16. März 2011 22:16

Kühlung versagt 

50 AKW-Helden opfern sich für alle

Nach Einsatz haben sie nur mehr Wochen zu leben.

50 AKW-Helden opfern sich für alle
© REUTERS/Bobby Yip

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Sechs Tage nach der Atom-Katas­trophe meldete sich gestern erstmals auch Japans Kaiser zu Wort. Die Probleme seien nicht vorhersehbar gewesen, sagte Akihito. Er sei "zutiefst besorgt".

So zerstört ist Fukushima wirklich
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Deutlich zu erkennen: Die Außenwand des Reaktor-Blocks Nr.4 ist geborsten.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
50 Arbeiter kämpfen derzeit gegen das atomare Desaster. Zwischenzeitlich mussten sie wegen zu hoher Strahlung das Kernkraftwerk verlassen.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Der Druck und die Hitze waren zu groß.Letzten Meldungen zufolge soll auch das Dach von Block 4 eingestürzt sein.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
In der Nacht auf Mittwoch brachen zudem neue Brände in den Blöcken 3 und 4 aus.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Keine Guten Nachrichten auch aus dem Reaktorblock 1: Hier steigt Mittwochfrüh Qualm auf.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Die Lage in Fukushima ist außer Kontrolle.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Gespenstischer Blick über das Kraftwerk.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Hier ein Bild aus früheren Zeiten.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
So schaut Fukushima nach dem Tsunami aus.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
Auch bei dem etwas abseitsstehenden Block 5 ging die Behörde von einer kritischen Situation aus. Der Wasserpegel sei innerhalb von fünf Stunden um 40 Zentimeter gefallen.
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Lage im Katastrophenreaktor immer dramatischer
In vier Blöcken droht jetzt die Kernschmelze. Es wurde die zweithöchste Atom-Alarmstufe ausgegeben. Die Betreiberfirma hat den Kontrollraum aufgegeben. Das Dach von Reaktor 4 ist eingestürzt.

Die letzte Hoffnung liegt auf den letzten 50 verbliebenen Technikern im AKW. Sie waren am Dienstag zusammen mit 750 Kollegen zunächst abgezogen worden, als die Strahlenwerte im Kernkraftwerk Fukushima in die Höhe geschossen waren, zeitweise auf 400 Millisievert (in Tschernobyl wurde bei 350 Millisievert evakuiert).
Nachdem die Werte wieder gesunken waren, kehrten die Männer am Mittwoch an den Unglücksreaktor zurück. Freiwillig.

