Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:10 Uhr: Super Tuesday 2014: Rückschlag für Clintons - Schwiegermutter von Chelsea Clinton verliert in Philadelphia

Marjorie Margolies, die unter Präsident Bill Clinton Kongressabgeordnete war und deren Sohn Chelsea Clinton heiratete, scheiterte in Philadelphia bei ihrem Polit-Cokmeback. Ihre Niederlage ist auch ein kleiner Dämpfer für die Clintons: Bill und Hillary hatten für sie Geld gesammelt, Bill war der Star in ihren TV-Spots.

Die Niederlage der Demokratin, die 20 Jahre in der Politik pausierte, wird aber weniger den Clintons angerechnet als einem nicht besonders engagiert geführten Wahlkampf.

 

3:40 Uhr: Vor Ukraine-Wahlen: USA schicken wieder Kriegsschiffe ins Schwarze Meer

Angesichts der Ukraine-Krise entsenden die USA erneut ein Kriegsschiff ins Schwarze Meer. Der Kreuzer "Vella Gulf" werde voraussichtlich noch diese Woche in der Region eintreffen, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Dienstag. Erst vor wenigen Tagen hatte die US-Fregatte "USS Taylor" das Schwarze Meer verlassen.

 

Seit dem Beginn der Ukraine-Krise entsandten die USA mehrfach Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, unter anderem für gemeinsame Übungen mit NATO-Staaten in der Region. Zudem verstärkten die USA ihre Truppenpräsenz in Osteuropa. Kirby betonte, bisher gebe es entgegen russischen Angaben keinerlei Anzeichen für einen Abzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Montag ein Ende der Militärmanöver an der Grenze angeordnet.


2:55 Uhr: 
Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert Taiwan

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richter-Skala hat am Mittwochmorgen Taiwan erschüttert. Es seien zunächst keine Opfer oder Schäden gemeldet worden, teilte der zentrale Wetterdienst auf seiner Internetseite mit. 

 

Das Epizentrum habe im Osten der Provinz Hualien gelegen. Das Erdbeben habe sich in einer Tiefe von 18 Kilometern ereignet. Taiwan wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Eines der schwersten Beben erschütterte die Insel im September 1999 und hatte eine Stärke von 7,6. Damals kamen mehr als 2400 Menschen ums Leben, 50.000 Gebäude wurden zerstört oder beschädigt.

 

1:58 Uhr: Mullahs verstehen keinen Spaß: Sechs Iraner wegen "Happy"-Videos verhaftet

Weil sie eine Version von Pharell Williams Hit-Video "Happy" ins Internet gestellt haben, sind sechs junge Iraner festgenommen worden. Der Clip zeigt drei Männer und drei unverschleierte Frauen, wie sie zu dem Song tanzen, singen und Spaß haben. Nach der Veröffentlichung eines "vulgären Clips im Cyberspace", der gegen die "öffentliche Sittsamkeit" verstoße, seien alle Beteiligten ermittelt und festgenommen worden, meldete die Nachrichtenagentur ISNA am Dienstag unter Berufung auf die Teheraner Polizei.

 

Die sechs Festgenommenen hätten ihre "kriminellen Taten" gestanden. Gemäß dem seit 1979 im Iran geltenden islamischen Recht müssen Frauen sich in der Öffentlichkeit von Kopf bis Fuß verschleiern. Eine eigens gebildete "Moralpolizei" wacht über die Einhaltung der Vorschriften. Das Internet wird im Iran massiv überwacht. Internationale Beobachter üben regelmäßig Kritik an der Menschenrechtslage im Iran.

 

1:20 Uhr: Mini-"Super Tuesday": Mitch McConnell fertigt Tea-Party-Herausforderer souverän ab

Am größten Wahltag in den USA vor den "Midterm"-Kongresswahlen im November setzte sich der republikanische "Minority Leader" im Senat, Mitch McConnell, in den Vorwahlen gegen einen rechten Parteirivalen laut Hochrechnungen durch, so der Sender CNN. Tea-Party-Kandidat Matt Bevin wurde vom Langzeit-Senator nach einem als Schlammschlacht geführten Wahlkampf regelrecht weggefegt.

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Mitch McConnell

Die Primary in Kentucky galt als wichtigstes Duell dieses Vorwahl-Wahlkampftages quer durch die USA: McConnells Triumph ist auch ein Sieg für das gemäßigtere Parteiestablishment der Republikaner - und eine herbe Niederlage für die Rechtsaußen der Tea-Party-Bewegung, deren starre Haltung im Budgetstreit letzten Herbst den "Government Shutdown" auslöste. In insgesamt sechs US-Staaten wurden parteiinterne Vorwahlen abbehalten, in zahlreichen Rennen gab es Herausforderer der zuletzt im Abwind begriffenen Tea-Party. US-Medien bezeichneten den Wahltag als größten Test für die Stärke der Tea-Party vor den "Midterms".

