Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:45 Uhr: Türkei: Mann tötet Ehefrau während Telefonat mit der Polizei
 
Aus Wut über die Geburt einer weiteren Tochter hat ein Mann in der Türkei seine Frau getötet und während der Tat mit der Polizei telefoniert. Der 29-Jährige aus der südöstlichen Provinz Diyarbakir tötete nach eigener Aussage seine Frau, die tags zuvor eine Tochter geboren hatte, im Schlaf mit Stromstößen aus einem Kabel unter ihrem Kinn, wie die Zeitung "Vatan" am Freitag berichtete. Die Tat ereignete sich bereits im Jänner. Das Blatt veröffentlichte nun ein Protokoll des Telefonanrufs. "Ich habe jemanden getötet", sagt der Mann der Mitschrift zufolge. "Wen haben Sie getötet?", fragt der Beamte zurück. "Ich töte gerade meine Frau", ist die Antwort. Einen kurzen Wortwechsel später fragt der Beamte, ob der Anrufer mit seiner Frau "ein Problem" habe, woraufhin der mutmaßliche Täter antwortet: "Ich sage Ihnen, dass ich meine Frau getötet habe und Sie fragen mich, was das Problem war." Dann sagt er: "Ich habe ihren Mund geschlossen, weil sie im Todeskampf ist." Erst in diesem Augenblick wird dem Polizist offenbar die Dringlichkeit der Lage bewusst und er sagt: "Gut, warten Sie. Ich schicke eine Einheit." 

 

2:45 Uhr: Doku-Filmer Michael Moore im brutalen Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau
 
Der provokante Dokumentarfilme-Macher ("Fahrenheit 9/11", "Capitalism: A Love Story") führt gerade einen – ebenfalls fast filmreifen – Scheidungsprozess gegen seine Ehefrau seit 23 Jahren, Kathleen Glynn, die wie er aus Flint (Michigan) stammt und einige seiner Filme produzierte. Es geht um weit über zehn Millionen Dollar, berichtet die "New York Post".
 
Michael Moore Kathleen Glynn © EPA
Moore, Glynn: Rosenkrieg
 
Moore will nun große Kaliber in dem Verfahren aussagen lassen: Auf seiner Zeugenliste steht sogar Hollywood-Superagent Ari Emanuel. Moore wirft seiner Ex vor, Geld beim Bau einer Luxus-Mansion am Torch Lake in Nord-Michigan verschleudert zu haben. Wegen der Riesenvilla wurde Moore, der sich in seinen Filmen stets für Unterprivilegierte einsetzt, als "Heuchler" verdammt. 
 
 
1:55 Uhr: Schockfotos von US-Mexiko-Grenze: Hunderte Kinder in Lagerhallen untergebracht
 
Die US-Behörden sind durch den Ansturm illegaler Immigranten und Flüchtlinge in Texas zusehendes überfordert, wie nun aufgetauchte Fotos aus den Archiven der US-Grenzer zeigen. Auf den schockierenden Bildern sind Kinder in heruntergekommenen Lagerhallen zu sehen, die Körper an Körper am Boden hocken oder liegen, so der Webdienst "Breitbart". Ganze Familien schlafen am Boden, Mütter stillen Babys.
 
Die Bilder stammen aus sogenannten "Processing Centers" der US-Immigrationsbehörden, wo illegale Einwanderer dokumentiert werden und Asylanträge stellen könnten. Doch durch den jüngsten Ansturm platzen die Zentren aus allen Nähten: Immer mehr Kinder aus Zentralamerika tauchen ohne Eltern auf. Einige sind erst 12. Sie werden von Schmugglern durch von Drogen-Kartellen kontrollierte Gebiete Mexikos geschleust, kommen halb verhungert und verwahrlost in den USA an. Die Grenze werde regelrecht überrannt derzeit, schreibt der Dienst: Das "Department of Homeland Security" stehe vor einer gewaltigen Herausforderung an Amerikas Südgrenze. Mangelnde Ressourcen würden zu unmenschlichen Bedingungen in den Anhaltelagern führen, auch die Grenzer seien durch den Andrang überfordert und erschöpft. 
 
 
0:45 Uhr: Wegen Bibel: Nordkorea nimmt weiteren Amerikaner fest
 
Der US-Tourist Jeffrey Edward Fowle wäre laut Berichten der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA verhaftet worden, da er gegen die VISA-Bestimnungen verstoßen hätte. Fowle sei am 29. April mit einem Touristen-Visum in die Steinzeit-Dikatur eingereist, hieß es. Laut einer japanischen Nachrichtenagentur wäre er Mitte Mai festgenommen worden, nachdem er eine Bibel in einem Hotel vergaß. 
 
Insgesamt werden nun drei Amerikaner in Nordkorea festgehalten: Missionar Kenneth Bae wird der Prozess gemacht. der Amerikaner Miller Matthew Todd sei laut KCNA am 10. April verhaftet worden. Er hätte um "Asyl angesucht", so die Agentur.
 
