27. April 2011 11:54
Die libyschen Stammesvertreter haben sich von Machthaber Muammar al-Gaddafi abgewandt. Anführer oder Repräsentanten von 61 Stämmen sprachen sich in einer am Mittwoch in Paris veröffentlichten Erklärung für ein geeintes, freies und demokratisches Libyen ohne Gaddafi aus. "Das Libyen von morgen, wird, wenn der Diktator weg ist, ein geeintes Libyen sein", heißt es in dem Text, den der französische Schriftsteller Bernard-Henri Levy veröffentlichte.
Levy versicherte, dass auch der mächtige Warfalla-Stamm und ein Vertreter des Gaddafi-Stammes die Erklärung unterzeichnet hätten. Im Prinzip stünden alle Stämme hinter dem Text. Da es aber innerhalb einiger Clans Streitigkeiten gebe, sei die Unterstützung nicht immer hundertprozentig. Levy unterstützt die Aufständischen in Libyen. Er organisierte vor sechs Wochen das Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und Vertretern des oppositionellen Nationalrates, bei dem Frankreich den Rat als rechtmäßige Vertretung Libyens anerkannte.
Gegenoffensive
Die Truppen Gaddafis bereiten sich nach Einschätzung der Rebellen auf eine neue Offensive im Osten vor. Die Internetzeitung "Brnieq" meldete am Mittwoch, in der Ortschaft Brega seien inzwischen 2.000 bis 3.000 Soldaten stationiert worden. Diese hätten Raketen und andere schwere Waffen in Tunneln versteckt, um sie vor möglichen Luftangriffen durch die NATO zu schützen. An der Front, die schon seit Wochen zwischen Brega und Ajdabiya liegt, hätten sie Minen an Leichen angebracht.
Neue Angriffe
Die NATO will nach einem Bericht der "New York Times" ihre Luftangriffe auf Ziele in Libyen intensivieren. Wie das Blatt unter Berufung auf Mitarbeiter der Regierung von US-Präsident Barack Obama und NATO-Beamte am Dienstag online schrieb, sollen dabei vor allem Paläste, Hauptquartiere und Kommandozentralen ins Visier genommen werden, die der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi benutze, um sich weiter an die Macht klammern zu können.
AU will Ende der Angriffe
Eine Entscheidung, die die Afrikanische Union nicht unterstützt. Sie fordert ein Ende der Angriffe auf libyische Regierungsvertreter und die zivile Infrastruktur des Landes. Alle Beteiligten sollten weitere Militäreinsätze gegen Mitglieder der libyschen Führung und die "sozio-ökonomische Infrastruktur" Libyens unterlassen, forderte der AU-Friedens- und Sicherheitsrat
Gaddafi-Residenz in Tripolis zerbombt
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Der Angriff galt dem libyschen Diktator
Lieber Magister, warum werden Sie jetzt unredlich und fangen an, über Semperit und Opel zu schreiben? Gibt es nicht genügend Gegenbeispiele? Hat nicht VW in Summe viel mehr gekauft, hat die Deutsche Bank nicht viel mehr übernommen, hat nicht die BASF ein vielfaches von dem gekauft, was Sie als Verkäufe anführen? Veralbern Sie nicht die Leute mit Momentaufnahmen, die Ihre Argumente belegen sollen.
Warum verraten Sie nicht, dass Opel bereits 1929 von den Amis übernommen wurde und demnach kaum noch Lizenzgebühren anfallen dürften. Auch die Finanzspritzen sind wohl alle an Deutschland zurück geflossen sein.
Semperit hatte sich 1973 selbst und noch in österreichischer Hand befindlich in die Krise manövriert, wurde vom Staat aufgefangen und als sie dann endlich wieder verkäuflich war an die Conti verkauft. Bitte Augen auf: Das war ein rein österreichisches Versagen.
Selbst wenn Sie recht hätten, wollen Sie doch nicht behaupten, dass die Chinesen den europäischen Absatzmarkt nachhaltig zerstören. Selbst wenn Sie recht haben, wird es für die Chinesen immer ein Kompromiss bleiben, die Folgen für die EU oder die USA werden für den Normalverbraucher kaum merkbar sein.
Das war einer Ihrer schlechtesten und falschesten Beiträge - die selektive Auswahl Ihrer Beispiele und deren Interpretation lassen fast vermuten, Sie wollen die weniger informierten Leser bewusst täuschen.
