Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:40 Uhr: Berggipfel weggesprengt beim Baustart des europäischen Riesenteleskop in Chile

In der chilenischen Atacama-Wüste haben am Donnerstag die Bauarbeiten für das weltgrößte optische Teleskop begonnen. Das von der Europäischen Südsternwarte (ESO) geplante "European Extremely Large Telescope" (E-ELT) mit einem Spiegeldurchmesser von 39 Metern soll Astronomen neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums bringen. 

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Super-Teleskop E-ELT: Blick in ferne Welten

An dem Standort auf dem Armazones-Berg begannen Arbeiter am Donnerstag mit der Zerstörung von 5.000 Kubikmetern Felsen. Auf der planierten Fläche soll dann das Fundament des Teleskops entstehen. Die auf 1,4 Milliarden Dollar geschätzten Bauarbeiten werden voraussichtlich zehn Jahre dauern. Zwei Jahre später soll das Teleskop in Betrieb genommen werden. "Mit E-ELT bauen wir ein Teleskop für das 22. Jahrhundert", sagte der ESO-Vertreter in Chile, der Astronom Fernando Comeron, der Nachrichtenagentur AFP. Das Hauptmerkmal des Teleskops sei, dass die Oberfläche, die das Licht auffängt, zehn bis 15 Mal größer sei als bei den bisher eingesetzten optischen Spitzenteleskopen.

 

2:45 Uhr: Obama berät mit Mexiko-Präsidenten Flüchtlingskrise mit minderjährigen Migranten

Die USA, Mexiko und die Staaten Mittelamerikas wollen den Zustrom Zehntausender minderjähriger Migranten in die Vereinigten Staaten mit einer regionalen Strategie eindämmen. US-Präsident Barack Obama und Mexikos Staatschef Enrique Pena Nieto sprachen am Donnerstag am Telefon über gemeinsame Schritte, wie das mexikanische Präsidialamt mitteilte. 

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US-Grenzanlagen sind überfüllt mit Migranten-Kindern 

Am Freitag wollen sich US-Vizepräsident Joe Biden, der guatemaltekische Staatschef Otto Perez Molina, der salvadorianische Präsident Salvador Sanchez Ceren sowie Regierungsvertreter aus Honduras und Mexiko in Guatemala zu Beratungen treffen. Seit Oktober sind nach Angaben von US-Behörden mehr als 47.000 Minderjährige ohne ihre Eltern in die USA gekommen, die meisten aus Mexiko und Mittelamerika. Obama sprach zuletzt von einer humanitären Krise.

 

1:55 Uhr: Tattoo-Star "Kat von D" von Stalker mit Mord bedroht

Katherine von Drachenberg, besser bekannt als Tätowierungs-Künstlerin und Reality-TV-Star Kat von D, war von einem verrückten Fan namens Michael Nunn online mit dem Tod bedroht worden, so Reports: Er sagte, dass er ein Colombine-ähnliches Massaker plane.

Kat von D fürchtet um ihr Leben, rief die Cops. Die verhörten den Stalker, doch fanden nicht genügend Beweise für eine Einlieferung in eine Psychoklinik, so der Webdienst TMZ. Kat von D wurde national berühmt auch als Ex-Verlobte von Biker-TV-Star Jesse James, der Ex-Ehefrau Sandra Bullock einst betrog. 

 

1:10 Uhr: US-Außenminister John Kerry plant Reise in den Irak, USA setzten Nouri al-Maliki unter Druck

 US-Außenminister John Kerry plant offenbar eine Reise in den Irak. Wie am Donnerstag aus Kongress-Kreisen in Washington verlautete, will der US-Chefdiplomat "bald" in den Krisenstaat reisen. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. US-Präsident Barack Obama hatte zuvor angekündigt, Kerry wolle dieses Wochenende zu Beratungen über die Irak-Krise zu Verbündeten in Europa und im Nahen Osten reisen. Über die Möglichkeit eines militärischen Eingreifens im Irak angesichts der Offensive der Jihadisten sagte Obama, die USA seien wenn nötig bereit zu "gezielten und präzisen Militäraktionen". Außerdem kündigte er die Verlegung von "bis zu 300" US-Soldaten als Berater für das irakische Militär an.

John KERRY © EPA

John Kerry: Auf Irak-Mission

Laut Berichten der "New York Times" wollen Politiker verschiedenster Fraktionen Regierungschef al-Maliki aus dem Amt drängen, sie werden dabei von Washington unterstützt. al-Maliki hatte Sunniten und Kurden von der Regierung ausgeschlossen und trage Mitschuld an der Eskalation des Bürgerkriegs, so die Kritik. al-Malikis Polit-Gegner fühlten sich bei ihrem Plänen zum Sturz des schiitischen Irak-Führers von den USA ermutigt, so das Blatt. 

 

0:30 Uhr: Zehn Tote bei Hochwasser-Katastrophe in Bulgarien

Zehn Menschen sind in Bulgarien bei Überschwemmungen in der Schwarzmeerstadt Varna (Warna) gestorben. Das berichtete der Privatsender bTV am Donnerstagabend unter Berufung auf die Polizei. Das Hochwasser wurde von heftigen, mehrstündigen Regenfällen verursacht. Am stärksten betroffen war neben der Hafenstadt Warna auch das Städtchen Kilifarevo im Norden des Balkanlandes. Flüsse waren über die Ufer getreten, zahlreiche Häuser standen im Wasser. Fahrzeuge wurden von den Wassermassen weggeschwemmt.

