Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Iran betrieb Cyberspionage über falsche Nachrichten-Website

Iranische Spione haben offenbar seit drei Jahren mit einer gefälschten Nachrichten-Website Militärexperten in Israel und den USA ausgeforscht. Nach einem Bericht des auf Internetsicherheit spezialisierten Unternehmens iSight Partners wurden rund 2000 Militärvertreter, Abgeordnete und deren Mitarbeiter, Journalisten, Diplomaten sowie Dienstleister der US-Streitkräfte Opfer der Spionage. Demnach gab die Website NewsOnAir.org vor, mit Hilfe von Dutzenden angeblichen Journalisten seriöse Nachrichten zu verbreiten. Diese traten im Rahmen ihrer "Recherchen" über Facebook, Twitter und andere soziale Netzwerke in Kontakt mit ihren Opfern, um - auch mit Hilfe gestohlener Passwörter - an sensible Informationen zu kommen. Ihre Website fütterten sie laut dem iSight-Bericht mit echten Nachrichten unter anderem von BBC, Reuters und AP, in einigen Fällen übernahmen sie sogar die Namen von Nachrichtenjournalisten, die etwa für den Fernsehkanal Fox News arbeiten. Dem Bericht zufolge führen alle Spuren in den Iran. Die Spionagemethode ist nach Einschätzung von iSight technisch nicht besonders hochentwickelt. Dieser Mangel werde jedoch durch "Dreistigkeit, Kreativität und Geduld" wettgemacht. Für die Cyberspione von Interesse waren demnach vor allem Experten, die mit der Nichtverbreitung von Atomwaffen und möglichen Sanktionen gegen den Iran befasst waren. Dass die Drahtzieher das komplexe Netzwerk so lange nutzten, spräche zumindest dafür, dass es einigen Erfolg gehabt habe.


2:55 Uhr:
Report: Steve Balmer kauft die Los Angeles Clippers um zwei Milliarden Dollar

Der ehemalige Microsoft-CEO Steve Balmer hat sich im Ringen um das Basketball-Team aus Los Angeles durchgesetzt, berichtet die "Los Angeles Times". Balmer will dafür zwei Milliarden Dollar ausgeben. Es ist einer der teuersten Käufe eines Sportteams in den USA aller Zeiten: Das Baseball-Team "The Dodgers", ebenfalls aus LA, wurde 2012 um 2,1 Mrd. Dollar verkauft. Clippers-Besitzer Donald Sterling war wegen rassistischer Äußerungen von der Liga NBA zum Verkauf gezwungen worden.

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Donald Sterling: Sagenhafter Gewinn

Jetzt kann sich Sterling zumindest über einen sagenhaften Profit freuen: Der Milliardär hatte die Clippers 1981 gekauft  - um 12,5 Millionen Dollar. Forbes hatte den Wert des Teams zuletzt auf 575 Millionen geschätzt. Balmer zahlte jetzt fast viermal so viel, zahlreiche Bewerber, darunter Hollywood-Mogul David Geffen, trieben den Preis nach oben.

 

2:05 Uhr: Schock in 400 Metern Höhe: Glas der Skycraper-Aussichtsplattform The Ledge bricht

Die Attraktion an der Spitze des Willis Tower in Chicago ist nichts für Menschen mit Höhenangst: Im 103. Stock ragen bei der Attraktion "The Ledge" vier Glaskabinen über die Fassadenfront hinaus: Besucher stehen da auf einem Glas-Boden, sehen die Straße hunderte Meter unter ihnen. Als jedoch eine Familie aus Kalifornien den atemberaubenden Ausblick genoss, bemerkten sie plötzlich Risse im Glasboden. “Ich legte eine Handflächen auf das Glas und konnte fühlen, wie es brach”, sagte Alejandro Garibay (23). Sie verließen die Aussichtsplattform, die 2009 eröffnet wurde, panisch. Cousin Antonio Saldana fügte an: "Ich dachte, ich würde gleich durch das zerbrochene Glas fallen."

 
Die Gebäudemanager wollten den Vorfall herunterspielen: Die Risse wären nur in einer dünnen, äußeren Schutzschicht aufgetreten, der Kern das 7,6 Zentimeter dicken Glases, das fünf Tonnen Gewicht aushalten soll, wäre völlig intakt. Die Aussichts-Attraktion war am Donnerstag wegen Reparaturarbeiten geschlossen.
 
 

1:35 Uhr: Pulp Fiction! Quentin Tarantino und Uma Thurman sollen ein Paar sein

Der Kult-Regisseur und die hübsche Schauspielerin wurden mit der Gaunerkomödie "Pulp Fiction" (1994) beide weltberühmt – jetzt soll es auch bei der Liebe gefunkt haben. Freunde waren Quentin Tarantino (51) und Uma Thurman (44) seit langem, nach "Pulp Fiction" arbeiteten sie auch bei der "Kill Bill"-Filmserie zusammen.

Doch nun soll laut dem Magazin "Us Weekly" eine Romanze entstanden sein. Beide hätten zusammen sogar eine Villa in Südfrankreich gemietet, so der Bericht. Thurman hatte sich gerade von Hedgefonds-Millionär Ari Busson getrennt.

 

0:40 Uhr: Studentin aus Kolumbien als "Miss WM 2014" gekürt

Die Studentin Daniela Ocoro Mejia aus Kolumbien hat den ersten Titel zur Fußball-Weltmeisterschaft geholt. Die 25-Jährige wurde in der Nacht zum Freitag im Europa-Park in Rust bei Freiburg zur "Miss WM 2014" gekürt. "Ich bin stolz auf diesen Titel. Und ich bin überzeugt, dass Kolumbien Fußball-Weltmeister wird", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Für ihren Sieg erhielt sie 3000 Euro sowie Sachpreise.

