Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Gazastreifen: Israelische Luftwaffe tötet vier Kinder 

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Samstag im Gazastreifen acht Palästinenser getötet, darunter vier Kinder. Wie palästinensische Sicherheitsdienste mitteilten, erfolgte der Luftangriff in Khan Younis im südlichen Gazastreifen. Verletzt wurden demnach etwa 20 Menschen.

Der Angriff erfolgte wenige Stunden vor einer zwölfstündigen Feuerpause, der die radikalislamische Hamas und die israelische Armee zustimmte. Die Zahl der toten Palästinenser seit dem Beginn der israelischen Militäroffensive gegen den Gazastreifen am 8. Juli stieg nach dem jüngsten Luftangriff auf 879. Auf israelischer Seite wurden bis Freitag 35 Soldaten sowie drei Zivilisten getötet.  

2:55 Uhr: Obama droht Kindermigranten aus Zentralamerika mit der Abschiebung

US-Präsident Barack Obama hat mit seinen Kollegen aus Honduras, El Salvador und Guatemala über die humanitäre Krise wegen des massiven Zustroms von Kindern und Jugendlichen aus Mittelamerika beraten. Juan Orlando Hernandez, Salvador Sanchez Ceren und Otto Perez Molina trafen am Freitag mit Obama im Weißen Haus zusammen. Dabei drohte der US-Präsident erneut mit der Abschiebung der Kindermigranten. Kinder und Jugendliche ohne Asylanspruch "werden irgendwann in ihre Heimatländer zurückgebracht", sagte Obama nach dem Gespräch, an dem auch US-Vizepräsident Joe Biden teilnahm. "Ich habe betont, dass die amerikanische Bevölkerung und meine Regierung großes Mitgefühl mit diesen Kindern haben."

Zugleich müssten aber die Gesetze der USA eingehalten und Minderjährige davon abgebracht werden, sich mit der Reise nach Norden "großen Gefahren" auszusetzen. "Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, dieses Problem anzugehen", sagte Obama. Mit seinen Kollegen aus Mittelamerika habe er daher eine weitere Zusammenarbeit vereinbart. Dabei müssten auch die "tieferen Ursachen" wie Armut und Gewaltkriminalität in den Herkunftsländern der Kindermigranten bekämpft werden. Seit vergangenem Oktober kamen mehr als 57.000 Minderjährige ohne Begleitung eines Erwachsenen illegal über die Grenze in die USA. Bis Ende September könnte die Zahl nach Schätzungen der US-Regierung auf 90.000 steigen. Vor allem aus Honduras, El Salvador und Guatemala machen sich Kinder und Jugendliche auf den Weg, oftmals begeben sie sich in die Hände von Schleuserbanden.  

2:25 Uhr: Jamie Foxx soll Box-Legende Mike Tyson in Film verkörpern

Der legendäre Schwergewichtsweltmeister Mike Tyson gab bekannt, dass er sich mit Oscar-Gewinner Jamie Foxx ("Django Unchained") wegen der Zusammenarbeit für einen biografischen Film getroffen hat. "Jamie und ich haben uns verständigt, dass er mich als Mike Tyson in einem Film über mein Leben verkörpern will", teilte der Ex-Boxer mit. Tyson halte Foxx für "äußert fähig".

 

 

Er werde "einen herausragenden Job machen". Was Foxx noch mangle, sei die körperliche Statur, räumte der größte Schwergewichts-Champion aller Zeiten ein. Doch er zeigte sich zuversichtlich, dass der Schauspieler mit viel Training "zulegen" könne.

1:55 Uhr: OSZE überlegt Einsatz von Drohnen über Ukraine-Kriegsgebiet

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will in der Ukraine Überwachungsdrohnen einsetzen. Eine entsprechende öffentliche Ausschreibung der Organisation für unbewaffnete, "schlüsselfertige" Drohnensysteme endete am Freitag. Der Schweizer Außenminister und derzeitige OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter hatte zuvor den Einsatz von Drohnen auch an der russisch-ukrainischen Grenze ins Spiel gebracht. Der Vorschlag sei sowohl von ukrainischer als auch von russischer Seite positiv aufgenommen worden, hieß es von der OSZE.

