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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:45 Uhr: Abschwung: Investoren-Legende Warren Buffett muss sich mit "nur" 4,71 Milliarden Dollar Gewinn zufrieden geben

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des Investors Warren Buffett hat im Quartal weniger Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Rückgang von vier Prozent auf 4,71 Milliarden Dollar (3,4 Mrd. Euro), wie der Konzern am Freitag nach Börsenschluss bekanntgab. Die Einnahmen stiegen indes von 43,9 auf 45,5 Milliarden Dollar.

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Warren Buffett

Am Samstag ist in Omaha im Bundesstaat Nebraska die Hauptversammlung, zu der rund 38.000 Menschen erwartet werden. Buffett selbst bezeichnet die Hauptversammlung als "Woodstock für Kapitalisten."

 

3:12 Uhr: US-Gericht entscheidet in Patent-Krieg: Samsung muss Apple entschädigen, Apple aber auch Samsung

Im andauernden Patent-Rechtsstreit verdonnerte ein Geschworenengericht in San Jose (US-Staat Kalifornien) den südkoreanischen Hightech-Konzern Samsung, seinem Rivalen Apple 120 Millionen Dollar Schadenersatz für den Verstoß gegen Patentrechte zu bezahlen.

Apple wiederum muss 158.000 Dollar blechen wegen dem Verstoß gegen Samsung-Patente. Angesichts der weit höheren Summe für Apple kann von einem Sieg für die US-Firma gesprochen werden. Aber: Apple hatte ursprünglich 2,2 Milliarden Dollar verlangt, das Gericht genehmigte nur fünf Prozent davon. 

 

2:50 Uhr: Ukraine-Krise: Moskau macht Kiew für Odessa-Blutbad verantwortlich

Russlands Außenministerium hat die ukrainische Regierung für die Straßenschlachten und den Brand eines Gewerkschaftshauses mit zahlreichen Toten in Odessa am Freitag verantwortlich gemacht. Die Ereignisse seien auf die Unverantwortlichkeit Kiews zurückzuführen, zitierte die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am frühen Samstagmorgen aus einer Mitteilung des Ministeriums. Moskau verurteile das Geschehen scharf. Die "Tragödie von Odessa" sei ein weiterer Beleg für "Kiews kriminelles Vertrauen auf Gewalt und Einschüchterung", hieß es in der Aussendung weiter. Die ukrainische Regierung korrigierte unterdessen die Zahl der Toten nach dem Brand in Odessa nach unten. Wie das Innenministerium in Kiew am Freitagabend mitteilte, kamen bei dem auf "kriminelle Brandstiftung" zurückzuführenden Feuer 31 Menschen ums Leben. Zuvor war von 38 Toten die Rede gewesen. Insgesamt 50 Menschen mussten medizinisch behandelt werden. Bei vorangegangenen Zusammenstößen zwischen prorussischen und Kiew-treuen Demonstranten starben vier Menschen. Auch in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk soll es nach unbestätigten Angaben der russischen Agentur Nowosti vom Freitagabend Tote und Verletzte gegeben haben, als ukrainische Streitkräfte Stellungen von Separatisten angegriffen. Kramatorsk liegt im Gebiet Donezk, etwa 20 Kilometer südlich von Slawjansk. Dort hatten sich Regierungstruppen und prorussische Aufständische den ganzen Tag über schwere Gefechte geliefert.

 

2:10 Uhr: Kampf der Titanen: George Clooney rechnet mit Casino-Milliardär Steve Wynn ab

Der Krieg der Worte, der mit Wynns Beleidigungen von US-Präsidenten Obama bei einem Dinner begann, geht in die nächste Runde: Zuerst wurde berichtet, dass Clooney nach Wynns "Arschloch"-Ausfällen gegen Obama wutentbrannt ein Essen verlassen hätte. Der Mogul stänkerte zurück: Der liberale Filmstar hätte über den Durst getrunken und Hollywoodstars generell würden in einer mit Watte gepolsterten Blase leben. Jetzt ist wieder Clooney an der Reihe: Wenn Wynn behaupte, hält Clooney in einer ätzenden Abrechnung fest, er hätte Obama gar nicht als Arschloch bezeichnet, entspreche das nicht der Wahrheit.

