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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:10 Uhr: Breaking News: Explosionen und Schusswechsel am Flughafen in Kabul

Explosionslärm war am Areal des internationalen Airports, wo zivile und militärische Flüge abgewickelt werden, laut der Agentur "Reuters" zu hören. Über dem Gebäuden stiegen schwarze Rauchfahnen auf. Laut afghanischen Behörden wäre ein Gruppe von Angreifern in ein Gebäude nördlich des Terminals eingedrungen.

 

Der Flughafen selbst sei unbeschädigt, die Angreifer seien von afghanischen Truppen eingekreist, hieß es.

4:05 Uhr: Showdown um Ukraine: Obama verhängt neue Sanktionen gegen Russland, Putin warnt vor "Bumerang-Effekt"

Nach der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland ist US-Präsident Barack Obama mit der Regierung in Moskau hart ins Gericht gegangen. "Russlands Unterstützung für die Separatisten und die Verletzung der Souveränität der Ukraine geht weiter", sagte Obama in Washington. Die neuen Strafmaßnahmen seien die Antwort auf die "anhaltenden Provokationen" Moskaus im Nachbarland. Der US-Präsident erinnerte daran, dass Russland wiederholt aufgefordert worden sei, den Strom von Kämpfern und Waffen über seine Grenze in die Ostukraine zu stoppen. Die Regierung in Moskau werde nun erneut erfahren, dass ihr Vorgehen in der Ukraine "Konsequenzen" habe, darunter eine geschwächte Wirtschaft und die zunehmende diplomatische Isolation.

Barack Obama Wladimir Putin © EPA

Obama, Putin: Sanktionen-Krieg wegen Ukraine

Mehrere bedeutende russische Unternehmen werden praktisch vom US-Kapitalmarkt verbannt: Aus den Vereinigten Staaten heraus dürfen keine Finanzierungsgeschäfte mehr mit der Bank des staatlichen Energiekonzerns Gazprom sowie der russischen Bank für Außenwirtschaft getätigt werden. Gleiches gilt für den Ölriesen Rosneft und den Gaskonzern Novatek. Acht russische Rüstungsfirmen, die Handfeuerwaffen, Mörsergranaten und Panzer herstellen, belegte das US-Finanzministerium dagegen mit Kontensperrungen. Außerdem wurden vier weitere russische Regierungsvertreter sowie prorussische Separatisten im Osten der Ukraine auf die Sanktionsliste gesetzt. Betroffen sind dabei die von den Aufständischen ausgerufene Volksrepublik Lugansk und die Volksrepublik Donezk sowie der selbsternannte Regierungschef von Donezk, Alexander Borodaj. Russland warnte die USA postwendend, dass die Sanktionen auch negative Folgen für amerikanische Unternehmen haben dürften. "Sanktionen haben einen Bumerang-Effekt, sie werden zweifelsohne die Beziehungen zwischen den USA und Russland in eine Sackgasse führen und sehr schwere Schäden anrichten", sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einem Staatsbesuch in Brasilien."US-Unternehmen, die in Russland Geschäfte machen wollen, werden ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren im Vergleich zu anderen globalen Energiekonzernen", warnte Putin. Als Beispiel nannte er den US-Konzern Exxon Mobil, der sich in Russland engagieren wolle.  

2:50 Uhr: Argentiniens Präsidentin zürnt "finanzieller Plünderung" durch US-Hedegfonds

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner sieht ihr Land angesichts des weiter drohenden Zahlungsausfalls als Opfer internationaler Attacken. "Wir glauben, dass wir diese Art internationale Plünderung auf finanziellem Gebiet beenden müssen, die sie heute mit Argentinien vorhaben, und die sie auch in anderen Länder der Welt machen wollen", sagte Kirchner. Die argentinische Staatschefin äußerte sich am Mittwoch am Rande des Gipfeltreffens der BRICS-Schwellenländer mit südamerikanischen Staats- und Regierungschefs in Brasília. Internationalen Institutionen warf sie vor, das Leben der Völker zu komplizieren, anstatt Lösungen anzubieten. Argentinien sieht sich derzeit mit Forderungen eines US-Hedgefonds und anderer Gläubiger in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar (1,1 Mrd. Euro) konfrontiert. Wenn das Geld nicht bis Ende Juli bei diesen Gläubigern ist, könnten die großen Ratingagenturen dies als Zahlungsausfall werten. Argentinien würde als Pleitestaat gelten, obwohl die Regierung über genügend Mittel verfügt, ihre Schulden zu begleichen.

