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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

2:40 Uhr: Insider-Trading? FBI ermittelt gegen Stargolfer Phil Mickelson und Investor-Legende Carl Icahn

Das FBI und die Börsenaufsicht SEC haben den dreifachen Gewinner das "U.S. Masters", Phil Mickelson, den notorischen Las-Vegas-Gambler William Walters und den Investoren-Millliardär Carl Icahn im Visier wegen Aktienkäufen, die auf Insider-Informaton basiert haben könnten, berichtete das Wall Street Journal in einem brisanten Report.

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Phil Mickelson: Insider-Trading?

Mickelson und Walters sollen Infos über die Konsumgüter-Firma "Clorox" von Icahn erhalten haben, vermuten die Behörden. Der Golfer und der Wettkönig hatten 2011 Aktien des Unternehmens gekauft. Zu dieser Zeit bereitete Icahn, einer der berühmtesten Investoren der Welt, eine Übernahme von Clorox vor. Icahn könnte Mickelson über den geplanten Takeover vorab informiert haben, vermuten die Ermittler in New York.

 

2:05 Uhr: Fußball-WM in Brasilien: "Anonymous" droht mit Cyber-Attacken auf Sponsoren

Das Internet-Kollektiv Anonymous bereitet nach Angaben eines Computer-Hackers Cyber-Attacken auf Sponsoren der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien vor. Damit solle gegen Verschwendung im Zusammenhang mit den Ausgaben für das Turnier protestiert werden, sagte am Freitag der Hacker, der nach eigenen Angaben in die Pläne eingeweiht ist und unter dem Alias Che Commodore fungiert. Die Gruppe habe bereits getestet, welche Seiten am anfälligsten seien.

1. April: Anonymous foppt die Nation: © TZ "Oesterreich"

Hacker-Kollektiv Anonymous: WM im Visier

Als potenzielle Ziele nannte er den deutschen Sportartikelhersteller Adidas, die Fluggesellschaft Fly Emirates, Coca-Cola und Budweiser. "Wir haben einen Angriffsplan." Die WM beginnt am 12. Juni. Gegen das Turnier kommt es regelmäßig in Brasilien zu Protesten. Die Demonstranten beklagen massive Ausgaben für die WM, etwa für Stadien, während im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen großer Mangel herrscht. Che Commodore äußerte sich von einem unbekannten brasilianischen Ort in einem über Skype geführten Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Es war nicht möglich, seine Identität oder seine Verbindung zu Anonymous zu verifizieren.

 

1:40 Uhr: Promi-Stalker wurde von TV-Station gefeuert vor Attacke auf Brad Pitt

Der Ukrainer Vitalii Sediuk wurde berühmt als Hollywood-Crasher, als er mit einer Serie schockierender Stunts auf Roten Teppichen Stars heimsuchte. Doch seine "Kariere" scheint beendet: Zuerst wurde er gefeuert, dann verhaftet. Der ukrainische Kanal 1 +1 hatte Sediuk gekündigt, als er in Cannes seinen Kopf unter das Kleid von Aktrice America Ferrera steckte. Der Streich wäre seine eigene Idee und nicht mit der Redaktion abgesprochen gewesen, teilte der Sender dem Branchenblatt "Hollywood Reporter" mit. Diese Woche schlug der Scherzbold dann bei der Maleficent-Premiere Superstar Brad Pitt ins Gesicht. Es klickten die Handschellen.

Sedjuk hatte während seiner kurzen Laufbahn Angst und Schrecken unter Promis verbreitet: Zuerst gab der 25-Jährige einer nicht sonderlich amüsierten Madonna Blumen bei einem Film-Festival. Bei der "Men in Black III"-Premiere wollte er Will Smith auf die Lippen küssen. Er kassiere eine Ohrfeige. Bei den Grammys 2013 wurde er angezeigt, als er es bis zur Bühne schaffte und Sängerin Adele den Preis wegschnappen wollte. Bei weiteren Premieren versuchte er, Bradley Cooper und Leonardo DiCaprio zu umarmen. Der Scherzbold schmort weiter in einer Zelle in LA. Sein Ex-Arbeitgeber, der mit ihm gute Quoten machte, will seine Anwaltskosten nicht begleichen. 

 

1:05 Uhr: Inferno: Drei Tote bei Brand in Altenheim nahe Hamburg

Bei einem Brand in einem Altersheim im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein sind am Freitagabend drei Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer in der Einrichtung in Schenefeld sei vermutlich im zweiten Obergeschoß des Gebäudes ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Etwa ein Dutzend in dem Gebäudetrakt untergebrachte Bewohner mussten demnach von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Senioren erlitten nach Polizeiangaben Rauchgasvergiftungen.

 

0:10 Uhr: Mark Zuckerbergs Frau gibt erstes Interview: "Er trägt jetzt nettere Hoodies"

Die sonst besonders private Frau von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Priscilla Chan (29), gab NBCs "Today Show" ihr erstes großes TV-Interview, vor allem um eine Spende von 120 Millionen Dollar an Schulen in San Francisco zu verkünden und den Einsatz des Paares für bessere Ausbildungsmöglichkeiten zu unterstreichen. Doch sie ließ sich auch privates entlocken: Zuckerberg, der laut Forbes 27 Milliarden Dollar reich ist, liebt weiterhin seine jugendlichen Kapuzensweater, auch wenn sie jetzt netter, teurer und "weicher" seien, wie die "First Lady of Facebook" verkündete. 