 
0:30 Uhr: General Motors ruft wieder 105.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätte
 
General Motors hat erneut Zehntausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. Der Autobauer gab am Freitag vier einzelne Reparatur-Aktionen bekannt, die insgesamt knapp 106.000 Fahrzeuge betreffen, der Löwenanteil davon in den USA. Dabei geht es um Probleme mit dem Airbag auf der Fahrerseite sowie um ein Ausbleiben von Warntönen, wenn beispielsweise der Sicherheitsgurt nicht angelegt wurde. Insgesamt hat der US-Konzern in diesem Jahr damit fast 13,9 Millionen Autos in 34 Rückrufen in die Werkstätten bestellt. Als größtes Problem gelten defekte Zündschlösser, die zu mindestens 13 Todesfällen geführt haben. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass 15 GM-Mitarbeiter wegen den Problemen gefeuert wurden. "15 Mitarbeiter, die sich falsch verhalten haben, sind nicht länger im Unternehmen", hatte Konzernchefin Mary Barra bei der Vorstellung eines internen Berichts über das Debakel der Öffentlichkeit mitgeilt.
 
 
0:05 Uhr: CIA zeigt in erstem Tweet Humor...
 
Der US-Geheimdienst geht mit der Zeit, wenn auch arg verspätet: Die CIA richtete am Freitag Konten beim Kurznachrichten-Dienst Twitter und dem "Social Network"-Riesen Facebook ein. Der Geheimdienst wolle mehr Interaktion mit der Öffentlichkeit, wurde erklärt. 
 
 
 
Beim ersten Eintrag auf Twitter bewiesen die Geheimdienstler Humor: "Wir können weder bestätigen noch dementieren, ob es sich hierbei um unseren ersten Tweet handelt...", wurde gepostet. Ein erfolgreicher Start: Es gab über 130.000 "Retweets". Binnen Stunden hatte @CIA über 200.000 Followers.
 
 
23:50 Uhr: Fotos vom Filmset: Arnie als ergrauter Termintor
 
In neuen Aufnahmen von den Dreharbeiten zum Film "Terminator: Genesis" ist Arnold Schwarzenegger (66) als gealterte Kampfmaschine zu bewundern. Seine Haare sind grau gefärbt, dazu sind tiefe Schrammen in die Wangen geschminkt.
 
 
Wie gewohnt zieht er lässig an einer Zigarre.
 
 
23:30 Uhr: Wieder Waffengewalt: Amokläufer wollte Gerichtsgebäude stürmen

Einen Tag nach dem Blutbad an einer Christen-Uni in Seattle wurde ein weiterer Amoklauf in letzter Sekunde verhindert. Ein schwer bewaffneter Mann wollte Freitag ein Gerichtsgebäude in Cumming (US-Staat Georgia) stürmen. Dennis Marx fuhr mit seinem SUV zum Eingang, warf Rauchgranaten. Er schoss einem Polizisten ins Bein. Verstärkung traf ein, Marx wurde in einem wilden Feuergefecht getötet. Gefunden wurden neben einem Sturmgewehr mehrere Sprengsätze.
 
 
Der Sheriff vermutet, dass der Mann ein Massaker geplant haben könnte oder eine Geiselnahme. Die Polizei fand in seinem Haus Sprengfallen, bei der Entschärfung wurde sogar ein Flugverbotszone eingerichtet. Die Motive für die Gewalttat sind noch unklar. Marx hätte zu einem Gerichtstermin wegen einer Drogen- und Waffenbesitzklage erscheinen sollen.
 
 
23:10 Uhr:  Dieser notorische Autodieb klaute Maserati von Miley Cyrus
 
Das Diebespärchen, das in die Villa der Sängerin eindrang, Schmuck stahl und dann mit Mileys Maserati abhaute, ist identifiziert: Tyler Scott und Naomi Charles wurden Donnerstag in LA verhaftet.
 
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Gangsterpärchen
 
Das gut aussehende Paar wurde prompt "Bonnie & Clyde Couple" getauft. Tyler ist laut der von TMZ enthüllten Strafakte ein notorischer Autodieb: Er stahl letzten September den Wagen seiner Eltern und fuhr ihn zu Schrott. Tage später entwendete er ein weiteres Autos seiner Mutter, fuhr damit herum, bis es einen Platten hatte. Im Dezember stahl er einen Mercedes.
 
 
23:05 Uhr: Architekten präsentieren Pläne für neue Sandy-Hook-Volksschule
 
Der Schauplatz des schlimmsten Schulmassakers in der US-Geschichte, als Psychokiller Adam Lanza am 14. Dezember 2012 in der Volksschule in Sandy Hook (US-Staat Connecticut) 20 Erstklässler und sechs Erwachsene erschoss, war komplett abgerissen worden.
 
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Entwürfe für neue Schule
 
Jetzt enthüllte Architekten in einer Bürgerversammlung erstmals Pläne für das neue Schulgebäude der "Sandy Hook Elemetary". Die meisten Fragen der Eltern drehten sich um die Sicherheitsvorkehrungen. Die neue Schule soll In 2016 aufsperren.
 
 
23:05 Uhr: Assad zeigt sich nach Wahl "gnädig": Hunderte Gefangene entlassen
 
Die Regierung von Syriens Präsident Bashar al-Assad hat anlässlich seiner Wiederwahl in dieser Woche laut Aktivisten eine Amnestie verkündet und Hunderte Gefangene freigelassen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Freitag, dass 320 Häftlinge nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am Mittwoch aus dem Zentralgefängnis von Aleppo freigelassen worden seien. 
 
Baschar al-ASSAD © EPA/SANA
Assad: Lässt Gefangene frei
 
Weitere 480 Gefangene, darunter 80 Frauen, sollten demnach aus dem Adra-Gefängnis bei Damaskus freikommen. Laut der oppositionsnahen Organisation, deren Angaben schwer überprüfbar sind, wurden am Freitag bereits mehrere Dutzend Häftlinge aus Adra entlassen.
 
Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.
Autor: Herbert Bauernebel
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