1:40 Uhr: Tierische Filmkritiker: Zwei Schimpansen sahen sich im Kino "Planet der Affen"- Thriller an 

Mit so vielen Artgenossen auf der Leinwand muss den zwei Schimpansen die Vorführung der jüngsten Folge des "Planet der Affen"-Streifens in einem Kino im Myrtle Beach (US-Staat North Carolina) gefallen haben. Vali und Sugrive (beide zwei Jahre alt) saßen meist artig am Schoss ihrer Begleiter und verfolgten fasziniert, wie ihre superschlauen und computeranimierten Kumpel in dem Film die Welt übernehmen.

 

 

Sie reagierten wie der Rest der Zuseher: Bei besondres dramatischen Szenen hielten sie sich an den Händen. Die Tiere leben im Park "Myrtle Beach Safari", sie kauften selbst die Tickets und das Popcorn. Der Thriller schien den Schimpansen zu gefallen. Einige Zuseher meinten jedoch, man solle sie nicht auf "dumme Gedanken" bringen...

1:00 Uhr: Nahost-Krieg: Hamas stimmt fünfstündiger Waffenruhe zu

Nach dem israelischen Militär hat auch die radikalislamische Hamas einer fünfstündigen Feuerpause am Donnerstag zugestimmt. Das teilte ein Sprecher der Palästinenserorganisation in der Nacht zum Donnerstag mit.

 

 

Die israelische Armee hatte am Mittwochabend angekündigt, dass es aus "humanitären" Gründen in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr Ortszeit (09.00 Uhr bis 14.00 Uhr MESZ) keine Angriffe auf Ziele im Gazastreifen geben werde.  

0:35 Uhr: Tauziehen: Obama erwägt Verlängerung der Atomgespräche mit Iran

US-Präsident Barack Obama erwägt eine Verlängerung der Atomgespräche mit dem Iran. Bei den Verhandlungen seien in den vergangenen Monaten "echte Fortschritte" erzielt worden, sagte Obama am Mittwoch in Washington.

Obama_2014060625326.jpg © Getty

US-Präsident Obama: "Fortschritte"

Die Delegation der USA werde bis zum Ablauf der Frist am Sonntag entscheiden, "ob mehr Zeit nötig" sei. Obama kündigte an, seine Regierung werde mit dem Kongress darüber beraten, ob zusätzliche Zeit benötigt werde, um die Atomgespräche zum Abschluss zu bringen.  

0:05 Uhr: Ebay mit kräftiger Umsatzsteigerung dank Bezahldienst Paypal

Der Online-Händler Ebay hat dank des Bezahldiensts Paypal seinen Umsatz gesteigert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im zweiten Quartal auf 4,37 Milliarden Dollar von 3,88 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie der Amazon-Rivale am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit 4,38 Milliarden Dollar gerechnet.

 

 

Der Gewinn je Aktie belief sich auf 69 Cent, was die Analystenerwartungen um einen Cent übertraf. Im nachbörslichen Handel stieg die Ebay-Aktie um 1,3 Prozent. Paypal gilt als die zentrale Stütze von Ebay. Über den Bezahldienst können Internetnutzer ihre Online-Einkäufe abwickeln. Für das dritte Quartal erwartet das als Internet-Auktionshaus groß gewordene US-Unternehmen Umsatzerlöse von 4,3 bis 4,4 Milliarden Dollar. Analysten kalkulieren im Schnitt mit 4,4 Milliarden Dollar.  