Ein Land geht durch die Hölle
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Jahrhundert-Katastrophe in Japan
Erdbeben, Tsunami, Atom-GAU: Japan wird von der schlimmsten Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht. Hier alle Bilder als Fotostrecke.
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Ruhe vor dem Sturm
Japan am Freitag Nachmittag, es scheint ein Tag wie jeder anderer zu sein.
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Die Erde bebt
Doch dann erzittert die Erde: Großalarm, Behörden und Medien melden 650 km südlich von Japan ein starkes Erdbeben.
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Die Katastrophe nimmt ihren Lauf
Bereits die erste Folgen der Erschütterungen sind heftig: Gebäude stürzen ein, Strassen brechen auf.
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Verkehrschaos in der Hauptstadt
In Tokio fallen zahlreiche Transportmittel aus, es kommt zu einem Verkehrschaos.
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Verkehrschaos in der Hauptstadt
Alles, was noch fährt, ist brechend voll mit verunsicherten Bewohnern und Pendlern.
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Es herrscht Chaos
Geschäftsauslagen bersten, Regale kippen um, Lastwägen entleeren sich auf offener Straße.
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Sendai trifft es früh
Andernorts sind die Folgen viel gravierender: In Sendai geht eine Erdölfabrik in Flammen auf.
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Wie ein Orkan aus Feuer
Das Feuer kann lange nicht gelöscht werden. Die Gegend ist verwüstet und verschmutzt.
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Die Erde zittert immer wieder
Wieder und wieder wird das Land von heftigen Nachbeben erschüttert, die weitere Schäden auslösen. Doch es kommt noch schlimmer.
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Der Tsunami kommt
Nach dem Rekord-Beben rollt nun eine Killer-Welle auf Japan zu.
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Alles wird weggespült
Als sie auf Land trifft, kann nichts ihrer Urgewalt standhalten.
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Eine Spur der Verwüstung
Zahllose Menschen werden von den Wassermassen verschluckt, Schiffe, Autos und selbst Kleinflugzeuge wie Spielzeug weggespült.
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Wie ein Puppenhaus
Auch dieses kleine Gebäude wird von der Gewalt der Welle hinfortgerissen.
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Ofunato
Die Flut treibt ein Schiff in die Küstenstadt Ofunato und verwüstet den Ort.
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Nichts steht mehr
Der Riesen-Tsunami macht die Stadt Minamisanriku (Nordost-Japan) dem Erdboden gleich.
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Szenen, fast wie im Krieg
Auch in Rikutenzakada (Präfektur Iwate) ist die Lage mehr als katastrophal.
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Es gibt nur wenig Trost
Viele Menschen haben alles verloren. Ihre einstigen Häuser sind Teil eines riesigen Trümmerfelds.
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Im Angesicht des Unfassbaren
Pure Verzweiflung angesichts des Unfassbaren. Auch die Stadt Natori ist nach Erdbeben und Tsunami nur noch ein Trümmerhaufen.
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Großeinsatz
Allerorts hat man mit den Auswirkungen der Katastrophe zu kämpfen.
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Es kommt noch schlimmer
Binnen weniger Stunden schnellen die Opferzahlen in die Höhe. Doch während das Land von Flut und Feuer heimgesucht wird, bahnt sich eine viel größere Katastrophe an.
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Die Zeitbomben ticken
Japan betreibt zahlreiche Atomkraftwerke, die sich nun als tickende Zeitbomben erweisen
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Explosion in Fukushima
Noch am Freitag knallt es das erste Mal im AKW Fukushima Eins. Auch in Fukushima Zwei und Onagawa kommt es zu schweren Problemen.
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Der Super-GAU
Während man in den anderen Kraftwerken die Lage unter Kontrolle bekommt, fallen in Fukushima die Kühlsysteme mehrerer Reaktoren aus. Es gibt erneute Explosionen.
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Es wird evakuiert
Die Notmaßnahmen schlagen nicht an. Das Areal um das Kraftwerk wird großzügig evakuiert. Vermutlich haben mehrere Kernschmelzen eingesetzt.
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Hektische Sicherheitsmaßnahmen
Egal ob Frau, Mann oder Kind - jeder muss sich gründlich auf Verstrahlung untersuchen lassen.
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Hektische Sicherheitsmaßnahmen
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Hektische Sicherheitsmaßnahmen
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Ein real gewordener Katastrophenfilm
Umhüllt vom grünen Licht der Quarantänekammer, wird dieser Japaner auf seine Strahlungswerte gescannt.
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Flucht vor dem Atom-GAU
Die Angst vor der Strahlung löst eine Massenflucht aus. An der Küste entstehen kilometerlange Staus.
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Hamsterkäufe
Aus Angst vor Knappheit sind die Supermarktregale in vielen Gegenden bald leergekauft.
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Nichts mehr da
Viele Japaner sind zu spät, und müssen auf die nächsten Lieferungen warten.
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Nichts mehr da
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Nichts mehr da
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Ausverkauft
Um den Andrang unter Kontrolle zu bekommen, hat dieses Geschäft eine Liste der dauerhaft ausverkauften Artikel ausgehängt.
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Kopfzerbrechen an der Börse
Bald reagiert auch die Wirtschaft mit globalen Einbrüchen.
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Kopfzerbrechen an der Börse
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Der Wind dreht
Und schon droht die nächste Gefahr: Bald soll der Wind drehen und Regen einsetzen.
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Die Atom-Wolke bedroht Tokio
Die Atom-Wolke könnte dann die Hauptstadt Tokio erreichen und verstrahlen. Dort leben 40 Millionen Menschen.
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Unruhe in der Hauptstadt
Angesichts der Dramatisierung der Lage, fühlen sich auch viele Tokioter nicht mehr sicher. Zahlreiche Menschen flüchten in südlicher gelegene Gebiete.
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Neuer Alltag
Auch wenn der Alltag in Tokio vorerst noch seinen normalen Lauf nimmt: Ohne Schutzmaske geht sicherheitshalber kaum jemand auf die Straße.
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Unsicherheit
Jeder verfolgt gespannt die Ereignisse um das AKW Fukushima.
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Internationale Anteilnahme
Immer mehr Menschen nehmen rund um den Globus Anteil an der Tragödie in Japan.
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Die UEFA-Schweigeminute
Selbst die europäische Fußballorganisation UEFA bekundet ihr Beileid. Am Dienstagabend gibt es vor den Champions League-Partien eine Schweigeminute.
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Betroffenheit bei Auslandsjapanern
Viele im Ausland lebende Japaner sind geschockt von der Tragödie in ihrer Heimat. Hier: Inter Mailand-Kicker Nagamoto nach dem Rückspiel gegen Bayern München.
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Trauer im eigenen Land
Auch im eigenen Land, dort wo das Schicksal nicht so hart zugeschlagen hat, ist man in Gedanken bei den Opfern der Katastrophe.
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Der Kaiser spricht
Nun meldet sich sogar Kaiser Akihito persönlich zu Wort.
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Der Kaiser spricht
Der "Tenno" ist "zutiefst besorgt" über die Lage. Es ist äußerst selten, dass der oberste Monarch ein öffentliches Statement abgibt.
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Den Worten folgen Taten
Die internationale Hilfe läuft schnell an. Die USA sind mit mehreren Schiffen, Helfern und Militär vor Ort. Hier fährt die "USS Preble" vor Sendai auf.
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Flugzeugträger im Einsatz
Auch die Streitkräfte auf der "USS Ronald Reagan" arbeiten auf Hochtouren.
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Lage-Erkundung
Mit zahlreichen Helikoptern machen die Helfer sich ein Bild der Lage...
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Lage-Erkundung
...doch fast überall sieht es ähnlich trist wie hier in Miyagi aus.
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Landung in der Katastrophe
Inmitten der Katastrophe muss man mit provisorischen Landeplätzen Vorlieb nehmen.
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Hilfe in der Not
Die ausländischen Helfer unterstützen nicht nur die Aufräum- und Sucharbeiten...
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Hilfe in der Not
...sondern liefern dringend benötigte Güter an jene, die sie dringend brauchen.
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Hilfe in der Not
Auch die japanische Armee ist rund um die Uhr auf den Beinen. Über 70.000 Soldaten wurden mobilisiert, dazu gesellen sich mehrere tausend Reservisten.
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Engpässe drohen
Neben Treibstoff wird in den betroffensten Gebieten die Nahrung knapp. Umso dramatischer, denn am Mittwoch verschlimmert sich die Lage erneut.
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Die Kälte kommt
Eisige Temperaturen und Schneefall in vielen Gegenden, machen den Überlebenden von Erdbeben und Tsunami das Leben noch schwerer.
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Die Kälte kommt
Tausende Menschen müssen neben der Strahlengefahr nun auch den Erfrierungstod fürchten.
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Eisige Zeiten
Die wachsende Schneedecke macht es für Helfer und Freiwillige...
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Eisige Zeiten
...zunehmend schwerer, ihrer Arbeit nachzugehen.
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Eisige Zeiten
Die Chancen, in den Trümmern der Katastrophe noch Überlebende zu finden, sinken nun dramatisch.
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Zeit für Trauer
In Fukushima brodelt es noch, der Rest des Landes findet langsam Zeit, die Opfer von Beben und Flut zu betrauern.
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Zeit für Trauer
Viele Menschen erliegen auch heute noch den Verletzungen, die ihnen die Naturkatastrophen beigebracht haben.
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Zeit für Trauer
Und auch manche der Helfer bezahlten ihren Einsatz mit dem Leben.
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Zeit für Trauer
Zahlreiche Menschen nahmen...
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Zeit für Trauer
...an den ersten Trauerzeremonien teil.
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Mitgefühl der Nachbarn
Auch aus den Nachbarstaaten gab es Kondolenzbotschaften. Der südkoreanische Ministerpräsident Lee Myung-Bak bekundete Japan sein Mitgefühl.
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Unter Tränen
Sein japanischer Amtskollege, Naoto Kan, schwörte sein Volk bei einer TV-Ansprache auf den Wiederaufbau des Landes ein. Es gelang ihm nur unter Tränen.

