell war letzte Chance für Sarkozy
Nach dem verlorenen ersten Wahlgang wünschte sich Nicolas Sarkozy gleich drei TV-Duelle gegen seinen Herausforderer François Hollande. Doch der Sozialist lehnte ab. So blieb Sarkozy nur die gestrige TV-Konfrontation auf France 2, um doch noch Wähler zu locken.

Zwei Interviewer des öffentlich-rechtlichen Fernsehens sollten den beiden Kandidaten knapp zwei Stunden auf den Zahn fühlen. Die geplanten Themen: Zuwanderung, Pensionen, Schulden, Europa und Muammar Gaddafi. Denn Hollande will von Sarkozy wissen, ob dieser Geld aus Libyen erhalten habe. Der Präsident dementiert empört.

Diashow Sarkozy: Wahlkampf vor monumentaler Kulisse

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Außer Atem steht Nicolas Sarkozy auf dem monumentalen Trocadero-Platz in der Nähe des Eiffelturmes, der Schweiß rinnt ihm über die Stirn.

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Gerade hat sich der Präsident händeschüttelnd durch die begeisterte, dichte Menschenmenge gedrängt - 200.000 Anhänger nach seinen Worten, die zu seinem "echten Fest der Arbeit" am 1. Mai nach Paris gekommen sind.

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Solch eine Demonstration der Kraft, solch beeindruckende Bilder kurz vor der Stichwahl um das Präsidentschaftsamt am Sonntag hatte sich der konservative Kandidat gewünscht.

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

"Umwerfend" findet Sarkozy die Mobilisierung seiner Anhänger.

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

Vor dem Eiffelturm mobilisiert Sarkozy seine Wähler

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Autor: Isabelle Daniel
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