Die Drohnen sollen in etwa 4000 Metern Höhe fliegen und bewegliche Objekte aus einer Entfernung von bis zu zehn Kilometern erkennen können, berichtete die "Frankfurter Rundschau" (Samstag). Erst am Donnerstag hatte der Ständige Rat der OSZE in Wien beschlossen, 16 Beobachter zur Kontrolle zweier russischer Grenzposten zu entsenden.  

1:10 Uhr: Drama im US-Luftraum: F-16-Kampfjets eskortieren Ferienflieger nach Bombendrohung

Beim Flug der Luftlinie "Sunwing" von Toronto (Kanada) nach Panama kam es über dem amerikanischen Lufttraum zu einem schweren Zwischenfall: Ein Passagier begann herumzubrüllen, drohte, den Jet in die Luft zu sprengen. Das Militärkommando NORAD ließ F-16-Kampfflugzeuge aufsteigen, die den Flug zurück nach Toronto eskortierten.

Nach der Landung kam es zu dramatischen Szenen: Ein SWAT-Team stürmte mit Maschinenpistolen im Anschlag den Passagierraum. Die Beamten brüllten: "Hände hoch! Kopf runter!" Der ausgerastete Flugpassagier wurde verhaftet und angeklagt.

0:35 Uhr: Hamas stimmt 12-stündiger Waffenruhe zu 

Die radikal-islamische Hamas hat nach eigenen Angaben einer vorübergehenden Feuerpause im Konflikt mit Israel zugestimmt. Die Organisation sowie alle anderen militanten Gruppen im Gazastreifen würden sich an eine von den Vereinten Nationen vermittelte zwölfstündige Waffenruhe halten, sagte Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri in der Nacht zum Samstag.

hamas38.jpg © AFP

Gazakrieg: Hamas feuert Raketen, Israel bombt

Die Feuerpause werde um 08.00 Uhr israelischer Zeit (07.00 Uhr MESZ) beginnen. Israel ist US-Regierungskreisen zufolge ebenfalls bereit, die Waffen ruhen zu lassen. Israel hat vor mehr als zwei Wochen eine Militäroffensive im Gazastreifen gestartet, um den aus dem Küstenstreifen anhaltenden Raketenbeschuss zu stoppen. Hunderte Menschen wurden getötet.  

0:15 Uhr: Keine Gnade: Rentner schießt schwangerer Einbrecherin in den Rücken

Der 80-Jährige Hausbesitzer Tom Greer in Long Beach (US-Staat Kalifornien) hatte ein Einbrecher-Paar in seinem Haus entdeckt. Bei einer Auseinandersetzung brach ihm einer der Einbrecher das Schlüsselbein. Als er seine Pistole zückte, flehte ihn die Frau jedoch an:  "Bitte! Erschieß mich nicht! Ich bin schwanger!" Den Pensionisten beeindruckte das offenbar wenig. Er verfolgte das flüchtende Paar nach draußen, feuerte erste Schüsse ab.

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Einbrecherin Andrea Miller: In den Rücken geschossen

In einer Gasse schoss er der Frau von hinten zweimal in den Rücken. Andrea Miller (†28) starb. "Die Frau konnte nicht so schnell rennen wie der Mann", erzählt Greer ohne Reue der Polizei: "Ich traf sie zweimal in den Rücken". Und: "Sie ist tot, aber er kam davon..." Der überlebende Einbrecher, Gus Adams (26), wurde später verhaftet. Doch angeklagt wegen Mordes nach dem Tod der Einbrecherin könnte eher ihr Komplize werden. Gegen den schießwütigen Hausbesitzer wird eine mögliche Anklage erst geprüft. Er könnte wegen dem Recht auf Selbstverteidigung davonkommen. Die Staatsanwaltschaft muss nun entscheiden. 

23:45 Uhr: Unterhosen-Bomber scheiterte, da er Unterhose zwei Wochen lang an hatte...