 

0:05 Uhr:  Blamabel: CIA jagte Osama Bin Laden mit dämonischen Puppen

Der US-Geheimdienst wollte bei der Jagd nach dem Al-Kaida-Führer nach 9/11 in Pakistan Puppen an Kinder austeilen, die Bin Laden als Dämonen mit furchterregender Fratze zeigten, berichtet die Washington Post. Die Teufelspuppe mit dem Codenamen “Devil Eyes” (Teufels-Augen) wurde von der Spielzeugfirma Hasbro angefertigt: Bin Ladens Gesicht war rot mit schwarzen Stammesmarkierungen, seine Augen giftgrün. 

 

Die Puppen sollten Kinder und Dorfbewohner in den Stammesgebieten Pakistans an der Grenze zu Afghanistan vor Al-Kaida abschrecken. Hunderte wurden 2006 nach Karachi (Pakistan) geschickt, erzählte ein Insider dem Blatt. CIA-Offizielle wollen aber nur die Herstellung von drei Prototypen zugeben. Das verrückte Projekt wurde von CIA-Chefs dann abgeblasen, bevor Puppen verteilt werden konnten.

 

23:20 Uhr: Harrison Ford nach Beinbruch bei Star-Wars-Dreharbeiten erfolgreich operiert

Der Superstar, der in der mit Spannung erwarteten Episode VII der "Star Wars"-Serie wieder All-Haudegen Han Solo spielt, wurde nach dem schweren Unfall erfolgreich am Bein operiert, teilte das PR-Team von Harrison Ford (71) in einer Stellungnahme am Donnerstag mit.

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Harrison Ford am Weg der Besserung

Laut Publizistin Ina Treclokas beginne Ford in Kürze mit seiner Rehabilitationsphase und freue sich "auf die Fortsetzung der Dreharbeiten". Laut dem Studio "Disney" hatte sich Ford den Knöchel gebrochen, als ein Teil seines All-Kreuzers Millennium Falcon auf ihn fiel. 

 

23:05 Uhr: US-Seuchenbehörde CDC: 75 Wissenschaftler Anthrax ausgesetzt

Die Forscher arbeiteten in einem Regierungslabor und sollen tödlichen und hochinfektiösen Anthrax-Bakterien ausgesetzt worden sein, berichtete die CDC. Ein Sprecher der Seuchenbehörde bezeichnete das Risiko einer Infektion als gering, die betroffenen Personen erhalten jedoch vorbeugend Medikamente verabreicht und stehen unter Beobachtung.

 

 

Zu dem schweren Zwischenfalls kam es in einem Labor in Atlanta, als Forscher Anthrax-Bakterien beim Verlassen einer Hochsicherheitszone nicht effektiv abtöteten. 

 

23:05 Uhr: Report: Apple startet mit Smartwatch im Oktober

Apple bringt Insidern zufolge im Oktober seine langerwartete Hightech-Uhr auf den Markt. Die Smartwatch mit einem vermutlich 2,5-Zoll großen Display werde im Juli in Serie gehen, sagten am Donnerstag zwei mit der Sache vertraute Personen. Im ersten Verkaufsjahr erwarte der US-Konzern die Auslieferung von 50 Millionen Geräten. 

 

Gegenwärtig laufe eine Probefertigung beim taiwanischen Konzern Quanta Computer, der später auch den Löwenanteil der Produktion übernehmen werde. Einem dritten Insider zufolge werden die Mini-Bildschirme zunächst ausschließlich von LG Display gefertigt. Alle drei Unternehmen lehnten eine Stellungnahme zu den Angaben ab.

 

23:00 Uhr: China-Millionär Chen Guangbiao lädt 250 "arme Amerikaner" zu Gourmetmahl in Central Park ein

Ein exzentrischer Multimillionär aus China zeigt ein Herz für Obdachlose im Big Apple - oder ist es doch nur ein zynischer PR-Stunt, um sich weltweit ins Rampenlicht zu bringen? In einer ganzseitigen Anzeige in der "New York Times" und einer halbseitigen im "Wall Street Journal" (Kosten: 175.000 Dollar) lädt Chen Guangbiao, der es mit Recycling auf ein Gesamtvermögen von 850 Millionen Dollar brachte, 250 Homeless nächsten Mittwoch zu einem Festmahl in das idyllisch an einem Teich im Central Park gelegene Nobelrestaurant "The Loeb Boathouse" ein. Chen lässt dann ein Essen aus drei Gängen im Wert von je 300 Dollar auffahren. Die nach den Leckereien gestärkten, "armen Amerikaner", wie sie Chen in seinen Inseraten bezeichnete, müssen mit ihm den Song "We Are The World" anstimmen. "Ich möchte vermitteln", erklärte der Krösus der "South China Morning Post", "dass es in China Philanthropen mit Herz gibt und nicht alle nur süchtig nach Luxusgütern sind".
 
 
 
Die "New York Post" befragte ein paar Obdachlose: Die meisten fanden die Idee gut und würden sich – als Kontrast zur Sandwich-Verpflegung in den Notunterkünften - eine mit Sesamsamen besprenkelte Thunfisch-Vorspeise, asiatischen Gemüse-Salat und Rindsfilet mit Radieschen aus Hauptspeise sicher schmecken lassen. Sie können sich im Internet für den Event anmelden. Doch insgesamt wird die Aktion in New York als herablassend und zynisch empfunden. Die Diskussion darüber hat gerade begonnen. Als "Fortune Kooky"-Verrückten verspottete ihn die "Post" am Cover. Chen sorgte bereits früher mit provokanten Aktionen für Aufruhr in den USA: Jüngst wollte er die New York Times kaufen. In China verhökert er Luft in Dosen, ein TV-Studio ließ er mit 100-Yuan-Scheinen tapezieren.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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