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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Schwere Explosionen in Chemiewerk in den Niederlanden

In einem Chemiewerk des Ölkonzerns Shell in Moerdijk haben mehrere Explosionen einen Großbrand ausgelöst. Zwei bis vier Menschen seien leicht verletzt worden, so die Sicherheitsbehörden der niederländischen Provinz Nordbrabant in der Nacht auf Mittwoch. Es gebe weder Tote noch Vermisste.

 

Der Feuerball war nach Berichten des niederländischen TV mehrere Kilometer weit bis nach Rotterdam zu sehen. Gegen 23.00 Uhr hatte es nach Berichten von Augenzeugen mehrere heftige Explosionen in der Fabrik auf dem Industriegelände gegeben. Danach sei der Brand ausgebrochen. Das Feuer war nach Angaben der Behörden gegen 0.30 Uhr "beherrschbar". Über dem Gelände hing eine dichte Rauchwolke. Über die Ursache der Explosion ist noch nichts bekannt. Auch war nicht klar, ob schädliche Stoffe freigesetzt worden waren. Anrainer waren aufgefordert worden, Türen und Fenster zu schließen.

 

2:50 Uhr: Obama wegen Taliban-Freilassung in "Gefangenenaustausch" für US-Soldaten Bowe Bergdahl immer mehr unter Druck

Der Chor der Kritiker im Kongress nach der Freilassung von fünf Taliban-Führern aus dem Terror-Gefängnis in Guantanamo Bay (Gitmo) als Gegenleistung für die Heimkehr des US-Kriegsgefangenen Bowe Bergdahl wird immer lauter. Obama hätte gegen ein Gesetz verstoßen, wonach der Kongress bei jeder Freilassung von Gitmo-Häftlingen vorab informiert werden müsste. Zahlreiche Hearings sind geplant. Obamas White House hätte Bedenken des Pentagon und der Geheimdienste missachtet, berichtet jetzt das Magazin "Time".

bergdahl.jpg © reuters

Soldat Bergdahl: Fahnenflüchtling?

Die hatten bereits früher die Freilassung der Top-Taliban aus Gitmo vereitelt, untermauerten ihre Argumente mit streng geheimen Dossiers über die Gefahren einer Rückkehr des “Taliban Dreamteams" an die Front, so das Magazin: Offizielle des White House und des US-Außenamts waren jedoch der Ansicht, die Militärs sollten “Aufsalutieren und Kuschen”, beschwert sich ein Insider. Polit-Beobachter wie Veteran Chuck Todd vom Sender NBC halten Bergdahls Heimholung insgesamt für einen groben Pfusch von Obamas White House. Man wäre etwa völlig überrascht gewesen über die herbe Kritik an Bergdahl selbst, der von einem Militärposten in Afghanistan 2009 abhaute und von Ex-Kameraden jetzt als "Deserteur" verdammt wird. Sechs GIs sollen dabei bei der Suche nach dem Fahnenflüchtling gestorben sein.   

 

1:55 Uhr: Hubble liefert spektakulärstes All-Foto aller Zeiten

Das Bild des All-Teleskops zeigt 10.000 Galaxien in noch nie erreichter Schärfe und Farbenpracht. Das Sensationsfoto ist das Ergebnis einer neuen Studie namens "Ultraviolett Coverage of the Hubble Ultra Deep Field", wo erstmals auch UV-Licht erfasst wurde. Die Studie soll auch Aufschlüsse bringen, wie Sterne genau entstehen.

 

 

Das Foto wurde aus Daten von 841 Erdumkreisungen des Hubble zusammengesetzt. Zu sehen sind Galaxien aller erdenklichen Größen, Formen und Farben.

 

1:30 Uhr: Touristen-Attraktion: Was macht ein Klavier unter der Brooklyn Bridge?

In der Vorwoche tauchte auf einer Sandbank am East River gleich unter der weltberühmten New Yorker Brooklyn Bridge ein Klavier auf. Bisher ist völlig ungeklärt, wie der Flügel dorthin kam. 

Seither strömen jedenfalls immer mehr New Yorker und Touristen an das Flussufer, testen die Tasten des schwer beschädigten Instruments, lassen Kinder darauf klettern und schießen Fotos.

 

0:55 Uhr: "People": Jennifer Lopez und Jung-Lover Casper Smart nur mehr "theoretisch" zusammen... 

Erstmals wurden Gerüchte über eine Beziehungskrise zwischen der Sängerin und dem einstigen Tänzer von JLos innerstem Umfeld bestätigt: "Vor kurzem hat eine recht schwierige Phase für sie begonnen", so ein Insider zu "People": "All die Sachen über sein Sexting werden nun bekannt, sie sind noch zusammen, technisch jedenfalls, die Frage ist nur, für wie lange..."

Jennifer Lopez, Casper Smart © WireImage.com/Getty

JLo, Smart: Romanze vorbei

Berichtet wurde zuletzt, dass Smart sexuelle anzügliche SMS mit zwei Transvestiten-Models ausgetauscht haben soll.