Einer der größten österreichischen Politiker Dr. Bruno Kreisky sagte einmal: "Lernen Sie erst mal Geschichte". Entsprechend der Wirtschaftshistorie war Semperit Reifen einmal ein führendes österreichisches Produktionsunternehmen, welches zuerst vom Steuerzahler aufgefangen, dann von Conti Deutschland übernommen und heute im Prinzip nur noch als Marke besteht. Die Produktionsstätte in Österreich wurde geschlossen, die Beschäftigten vor die Tür gesetzt und die Maschinen abgebaut und in einem anderen Land wieder in Betrieb genommen. Auch die Opel-Werke in Deutschland waren einmal ein wichtiges deutsches Unternehmen, welches dann an einen amerikanischen Autobauer verkauft wurde. Dieser hat dann die Patente in die amerikanische Muttergesellschaft übernommen und Opel Deutschland muß heute für die früher selbst entwickelten Patente Lizenzgebühren bezahlen. Während der letzten Krise mußte dann der deutsche Staat zur Arbeitsplatzsicherung Opel kräftig finanziell unter die Arme greifen. Wenn das Hauptziel von Übernahmen der Erwerb von Rechten und Patenten ist, kann dies niemals zum Vorteil der Bevölkerung des übernommenen Unternehmens sein. Dies sind nur 2 Beispiele, wo durch Übernahmen aus dem Ausland dem Steuerzahler des übernommenen Unternehmens empfindlicher Schaden zugefügt wurde.
Aus der aufgezeigten Argumentation ist ableitbar, daß es sich dabei um keine Panikmache handelt sondern um Sensibilisierung um eine mögliche Gefahr rechtzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. Ich würde es sogar als fahrlässig ansehen, wenn man erkennbare Gefahren bewußt verschweigt und somit eine Gefährdung hinnimmt. Aus diesem Grunde finde ich Bürgerinitiativen, wie Bildungsbegehren oder "Genug bezahlt" so wichtig, weil diese vor möglichen Gefahren aufmerksam machen und so einen Beitrag zur Sicherung des Wohlstandes unserer Landes leisten.
1. Absatz alles richtig!
Fortsetzung, weil Sie es vergessen haben: Und dann wird abgewertet!
Und meine Ergänzung: Einen größeren Gefallen können uns die Chinesen nicht tun, wir kaufen teuer ein und bezahlen ganz billig - Danke liebes China!
2. + 3. Absatz:
Stimmt dann, wenn wissenschaftlich und industriell gleichwertige Partner gegenüber gestellt werden. Wobei für mich nur noch die Frage bleibt: Warum sollten die Chinesen ein Interesse daran haben, ihre Märkte zu zerstören? Wo und wie hat der "Ausverkauf" an die Ölprinzen dem Normalbürger geschadet - Sie spielen hier mit Ängsten, die unrealistisch sind. Die Auslagerung der Produktionen der einheimischen Unternehmen durch einheimische Unternehmer hat ein vielfaches dessen gekostet, was der "Ausverkauf" gekostet hat - mir persönlich ist es auch egal, ob Egon Müller im Briefkopf steht oder Ali Baba.
Es ist einfach unredlich, mit den Ängsten der Leute zu spielen und von Ausverkauf zu reden und zu suggerieren, dass das zwangsläufig mit Nachteilen verbunden ist.
Rein von der finanziellen Potenz führt an China aus heutiger Sicht kein Weg vorbei. So wie heute die Scheichs in nahezu allen wichtigen Unternehmen beteiligt sind, werden dies in naher Zukunft die Chinesen sein und der Ausverkauf Europas wird sich fortsetzen.
Und für einen Schuldenschnitt müssen die Gläubiger zustimmen und wenn ich genügend Forderungen habe kann ich die Bedingungen diktieren. Nur als Kleingläubiger habe ich Probleme meine Interessen durchzusetzen. Nach wie vor regiert Geld die Welt und dieses haben im Moment die Chinesen.
Wenn nur der Sturz oder Tod Gaddafis die Zivilbevölkerung schützt (und dem scheint es bald so), dann ist das schon durch die UN-Resolution gedeckt - ohne wenn und aber.
Wieso China daran gewinnt, werden Sie sicher noch erklären, insbesondere wieso der Ankauf von EURO-Anleihen zu einem Problem für den EURO-Raum werden könnte. M.E. und auch nach chinesischer Lesart, tragen ausschließlich die Chinesen das Risiko, wenn die Anleihen bei Fälligkeit nicht bezahlt werden oder der EURO bis dahin abgewertet sein sollte.
Nach Meinung westl. und chinesischer Analysten geht China High-Risk, der zwei einzig erkennbaren Gründe sind:
- Die Chinesen wollen die gehorteten US-Dollar in eine stabilere Währung (EURO) tauschen;
- Die Chinesen wollen durch die Stützungskäufe den bilateralen Handel verbessern und bis 2015 zu verdoppeln.
Andere Gründe wie Abschaffung von Schutzzöllen auf Dumpingpreise und ein verbesserter Technologietransfer folgen.
Ich drück es mal deutlich aus: Wenn die Anleihen bei Fälligkeit nicht bezahlbar sind, hat China eine ganze Menge bunt bedrucktes Papier ohne Wert, dass mal sehr viel Geld gekostet hat - aber das passiert in frühestens 10 Jahren.
Gewinner der ganzen Situation ist auf jeden Fall China, da sich der Westen durch die Kriegskosten weiter beim gelben Riesen verschulden muß und somit dessen politischer und wirtschaftlicher Einfluß steigt. Auch der Aufkauf von Anleihen der Wackelkandidaten durch die Chinesen, welcher derzeit die Eurozone stabilisiert, könnte zu einem späteren Zeitpunkt für die komplette Eurozone zu einem Problem werden.