Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Merkel vor Gesprächen mit Obama: Kein Durchbruch bei NSA-Streit erwartet

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihren mit Spannung erwarteten Besuch in den USA begonnen. Ihr Regierungsflieger landete am Donnerstagabend (Ortszeit) auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Washington. Noch am Abend stand ein Treffen mit US-Senatoren auf dem Programm. Am Freitag kommt sie mit US-Präsident Barack Obama zusammen, um unter anderem über die Lage in der Ukraine und mögliche weitere Sanktionen gegen Russland zu beraten. Auch die Freihandelsverhandlungen zwischen der EU und den USA werden eine Rolle spielen.

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Merkel bei der Ankunft in Washington 

Merkel und Obama dürften auch versuchen, das wegen der Spionageaffäre um den US-Geheimdienst National Security Agency (NSA) belastete deutsch-amerikanische Verhältnis wieder zu verbessern. Merkel ist selbst betroffen - die NSA hatte bis 2013 auch ihr Handy abgehört. Die US-Regierung hat weitreichende deutsche Vorschläge für Konsequenzen aus der Affäre bislang zurückgewiesen. US-Regierungssprecher Jay Carney betonte, fraglos sei die Situation in der Ukraine "im Fokus der Gespräche". Vor allem von Kongressmitgliedern kommen immer wieder Forderungen, Merkel sollte sich für schärfere Sanktionen einsetzen. Aber es gebe auch andere Themen. "Dies eine sehr wichtige Freundschaft und Beziehung", sagte Carney.

 

3:05 Uhr: Amanda Knox wehrt sich in Interview: "Ich habe meine Freundin nicht getötet!"

Nach dem neuerlichen Schuldspruch eines Gerichtes in Italien, wonach die US-Studentin ihre Zimmerkollegin Meredith Kercher 2007 in Perugia mit einem Messer erstach, vereidigt sich die Amerikanerin in einem neuen CNN-Interview: Sie beteuerte wieder, dass es am Tatort keinerlei Beweise gegeben hätte, die sie mit der Bluttat in Zusammenhang bringen hätte können.

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Amanda Knox (EPA)

Dann sagte sie energisch: "Ich habe sie nicht getötet! Ich habe kein Messer geschwungen! Ich hatte keinen Grund dafür..." Sie wären in den Monaten als Zimmergefährtinnen Freundinnen geworden, sagte Knox, niemals gab es Streit. Ein Berufungsgericht in Florenz hatte Knox in einer 300 Seiten dicken Erklärung neuerlich der Tat bezichtigt. Jetzt muss das italienische Höchstgericht entscheiden.

 

2:05 Uhr: Protokoll einer Horror-Hinrichtung: Clayton Lockett wurde vor Gift-Pfusch getasert 

Immer mehr schockierende Details werden bekannt über die Horror-Hinrichtung des Mörders Clayton Lockett (†38), der nach einer missglückten Exekution am Dienstag im Staatsgefängnis von Oklahoma nach 43 Minuten an einem "massiven Herzanfall starb", so die Gefängnisleitung. Lockett wurde wach und wollte sich von der Todespritsche erheben. Der Delinquent wollte es schon vor der Hinrichtung seinen Henkern nicht leicht machen, so ein erster Untersuchungsreport: Lockett hatte sich am Morgen seines letzten Tages Verletzungen am Arm zugefügt, musste im Spital behandelt werden, so Haftdirektor Robert Patton.

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Die Haftleitung veröffentlichte dazu ein Protokoll der letzten 14 Stunden im Leben des Killers, der 1999 die 19-Jährige Stephanie Neiman tötete und lebendig begrub,

Lockett widersetzte sich den ganzen Tag praktisch allem: Er wollte keinen Anwalt sehen, sein letztes Mahl nicht essen. Die Wärter setzten Taser-Pistolen ein.

Dann die Hinrichtung: Die Mediziner haben zuerst Probleme, eine Vene zu finden. 