Der Nigerianer Umar Abdulmutallab hatte am Christtag 2009 versucht, einen Delta-Fleger am Weg nach Detroit mit einer in seiner Unterhose versteckten Bombe zum Absturz zu bringen. Der Plan scheiterte. der Al-Kaida-Terrorist wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Jetzt wurde bekannt, warum der Sprengsatz nicht hochging: Hygiene! Laut Aussagen eines US-Beamten bei einem Forum zu Sicherheitsfragen in Aspen hatte der Student die Bomben-Untergatte zwei Wochen lang getragen. Der Sprengsatz wäre deshalb "degradiert" worden, hieß es.  

23:20 Uhr: Halle Berry reist für Kampf gegen Hunger nach Nicaragua 

Halle Berry (47) hat zwei Schulen in Nicaragua besucht. Die US-Schauspielerin informierte sich im Dorf El Cua im Norden des Landes über Projekte der Antihunger-Kampagne des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP), wie die nicaraguanische Regierung am Freitag mitteilte. Berry unterstützt eine Initiative des Designers Michael Kors ("Watch Hunger Stop"), die mit dem WFP kooperiert und nach eigenen Angaben weltweit bereits fünf Millionen Kinder mit Lebensmitteln versorgt hat.

Halle Berry © Getty Images

Aktrice Halle Berry: Besuchte Schulen

"Es gibt mir ein gutes Gefühl, zu wissen, jeden Tag einem Menschen auf irgendeine Art und Weise helfen zu können, und es ist ein Erbe, das ich meinen Kindern mitgeben kann", sagte die Oscar-Preisträgerin zu Beginn der Kampagne im vergangenen Jahr dem Fernsehsender CNN.

23:00 Uhr: Verliebte Paris Jackson kehrt nach LA zurück zur Versöhnung mit der Familie

Die nach einem Selbstmordversuch in der Reha gelandete Tochter der toten Pop-Ikone Michael Jackson wurde nach mehreren Monaten erstmals wieder nahe der Villa das Jackson-Clans in Calabasas (bei LA) gesichtet. "Guardian" T.J. Jackson war mit ihr, als Paris mit Freunden ausging.

Auf den Fotos ist auch ein junger Mann zu sehen, der ihr Boyfriend sein dürfte. Paris Jackson (16) könnte mit der möglichen Versöhnung dem Rat ihrer Ärzte gefolgt sein, wonach sie Freunde und Familie als Ratgeber und Unterstützter bei persönlichen Krisen benötige.

22:55 Uhr: Pro-russische Ukrainerin trägt Make-up von MH17-Opfren

Die Frau in der Ostukraine, die mit den pro-russischen Rebellen sympathisiert, postete Instagram-Fotos mit Schminke, die sie laut eigenen Angaben in Gepäcksstücken an der Absturzstelle des abgeschossenen "Malaysia Airlines"-Jumbojets fand. Ekaterina Parkhomenko lächelt in dem zynischen Foto deutlich geschminkt in die Kamera.

Sie schrieb: "Mascara aus Amsterdam, genauer von dem Feld, ihr wisst, was ich meine..." Die junge Frau gab weiters an, dass sie in der Stadt Torez nahe der Unglücksstelle lebt. Ihr Instagram-Konto wurde nach dem losbrechenden Shitstorm gelöscht.

22:45 Uhr: Auto-Entführer rast in Gruppe Jugendlicher: Drei Kinder tot

Zwei Männer hatten einen Wagen mit einer Frau am Steuer Freitagmittag nahe Philadelphia (US-Staat Pennsylvania) entführt. Die "Carjacker" rasten dann über die Stadtautobahnen. An der Kreuzung der Avenues Germantown und Allegheny schlitterte das Auto wegen überhöhter Geschwindigkeit in eine Menschengruppe: Es gab drei tote Kinder: Zwei Brüder (7, 10) und deren 15-Jährige Schwester starben. Die Mutter der Kinder wurde schwer verletzt. 

Bei einem Opfer handelt es sich laut Polizei um einen zehnjährigen Buben, so die Zeitung "Philadelphia Enquirer". Die Amokfahrer flüchteten zu Fuß, die Polizei sucht sie mit einem Kopfgeld von 40.000 Dollar. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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