Wynn hätte mehrmals das Schimpfwort verwendet, Clooney nennt dafür acht Zeugen. Er bestritt auch vehement Wynns Behauptung, er hätte 16 Tequilas gekippt. Dann empfahl er dem Milliardär, sich ab und wenn das rote Dinnerjacket auszuziehen, sich die Ärmel aufzukrempeln - um zu sehen, welche Probleme dieses Land wirklich plagten. "Leg dich nicht mit George an", fasste "People" die Abrechnung zusammen.

 

1:40 Uhr: Ausgespielt: Ben Affleck erhält Spielverbot in Vegas-Casino wegen illegalem Kartenzählen

Der mit dem Oscar preisgekrönte Filmstar und Produzent wurde auf Lebenszeit aus dem "Hard Rock Casino Las Vegas" verbannt, nachdem ihn Security bei einem Backjack-Spiel beim Zählen der Karten erwischte. Der Trick, bekannt aus Kinohits wie "The Hangover", verstößt in den Casinos gegen die Regeln.

 

 

Der 41-Jährige hatte "Sin City" während einer Drehpause beim neuen Batman-Film mit Frau Jennifer Garner besucht. Er saß an einem Tisch mit anderen Kartenspiel-Fanaktikern, als ihn Sicherheitsleute umrundeten, so TMZ. Neben dem Hausverbot wurden auch andere Casinos gewarnt, ein regelrechter Affleck-Alarm ausgesandt. Affleck ist berühmt für seine Spielleidenschaft: 2011 verlor er 400.000 Dollar gegen Entertainment-Mogul Ron Meyer.

    

0:55 Uhr: Teenager plante Schulmassaker: Polizei verhindert Blutbad in letzter Sekunde

Eine Frau beobachtete einen jungen Mann, der sich verdächtig beim Aufsperren eines Lagerraumes verhielt. Sie rief die Polizei - und verhinderte das vielleicht schlimmste Schulmassaker in den USA seit Sandy Hook. Denn der Teenager Jon David LaDue bereitete seit neun Monaten ein wahres Blutbad an der "Waseda Junior & Senior High School" (US-Staat Minnesota) vor.

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LaDue hatte bereits ein Waffenarsenal gekauft, darunter ein SKS-Sturmgewehr und eine 9mm-Beretta. Er baute sechs Bomben. In einem 180 Seiten dicken Notizbuch war der Angriffsplan detailliert aufgeschrieben: Er wollte zu Hause zuerst seine Eltern töten, dann in der Nähe ein Feuer entfachen zur Ablenkung der Einsatzkräfte. Danach sollte das Massaker an der Schule beginnen: LaDue wollte Bomben zünden und Molotowcocktails werfen, um die Schüler auf den Gang zu locken, dort dann das Feuer eröffnen. Der Teenager, der die Columbine-Killer Dylan Klebold und Eric Harris verehrte, äußerte seinen Wunsch, am Ende im Kugelhagel eines SWAT-Teams zu sterben. Die Polizei gab nach seiner Verhaftung bekannt, dass das Massaker in zwei Wochen geplant gewesen wäre. Der Schulbezirk bedankte sich bei der aufmerksamen Frau, deren Anruf vielleicht Dutzende Menschenleben rettete. 

 

0:30 Uhr: Fühlt sich James Franco einsam? Filmstar postet Selfie mit Hand in der Hose

Fast wirkt es wie ein Schrei nach mehr Aufmerksamkeit: Der Schauspieler postete ein provokantes Foto auf Instagram, wo er mit nacktem Oberkörper vor einem Spiegel steht und seine Hand in der Unterhose steckt. 

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Instagram

Ein Rätsel bleibt, was in den "127 Hours"-Star gefahren ist. Franco löschte jedenfalls das Foto eine Stunde später. Die Zeit reichte natürlich für die rasante Verbreitung von Screen-Shots im Web. Franco hatte erst zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als er mit einem nur 17 Jahre alten, weiblichen Fan auf Instagram flirtete.