Kühlen verzweifelt
Nun werden sie als die "Tapferen 50" im Internet gefeiert. Ihre Mission ist hoffnungslos. In ihren verschweißten Strahlenschutzanzügen versuchen sie mit dem primitivsten Mittel (Wasserschlauch) das "AKW der Angst" zu kühlen. Maximal zehn Minuten sollten sie sich der Radioaktivität aussetzen. Jeder überschreitet dieses Zeitlimit. Ihre Körper sind schon verstrahlt.

Alle werden sterben
"Bei diesem Grad der Verstrahlung werden alle 50 Techniker höchstens noch einige Wochen leben", so die düstere Prognose vom ABC-Abwehroffizier Otto Strele vom Bundesheer. Die Organe der 50 Helden werden von der Strahlung zerstört. Sie sind dem Tod geweiht. Jetzt kann man nur mehr hoffen, dass ihr Kampf nicht umsonst ist.
 

Strahlen-Experte: "Arbeiter können Reaktor
 nur mehr abspritzen"

Otto Strele ist ABC-Abwehr-Offizier beim Bundesheer. Er leitete viele Hilfseinsätze, ist Strahlen-Experte.

ÖSTERREICH: Was machen die 50 Männer im AKW?
Otto Strele: Ihre Hauptaufgabe: die Folgeschäden für andere so gering wie möglich halten. Wasser wird durch Schläuche in das AKW gepumpt. Die Männer spritzen derzeit einfach die Reaktoren an, um sie zu kühlen. Einige andere werden noch Messungen vornehmen.