 

0:10 Uhr: Unwetter-Front rast durch den Mittleren Westen mit Hagel, Winden in Hurrikan-Stärke und Tornados

Schwer betroffen war besonders der Bundesstaat Nebraska, als eine Sturmfront das besonders verheerende Wetterphänomen eines "Derechos" auslöste: Dabei rollte eine breite Wetterfront mit geradlinigen Winden bis zu Hurrikan-Stärke durch die Bezirke. Die

 

 

Unwetter lösten Hagelschlag mit Körnern so groß wie Baseball-Bälle aus. Ein Tornado wurde gemeldet. Die US-Staaten Iowa und Kansas waren ebenfalls im Visier der wütenden Schlechtwetterfront.

 

23:45 Uhr: Hypo Real Estate-Bankchefin Better wirft das Handtuch

Die Chefin der in der Finanzkrise verstaatlichten deutschen Hypo Real Estate (HRE) zieht sich zurück: Manuela Better, die auch an der Spitze des HRE-Nachfolgers Pfandbriefbank pbb steht, trete mit sofortiger Wirkung bei beiden Instituten zurück, teilte die Pfandbriefbank am Dienstagabend nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Better habe um diesen Schritt gebeten, die Aufsichtsräte hätten dem mit Bedauern entsprochen. Über eine Nachfolge werde "zu gegebener Zeit" entschieden. Better hatte sich zuletzt mit dem Bund in der Frage überworfen, ob der ebenfalls zur HRE gehörende Staatsfinanzierer Depfa verkauft oder abgewickelt werden soll. Better hatte eindringlich für einen Verkauf geworben, die Bundesregierung entschied sich letztlich aber dafür, die Depfa über die nächsten Jahrzehnte in der "Bad Bank" der HRE auslaufen zu lassen.

 

23:15 Uhr: Nach "Wahlen": Russland drängt auf politische Lösung im Syrien-Bürgerkrieg

Russland will sich während seines Vorsitzes im UN-Sicherheitsrat im Juni verstärkt um eine politische Lösung für den Konflikt in Syrien bemühen. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin sagte am Dienstag vor Journalisten in New York, es müsse schnell ein Nachfolger für den im Mai zurückgetretenen internationalen Syrien-Sondergesandten Lakhdar Brahimi gefunden werden. 

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al-Assad ließ mitten im Bürgerkrieg wählen

Die Möglichkeiten für Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien seien nicht ausgeschöpft, sagte Tschurkin. In Syrien wurden am Dienstag Präsidentschaftswahlen abgehalten. Dabei dürfte Präsident Baschar al-Assad für eine dritte Amtszeit bestätigt worden sein. 

 

23:10 Uhr: Online-Mythos "Slender Man" trieb zwei zwölfjährige Mädchen zu Messerattacke gegen Freundin 

Zwei 12-Jährige Mädchen lockten eine gleichaltrige Freundin in einen Wald in Waukesha (US-Staat Wisconsin) und verletzten sie bei einem Mordversuch mit 19 Messerstichen schwer. Das Opfer schaffte es zurück zur Straße, wo sie um Hilfe rief. Ein Radfahrer sah sie schließlich. Das mörderische Duo wollte mit dem Mord einen im Internet erschaffenen Dämonen namens "Slender Man” zufriedenstellen. Sie waren besessen von “Tod und Horror” und folgten dem Slender-Man-Onlinekult.
 
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Horror-Kreatur Slender Men 
 
Die Mädchen erzählten den Ermittlern, dass sie glaubten, die dämonische Kreatur sei echt. Mit der "Opferung" ihrer Freundin wollten sie seine Existenz beweisen. Sie glaubten, sie müssten jemanden töten, um in sein Reich vordringen zu können. Die Kinder verfolgten fanatisch Geschichten über den "Slender Man" auf der Website "Creepypasta Wiki", wo User Horrorgeschichten veröffentlichen. Der Mythos verbreitete sich viral seit 2009 im Internet: Beschrieben wird ein schlaksiger, zweieinhalb Meter großer Mann ohne Gesicht, der vor allem Kinder heimsucht. Bei einem zuerst harmlosen Sleepover-Wochenende stachen die Beiden dann plötzlich auf ihr Opfer ein. In einem Waldstück befahlen sie ihr, still liegen zu bleiben. Sie dachen, sie würde verbluten. Das Opfer kroch mit Messerstichen in Beinen, Armen und am Torso zurück zur Straße. Laut Ärzten verfehlte ein Messerstich eine Arterie nur um einen Millimeter. Den Angreiferinnen drohen bis zu 60 Jahre Haft.
 

23:05 Uhr: Report: Obama könnte sich in New York nach White House zur Ruhe setzten

Im Jänner 2017 zieht Barack Obama aus dem White House aus - und bereits heizen sich die Spekulationen auf, wo der künftige Ex-Präsident seine Zelte aufschlagen könnte. Zuletzt wurde getippt auf seine alte Heimatstadt Chicago oder ein Verbleiben in DC wegen der Schulbildung seiner Töchter. Jetzt berichtet die Website  "Politico" jedoch:

Barack Obama © Reuters

Barack Obama: Pension in New York?

Obama könnte seinen künftigen Ex-Präsidenten-Kollegen Bill Clinton im Big Apple Gesellschaft leisten. Obama hatte in einem Interview zuletzt als größten Wunsch geäußert, anonym einen Spaziergang machen und Leuten von einem Café aus zusehen zu können. Im geschäftigen New York hätte er dazu nach dem Exit aus dem Oval Office vielleicht sogar eine Chance.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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