18:23 Uhr: Das erste Betäubungsmittel rinnt durch den Schlauch; 

18:33 Uhr: Ein Arzt erklärt ihn für bewusstlos, jetzt kommt das "Go" für zwei weitere Gifte;

18:43 Uhr: Doch Lockett scheint plötzlich munter, windet sich, murmelt, will aufstehen. Der Arzt entdeckt, dass die Vene "kollabiert" sei und die Gifte im Gewebe versickern. Der Henker teilt Direktor Patton mit, dass nicht genügend der Medikamente in den Körper gelangen und es keine andere Venen geben würde; 

18:56 Uhr: Die Exekution wird gestoppt;

19:06 Uhr: Lockett wird für tot erklärt - nach einem Infarkt.... 

 

1:15 Uhr: Deutscher kommt bei Absturz in den Vorarlberger Alpen ums Leben

 Ein 43-Jähriger Deutscher aus Baden-Württemberg ist am Donnerstag in den Vorarlberger Alpen tödlich abgestürzt. Bei einer Wanderung vom Thüringerberg in Richtung auf die Tälispitze rutschte der Mann bei Nebel auf einem nassen Grat aus und stürzte 200 Meter über eine sehr steile, felsdurchsetzte Hangwiese ab, wie die Vorarlberger Polizei mitteilte. Seine 40-jährige Begleiterin setzte einen Notruf ab. Der Bergwanderer konnte von der Besatzung des Polizeihubschraubers "Libelle" jedoch nur mehr tot geborgen werden.

 

0:40 Uhr: Filmstar Samuel Jackson legt es sich mit Pornostars 

Als "Shield"-Chef Nick Fury besiegt der Action-Star die finstersten Schurken - doch nun muss er sich im wirklich Leben mit ganz anderen feindlichen Kräften herumschlagen: Porno-Stars! Jackson hatte zuletzt auf die Frage nach der wichtigsten Errungenschaft der Pop-Kultur der letzten 50 Jahre scherzhalber mit "RedTube" geantwortet, eine Website, die Gratis-Pornofilme vertreibt. 

 

 

Jetzt hat Jackson Kolleginnen aus der XXX-Branche am Hals, so TMZ: Porno-Star Catalina Cruz verlangte bereits einen Boykott der Jackson-Filme, da der Superstar indirekt illegale Downloads von Sexfilmen promoten würde. Actress Tanya Tate meldete sie ebenfalls mit Kritik zu Wort.

    

0:25 Uhr: Rapper Chris Brown sieht bei neuem Gerichts-Hearing am Boden zerstört aus

Der Sänger, der einst Rihanna verprügelte, sah Donnerstag Nachmittag bei einem Gerichtsauftritt in LA richtig "besiegt aus", so das Promi-Portal TMZ. Brown ist seit 14. März in Haft, als ihn der Richter im Rihanna-Fall ins Gefängnis warf nachdem er zum zweiten Mal aus einer Reha flog.

Vorübergehend wurde der Sänger zum geplanten Prozess wegen einer anderen Tätlichkeit nach Washington D.C. geflogen, doch das Verfahren ist vertagt auf Juni. Brown wurde wieder zurück nach Los Angeles verlegt. Bereits sieben Wochen ist er jetzt eingesperrt - und die Haft hinterlässt Spuren.

 

0:00 Uhr: Schierer Horror: Video von totem Schüler zeigt Untergang der südkoreanischen Fähre

Das schockierende, 17 Minuten lange Video zeigt die Panik und Verzweiflung auf der sinkenden Fähre "Sewol". Die Schüler sind in ihren Kabinen zu sehen, wie sie in schierem Horror schreien und kreischen, während sich die Fähre immer weiter zur Seite neigt und sinkt. Zu hören sind aber auch die Durchsagen der Besatzung mit den - letztendlich fatalen - Anweisungen, in den Kabinen zu blieben.