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Zuckerberg. Chan

Sie habe nichts dagegen, und Mark liebe sie einfach, er trägt sie jeden Tag, außer zu Events, wo es völlig unangebracht wäre, sagt die chinesisch-stämmige Harvard-Absolvetin. Beim ersten Treffen fand sie Zuckerberg interessant, aber nicht besondres strebsam. Sie fand es fast abstoßend, dass er wegen dem ersten Date mit ihr eine wichtige Prüfung sausen ließ. "Für mich als Streberin war das schockierend", so Chan, die Zuckerberg 2012 im Garten seines Hauses in einer einfachen Zeremonie heiratete. Sie will auch eine Familie mit ihm gründen, sagte sie.   

 

23:35 Uhr: "Breaking Bad": Gibt es doch noch Fortsetzung der Kult-Serie?

Walter White ist tot! Oder? Schauspieler Bryan Cranston (58), der den vom biederen Chemielehrer zum "Crystal Meth"-Drogengangster mutierten Walter White verkörpert. will in einem CNN-Interview eine Fortsetzung der populären Serie nicht ausschließen. In der bisher letzten Folge ist White zu sehen, wie er im Kugelhagel umkommt.

Doch jetzt deutet Cranston kryptisch an, dass die Hauptfigur des Drogendramas nicht unbedingt gestorben sein muss. "Man sieht ja nicht, dass hier der Reißverschluss eines Leichensackes zugezogen wird, oder?", sagt Cranston mit dem aus der Serie berühmten Poker-Face. Auch einen Spielfilm mit Walter White in der Hauptrolle will Cranston nicht ausschließen: "Sag niemals nie", meinte er in dem Interview. Fans der Serie sind bereits äußert aufgeregt. 

 

23:10 Uhr: Aufregung um Charlize Theron: Rampenlicht für Stars so arg wie Vergewaltigung?

Die südafrikanische Hollywood-Beauty ist ordentlich in den Fettnapf getreten - und hat sogar die sich sonst gerne verplappernde Gwyneth Paltrow übertroffen: Die ständige Berichterstattung über die Stars besonders im Internet sei wie eine Vergewaltigung, sagte Charlize Theron (38). Die Aktrice wörtlich zu "Sky News" auf die Frage, ob sie sich ab und zu selbst "google": "Das mache ich nicht, so rette ich mich selbst, wenn du in dieser Welt zu leben beginnst, dann fühlst du dich wie vergewaltigt..."

Charlize Therons Sohn Jackson ist ein kleiner Gentleman © Photo Press Service, www.photopress.at

Charlize Theron: Rampenlicht wie Vergewaltigung...

Sie beschwerte sich damit gegen die ständige Medienbelagerung, die sich seit ihrer Beziehung mit Sean Penn intensiviert hat. Der Kommentar des Hollywood-Stars wurde prompt weitgehend via Twitter verdammt, viele verlangten eine umgehende Entschuldigung.

 

23:05 Uhr: Beam me up, Scotty? Wissenschaftlern gelingt Teleportation

Es scheint noch ein weiter Weg, sich an beliebige Orte zu "beamen" wie in der Kult-Serie Star Trek. Doch zwei Forschern gelang jetzt immerhin, Information von einem Teilchen zu einem anderen über einen noch bescheidenen Abstand von drei Metern zu teleportieren. Das Experiment gelang an der niederländischen "Delft University of Technology", das Forschungspapier wurde im Magazin "Science" veröffentlicht.

captain_kirk_shatner_610.jpg © Screenshot: YouTube

Noch weiter Weg zum "Beamen" wie in Star Strek

Experten warnen jedoch vor zu hohen Erwartungshaltungen: Menschen sind für die Zerlegung in einzelne Atome und den Zusammenbau an einem anderen Ort viel zu komplex für gegenwärtige Technologie. Mit der Teleportation soll zuerst die Übertragung von Informationen revolutioniert werden, so US-Forscher Chris Monroe. 

 

23:00 Uhr: Los Angeles verklagt Bank JPMorgan wegen "rassistischer" Kreditvergabe

Die US-Metropole Los Angeles wirft JPMorgan Chase eine diskriminierende Vergabe von Immobilienkrediten vor und verklagt die größte US-Bank auf Schadenersatz. In der am Freitag eingereichten Anklageschrift heißt es, JPMorgan habe spätestens seit 2004 Minderheiten bei der Kreditvergabe systematisch benachteiligt und trage deshalb eine Mitschuld für eine Welle von Zwangsversteigerungen in der Stadt. Mit der Klage versucht die zweitgrößte Stadt der USA, Banken für entgangene Einnahmen aus der Grundsteuer im Zuge der Zwangsversteigerungen haftbar zu machen.

 

Im Dezember hatte Los Angeles bereits ähnliche Verfahren gegen die Bank of America, Citigroup und Wells Fargo angestrengt. Die Vorwürfe der Stadt schließen unter anderem das sogenannte Redlining ein - eine Vergabepraxis, bei der Kreditnehmer, die einer gesellschaftlichen Minderheit wie der schwarzen Bevölkerung angehören, nicht marktübliche Zinsen wie alle anderen Kunden erhalten. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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