23:30 Uhr: Charlie Sheen wie er leibt und lebt: Lallt und torkelt beim Drive In

Der Skandal-Schauspieler, der zuletzt wieder mehr mit Alk- und Drogen-Exzessen auffiel, schien in Höchstform, als er bei einem Taco Bell Drive-Thru bestellte. In einem hochnotpeinlichen Video ist Sheen zu sehen, wie er zu einem anderen Wagen torkelt und seinen Zustand erläutert: "Ich bin so verdammt zugenagelt..."

Das Tigerblut kam offenbar in Wallung: Der Hollywood-Stürzer knöpft sogar sein Hemd auf und zeigt ein paar Tattoos.

23:05 Uhr: Schwerer Schlag gegen die US-Todesstafe: Kalifornien-Richter erklärt Hinrichtungen für verfassungswidrig

Die Todesstrafe des größten US-Staates, Kalifornien, verstoße gegen das "8th Amendment" der US-Verfassung, das unangemessene und grausame Bestrafungen verbietet.

 

 

Bundesrichter Cormac J. Carney begründete sein Urteil aber vor allem mit der "Unfähigkeit" des Staates, Delinquenten auch tatsächlich hinzurichten. Wegen Rechtsproblemen starb seit 2006 niemand mehr in der Todeskammer von San Quentin. Der Richter beanstandete einen chaotischen Strafvollzug: "Eine Todesstrafe in Kalifornien bedeute praktisch eine lebenslange Haftstrafe mit minimaler Chance auf den Tod", schrieb Carney. Der Fall geht in die Berufung. Die Todesstrafe in Kalifornien wurde 1976 schon einmal vom Höchstgericht für verfassungswidrig erklärt, doch ein Jahr später von den Gesetzgebern wieder eingeführt. Seither wurden 13 Menschen exekutiert.

23:00 Uhr: Pilot eines Wasserflugzeuges kollidiert bei Landung fast mit Wal

Der Pilot wollte das Kleinflugzeug gerade in einer Bucht vor der Insel Angoon (US-Staat Alaska) aufsetzen, als Menschen am Kai plötzlich wie wild winkten. Der Pilot zog die Maschine in die Höhe - und verfehlte um wenige Zentimeter einen gerade zum Luftholen auftauchenden Wal. Zeuge Thomas Hamm hielt die dramatische Szene in einem Video fest.

 

Der Pilot hatte den Wal zuerst gar nicht gesehen, er startete nur wegen der aufgeregten Warnungen durch. Wie knapp war es? Der Säuger spritzte beim Ausstoßen der Luft Wasser auf die Windschutzscheibe der Maschine.

23:50 Uhr: Polizei-Brutalität in Miami: Cops verprügeln unwissentlich Polizei-Offizier...

Die Polizei im Miami (Florida) ist berüchtigt für ihre brutalen Taktiken - vom Ausmaß der Polizei-Brutalität konnte sich jüngst einer aus den eigenen Reihen ein Bild machen. Polizist Marcel Jackson stoppt einen Wagen, vorerst scheint alles noch Routine. Bis der Fahrer den Fehler macht, aus dem Wagen auszusteigen. Der Uniformierte reißt den Lenker zu Boden, der Vorfall ist lückenlos dokumentiert mit einer Kamera auf seinem Polizeiwagen. Während der Polizist auf das Opfer einprügelt, treffen Dutzende weitere Polizeiwagen ein, ein zweiter Cop drischt nun auf das am Boden liegende Opfer ein.

Laut der Website Gawker waren insgesamt 74 Polizeifahrzeuge im Einsatz. Am Ende dann die große Blamage: Der vermeintliche Kriminelle entpuppte sich als Leutnant David Ramras von der – ausgerechnet - "Internal Division", die gegen gewalttätige und korrupte Cops ermittelt. Peinlicher geht es kaum für die notorische Polizei-Truppe der Florida-Metrpole. Die zwei Brutalo-Polizisten wurden vorläufig vom Dienst suspendiert. Eine Untersuchung läuft - durchgeführt von der Division des Prügelopfers...  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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