ÖSTERREICH: Dabei herrscht doch absolute Lebensgefahr?
Strele: Diese Menschen sind komplett der Strahlung ausgesetzt. Deswegen werden sie sich, so oft es geht, abwechseln. Doch 50 Männer sind nicht sehr viele – jeder kommt häufig dran. Es ist allen sicherlich klar: Sie werden an der Strahlenkrankheit sterben. Sie sind sogenannte Liquidatoren. Die wissen, was ihnen bevorsteht, aber sie machen es sicher freiwillig.

ÖSTERREICH: Warum?
Strele: Sie arbeiten in einem AKW, die wissen ganz genau, wie gefährlich der Job ist. Das ist für sie eine Art Heldentod. Diese Menschen opfern sich für die Gesamtheit auf.

ÖSTERREICH: Wie wirkt die Strahlung auf die Helfer?
Strele: Es gab Berichte, wonach die Strahlung am Reaktor 400 Millisievert pro Stunde beträgt. Das ist das 200-Fache der Maximaldosis, die von heimischen Behörden erlaubt wird.

ÖSTERREICH: Was passiert dabei mit den Männern?
Strele: Sofort ändert sich deren Blutbild. Nach zwei Stunden beginnen Mundblutungen, danach Nierenblutungen. Es gibt keine Rettung mehr. Ihre Organe sind derart geschädigt, dass sie höchstens noch einige Wochen überleben werden.

Die schlimmsten AKW-Unfälle
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Info-Grafiken zu Atomkraftwerken
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Info-Grafiken zu Atomkraftwerken
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Info-Grafiken zu Atomkraftwerken
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Info-Grafiken zu Atomkraftwerken
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Info-Grafiken zu Atomkraftwerken

Autor: (pom)

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4 Postings
FrauKomaKommt meint am 17.03.2011 12:28:28 ANTWORTEN >
wandern:das ist etwas,was ich auch nicht verstehe...die trabikkönigin aus dem sozialistischen osten,reagiert promt und übertrieben.
also vielleicht war das akw auch vor dem gau:)))) und sie wollte dann nicht die schuld tragen...falls nicht,ist das populismus vom feinsten.so werden wählerstimmen gesammelt...peinlich, erbärmlich und gegen den menschenverstand agierend.
In der zib gestern,auch so ein alter deutschmannknacker...der da jammert wie er angst hat...der hat noch ein paar jährchen aber das akw macht dem armem opi angst...
ich würde den müslis und dem pöbel ohne bildung nur den teuren ökostrom liefern und dann würden wir ja sehen...90% von dem pack würde sofort umschlagen...weil gierig sinds alle,diese heuchler...
würde mich interessieren wieviel sie gespendet haben...aber die kann ich mir schon so richtig vorstellen...
ach gottchen diese armen japaner...kinder kommt schauen...sieht ihr diese armen leute?gut dass wir in deutschland wohnen...
wandern meint am 17.03.2011 10:05:11 ANTWORTEN >
was hilft diese Panikreaktion in Deutschland (auch nur wegen Wahlen) abschalten stilllegen,wenn sich andere Staaten z.b. Russland unsere Nachbarstaaten Ungarn,Slowenien keinen Deut darum kümmern und nie diese Stromerzeugung aufgeben werden
gustl meint am 17.03.2011 06:28:00 ANTWORTEN >
Die Grünen sind ja wohl auch die, die gleich schreien, wenn irgendwo in Ö ein neues Wasserkraftwerk gebaut werden soll. Könnte ja dann ein Grashalm weniger wachsen, oder ein Frosch weniger dort leben oder sonst was. Wahrscheinlich doch lieber ein AKW, oder wie?
Die Alternativen wie Solar- oder Windenergie sind ja auch nicht beliebt, also was bleibt?
Österreich wird ein Land der Wasserkraft bleiben.
Interessant ist aber die Tatsache, daß wir sauberen Strom exportieren und zugleich Atomstrom importieren. Da kenn sich einer aus...
FrauKomaKommt meint am 17.03.2011 00:21:45 ANTWORTEN >
wahre helden...tut mir sowas von leid..:(((( wenn ich da gleich an die grünen schreihälse denke...wird mir schlecht...drüben sterben leute und die oberschlaue glawischnig packt ihre arbeit aus und markiert den checker...
ich hoffe nur,dass wenigstens bissi was draus gelernt wird,aber kein staat dem grünen faschismus weichen wird.atomkraft ist nöchtig es geht leider nicht...
konstruktive kritik ist ok aber abschalten und aus...das sagt alles!!!

ein einheitliches europa gegen grün und rotfaschismus!!
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