 

0:40 Uhr: Berufungsgericht stoppt nächste US-Hinrichtung - nur Stunden vor der Exekution

Anwälte des Delinquenten Russell Bucklew (46) hatten Dienstag letzte Gnadengesuche eingereicht und Erfolg: Ein Bundesrichter stoppte die Exekution per Giftinjektion, die für eine Minute nach Mitternacht am Mittwoch im US-Staat Missouri angesetzt war. Bucklews Rechtsteam hatte argumentiert, dass wegen zahlreicher Tumore im Kopf die Hinrichtung ein laut US-Verfassung untersagtes, "unangemessenes Leiden" gebracht hätte. Durch die Krankheit, so die Anwälte, wäre die Zirkulation der Gifte durch den Körper gebremst und das Sterben verlängert worden.

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Mörder Russell Bucklew

Der Mörder hatte 1996 einen Mann vor den Augen seiner Kinder getötet und seine Ex-Freundin vergewaltigt. Blucklew wäre der erste Hingerichtete gewesen nach der Horror-Exekution von Clayton Lockett im April in Oklahoma, der nach 43 Minuten Todeskampf starb. 

 

0:10 Uhr: Wegen Ukraine-Krise: USA verhängen weitere Sanktionen gegen Russen

Die USA haben gegen zwölf weitere russische Beamte und Funktionäre als Strafe für mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen nach dem "Magnitsky-Gesetz" Sanktionen erlassen. Zu den betroffenen Amtsträgern gehören ein Moskauer Richter, mehrere Gefängniswärter und ein Regierungsmitarbeiter, wie das US-Finanzministerium am Dienstag mitteilte. 

Wladimir Putin © AFP

Russlands Präsident Putin: Lenkt er ein?

Auch Geschäftsleute, denen Washington Steuerbetrug vorwirft wird, kamen auf die Strafliste. Die Betroffenen müssen mit finanziellen Sanktionen wie Kontosperrungen und Einreiseverboten rechnen. 

 

23:30 Uhr: Schock: Hollywood-Star Channing Tatum bezeichnet sich als "funktionierenden Alkoholiker"

Der Actionstar ("White House Down") beichtete jetzt dem Magazin GQ, dass er wahrscheinlich zu oft über den Durst trinke. Der 34-Jährige dann direkt: "Ich würde sagen, dass ich ein recht gut funktionierender Alkoholiker bin". Er versteigt sich auch zur Aussage, dass ihm die vielen Drinks bei der Kreativität helfen. 

Mila Kunis: Erster Auftritt mit Babybauch? © Photo Press Service, www.photopress.at

Tatum, Frau Jenna: Wusste über Laster

Er fügte an, dass seine Frau von Anfang an wusste, welche Laster er habe. Seiner Karriere tat der Suff bisher keinen Abbruch: Tatum erhielt in einem künftigen X-Men-Film gerade die Rolle als Gambit.

 

23:15 Uhr: TV-Schauspieler Michael Jace erschoss Ehefrau - vor den Augen seiner Kinder?

Michael Jace (51) hatte mehrere tödliche Schüsse Dienstagmorgen in einer Villa in L.A. abgefeuert. Frau April Jace (†40) erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Der Schauspieler, der in der TV-Serie "The Shield" berühmt wurde und auch eine Rolle im Filmhit "Forrest Gump" spielte (er war ein Mitglied der Black Panther), rief selbst über den Notruf 911 die Polizei. "Ich habe meine Frau erschossen", gestand er gleich. Während der Wahnsinnstat waren seine beiden Kinder zu Hause, wurde jetzt bekannt.

Sie sind jünger als zehn Jahre. Ob sie den Mord sahen, wird noch untersucht. "Sie müssen zumindest die Schüsse gehört haben", sagte Ermittler Sal LaBarbera zur LA Times. Ihre Großmutter kümmert sich jetzt um sie. Das Paar soll sich vor der Bluttat über Geld gestritten haben, hieß es. Jace hatte angeblich finanzielle Probleme. Laut Gerichtsunterlagen war der TV-Star bereits gewalttätig gegen seine erste Frau, die er einmal gegen eine Wand schleuderte.

 

23:05 Uhr: Krise in Thailand: USA werten Ausrufung des Kriegsrechtes durch Armee nicht als "Putsch"

Die Verhängung des Kriegsrechts in Thailand wird von Washington nicht als Putsch eingestuft. Ein solcher Eingriff des Mlitärs in das öffentliche Geschehen sei in der thailändischen Verfassung vorgesehen, sagte Außenamtssprecherin Jen Psaki am Dienstag. Sie verwies darauf, dass die thailändische Armee selbst von einer zeitlich befristeten Maßnahme gesprochen habe. "Wir erwarten, dass sie ihre Zusagen einhalten", ergänzte Psaki.

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Soldaten in Bangkok

Washington stehe in ständigem Kontakt mit der Armee und der Übergangsregierung. Die US-Regierung setzte sich für den Schutz der Bürgerrechte, der Meinungsfreiheit und der Freiheit der Medien ein, sagte Psaki. Nach den rechtlichen Bestimmungen in den USA wäre die Regierung in Washington verpflichtet, gegen ein Land anderes Land Sanktionen zu verhängen, wenn dort das Militär einen Putsch verübt.
 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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