 

23:50 Uhr: Jetzt spricht erstmals NBA-Rassist Donald Sterling: "Ich wünschte, ich hätte sie geschmiert!"

Seit einer Woche tobt der Skandal um die rassistischen Aussagen des Eigentümers des Basketball-Teams "Los Angeles Clippers", Donald Sterling (80), der Ex-Mätresse V. Stiviano auf einem Audio-Tape anwies, keine "Schwarzen" zu den Spielen zu bringen. Die Liga NBA boykottiert seither Sterling und will den Verkauf der Clippers erzwingen.

Jetzt brach Sterling sein Schweigen: "Ich wünschte, ich hätte sie ausbezahlt", sagte er zum "L.A. Magazine". Er meinte dabei Ex Stiviano. Klar wird auch, dass Sterling sich weder entschuldigen noch friedlich abziehen will. Einen Verkauf des Teams schloss er schon aus, nun plant er sogar eine Medien-Offensive mit einem großen Interview mit Barbara Walters, so TMZ.

 

23:25 Uhr: Schwerer Subway-Unfall in New York: Tausend Menschen in Tunnel eingeschlossen

Eine Garnitur der Linie F entgleiste Freitag in einem Tunnel in Queens, über 1000 Passagiere saßen eine Weile fest und mussten evakuiert werden. Bei dem Unfall wurden 19 Personen verletzt, vier davon schwer. Der Unfall ereignete sich um 10:24 Uhr Ortszeit, als sechs Wagen am Weg nach Manhattan aus den Gleisen sprangen. "Der Zug hielt ruckartig, dann wurde es finster", sagte Zeugin Connie Wang zum Sender NY1.

Auf dramatischen Bilder ist zu sehen, wie Feuerwehrleute die geschockten Fahrgäste durch den finsteren Tunnel zurück zur Straße führen. Verletzte wurden auf Tragbahren vom Unglücksort getragen. Der Grund für den Unfall wird untersucht.

 

23:10 Uhr: Alarm um Coronavirus nun auch in den USA: Erster "Merz"-Fall im US-Staat Indiana

Das tödliche Coronavirus Mers ist erstmals in den USA nachgewiesen worden. Es handle sich dabei um einen Patienten im US-Bundesstaat Indiana, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit. Der Patient sei vor rund einer Woche von Saudi-Arabien aus über Großbritannien in die USA eingereist und habe sich kurz darauf mit Symptomen wie Fieber, Kurzatmigkeit und Husten in ein Krankenhaus begeben. Der Patient sei isoliert und sein Zustand stabil.

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Das Risiko einer Ansteckung für die Bevölkerung sei sehr gering, teilte das CDC mit. "Wir haben erwartet, dass Mers die USA erreichen würde, wir sind darauf vorbereitet und handeln schnell", sagte CDC-Direktor Tom Frieden. Das Virus kann zu Nierenversagen und schwerer Lungenentzündung führen. Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit September 2012 insgesamt 93 Todesfälle registriert, die meisten davon in Saudi-Arabien. Am Sars-Erreger, der ebenfalls zu den Coronaviren zählt, waren vor zehn Jahren rund 800 Menschen gestorben. Mers gilt zwar als weniger ansteckend, führt aber häufiger zum Tod.

 

23:05 Uhr: Baby-Freuden: Kerry Washington wurde Mamma!

Der Star der TV-Serie "Scandal" ist offenbar auch eine Meisterin der Geheimhaltung: Wie der Promidienst TMZ jetzt berichtete, brachte Kerry Washington (37) bereits vor zwei Wochen ein Mädchen zur Welt: Isabelle Amarachi Asomugha wurde am 21. April im "Cedars Sinai"-Spital in LA geboren. Der Vater ist Ex-Football-Quarterback Nnamdi Asomugha (32). Es ist das erste Kind des Paares.

Es sollte sich auch "Scandal"-Regisseurin Shonda Rhimes freuen, die fortan Kerrys Babybauch nicht mehr zu verstecken braucht beim Dreh, so TMZ.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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