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Bei dem Schönheitswettbewerb zwei Wochen vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien traten 32 junge Frauen aus den WM-Teilnehmerländern gegeneinander an. Platz zwei ging an die Vertreterin der USA, Felicia Kitchings (19), Platz drei an die aus Ecuador stammende Laritza Libeth Parraga Arteaga (20). Die Vertreterin Deutschlands, Gianna Rose (27) aus Hannover, scheiterte bereits in der Vorrunde. Die Frauen im Alter von 19 bis 29 Jahren präsentierten sich zunächst im Trikot der Fußball-Nationalmannschaft ihres Landes, später dann im Abendkleid und in Badebekleidung. Sie mussten in dem Land, für das sie standen, geboren worden sein oder die entsprechende Staatsangehörigkeit haben.

 

23:50 Uhr: Krieg der Worte: NSA widerspricht Snowden, wonach der sich über Lauschangriffe beschwert hätte

Im Interview mit NBC hatte NSA-Enthüller Edward Snowden behauptet, dass er sich während seiner Arbeit für die NSA mehrmals über die orwellschen Praktiken des US-Geheimdienstes bei Vorgesetzten beschwert hätte. "Ich habe interne Kanäle verwendet, um meinen Bedenken Ausdruck zu verleihen, das ist alles gut dokumentiert", sagte der Whistleblower. Er behauptete weiters, dass zahlreiche Emails mit Vorgesetzten in den NSA-Archiven aufbewahrt sein müssen.

Edward Snowdens © ServusTV

Edward Snowden: Email-Spur

Der Geheimdienst teilte jetzt jedoch mit: Es existiere bloß eine Email, in der sich Snowden über ein paar rechtliche Details bezüglich eines gerade studierten Ausbildungsmaterials erkundigte. Die Mail wurde jetzt veröffentlicht, darin richtete der Computer-Experte Fragen an die NSA-Rechtsabteilung über die Hierarchie von Statuten. Vor sechs Monaten hatte die NSA noch behauptet, dass es keinerlei Emails über Snowdens interne Erkundigungen geben würde. 

 

23:15 Uhr: Mutter, die drei Kinder in Wagen ertränken wollte, könnte auf Kaution freikommen

Ein Richter in Florida reduzierte die Kaution für Ebony Wilkerson von 1,2 Millionen Dollar auf 90.000 Dollar. Die damals schwangere Frau hatte am 4. März einen Van mit ihren drei Kindern in die Brandung am Daytona Beach gesteuert, sie wollte sich und den Nachwuchs (3, 9, 10) töten. Retter holten die Kinder aus dem Atlantik, während sich Wilkerson selbst befreite. Sollte sie das Geld aufbringen und frei kommen, darf sie sich laut Anordnungen des Richters nicht ihren Kindern nähern, inklusive einem Baby, das sie vor zwei Wochen in Haft zur Welt brachte.

Wilkerson sprach erstmals bei dem Hearing öffentlich: Sie nehme ihre Medikamente und sei wieder "normal". Sie hatte zunächst behauptet, ihr Gatte Lutful Ronjon hätte sie vergewaltigt. Jetzt sagte sie vor Gericht jedoch, dass ihre Kinder mit ihm leben sollten.  

 

23:10 Uhr: Brad Pitt erwirkt gerichtliche Verfügung gegen Promi-Stalker, der ihn attackierte

Der Angreifer Vitalii Sediuk, ein selbsternannter "Spaßvogel" aus der Ukraine, darf Hollywood-Star Brad Pitt nicht näher als 150 Meter kommen, so ein Richter in Los Angeles. Sediuk hatte Pitt bei einer Premiere des Filmes "Maleficient - Die dunkle Fee", wo Partnerin Angelina Jolie die Hauptrolle spielt, mit der Faust ins Gesicht geschlagen und seine Designerbrillen zerstört.

pitt.jpg © Getty

Pitt und Jolie vor der Attacke

Pitt selbst blieb unverletzt. Der Scherzbold, der 2012 versuchte, Will Smith zu küssen und Bradley Cooper sowie Leonardo DiCaprio zu umarmen, soll angeklagt werden. Er verbüsst bereits eine Bewährungsstrafe, da er im Vorjahr bei dem Grammys die Bühne stürmte und Sängerin Adele den Preis wegschnappen wollte.

 

23.00 Uhr: Report: US-Regierung verlangt von Großbank BNP Paribas Rekordstrafe

Die US-Behörden verlangen von der französischen Großbank BNP Paribas laut einem Zeitungsbericht wegen Verletzung von Wirtschaftssanktionen eine Strafzahlung von mehr als zehn Milliarden Dollar (mehr als sieben Milliarden Euro). Die Bank solle die Zahlung leisten, weil sie US-Sanktionen gegen den Iran, den Sudan und Kuba verletzt habe, berichtet das "Wall Street Journal". 

 

Der Vorwurf gegen BNP Paribas besteht dem Bericht zufolge darin, in den genannten Ländern entgegen den US-Bestimmungen Dollar-Geschäfte getätigt zu haben. Die Bank würde eine derart hohe Strafzahlung voraussichtlich verkraften. Sie hatte zuletzt einen Börsenwert von 90 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalquote von mehr als zehn Prozent. Die Verhandlungen zwischen der Bank und dem Justizministerium in Washington könnten sich noch Wochen hinziehen, heißt es in dem Zeitungsbericht..

 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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