Das Video wurde in einem Handy an einer der geborgenen Leichen gefunden. Es ist das grimmigste Protokoll des Sinkens der Fähre am 16. April bisher. Ein Schüler ist zu hören: "Werde ich sterben?" Jemand sagt: "Wir werden die Titanic". Und dann später: "Wir sind am Ende! Ich muss jetzt noch Abschiedsworte hinterlassen bevor ich sterbe", sagt ein Mädchen. Zu hören ist: "Mutter, ich liebe dich!" Über 300 Menschen, die meisten Schüler, sind tot oder vermisst.  

 

23:45 Uhr: Wieder mutmaßlicher Islamisten-Terror in Nigeria: Bombe  tötet 16 Menschen

Bei dem Bombenanschlag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind am Donnerstag mindestens 16 Menschen getötet worden. Das berichteten ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP sowie ein anderer Augenzeuge aus einem Krankenhaus in der Hauptstadt.

 

Der AFP-Korrespondent sah im Asokoro General Hospital in Abuja neun Leichen, die vom Anschlagsort eingeliefert worden waren. Der Augenzeuge sagte, er habe sieben weitere Leichen eintreffen sehen. Die Bombe explodierte nach Angaben eines Behördenvertreters am Abend auf demselben Busbahnhof am Rande von Abuja, auf dem bei einem Doppelanschlag Mitte April mindestens 75 Menschen getötet wurden. Dies war der bisher blutigste Anschlag in der nigerianischen Hauptstadt. In dem westafrikanischen Land herrscht ein Konflikt zwischen den christlichen und muslimischen Bevölkerungsgruppen. Die Gruppe Boko Haram kämpft gewaltsam für die Errichtung eines islamistischen Staates im Norden des Landes.

 

23:20 Uhr: Vermisste Häftlinge nach tödlicher Gas-Explosion in Florida-Gefängnis lebend gefunden

Drei Häftlinge, die nach einer Explosion in einem Gefängnis in Pensacola im US-Staat Florida kurzzeitig vermisst worden waren, sind wieder aufgetaucht. Sie seien die ganze Zeit in Gewahrsam der Haftanstalt gewesen, allerdings im Durcheinander nach dem Unglück nicht gleich registriert werden, teilten die Behörden mit. Bei der Explosion in der Nacht auf Donnerstag wurden zwei Insassen getötet und mehr als 150 Häftlinge und Gefängniswärter verletzt. In dem Gefängnis waren nach Polizeiangaben etwa 600 Häftlinge, als die Decke und Teile der Wand einstürzten. Das Gebäude sei in den vergangenen Tagen durch Überschwemmungen beschädigt worden. Es sei aber noch unklar, ob die Explosion eine Folge des Wasserschadens sei.

 

23:10 Uhr: Box-Champ Floyd Mayweather Jr. rastet auf Facebook aus: Bezichtigt Ex wegen Abtreibung des "Mordes" 

In einem inzwischen gelöschten, schockierenden Eintrag auf Facebook und Instagram beschuldigte der Starsportler seine ehemalige Verlobte Shantel Jackson, dass er sich wegen der Abtreibung von Zwillingen von ihr trennte.

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Mayweather postete sogar ein Foto eines Sonogramms, das die zwei Föten zeigt. Der unbesiegte Boxer war offenbar zornig über Berichte, wonach SIE ihn verlassen hätte. "Der Grund warum Shantel Jackson und ich unsere Beziehung beendeten, war ihre Abtreibung", schrieb er: "Ich bin total dagegen, Babys zu töten. Sie hat unsere Zwillings-Babys getötet". 

 

23.05 Uhr: So sieht das neue Amazon-Smartphone aus

Die Entwickler des mit Spannung erwarteten "Holophones" mit 3D-Effekten des Internet-Megastores Amazon.com haben sich offenbar stark vom Design des iPhone inspirieren lassen, wenn die auf der Website BGR veröffentlichten Bilder authentisch sind. Der besondere Clou: Vier Kameras sollen einen "Floating Screen"-Effekt erzeugen, Bilder und Grafiken so aussehen, als würden sie über der Schirmoberfläche schweben.

Die enthüllten Fotos sollen von Grafikdesignern angefertigt worden sein, behauptet die Website. Das Amazon-Phone könnte ab Juni in den Handel kommen, so Reports. 

 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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