Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Obama kündigt Maßnahmen gegen Steuerflucht von Konzernen an

US-Präsident Barack Obama will nach eigenen Worten gegen Konzerne vorgehen, die zur Vermeidung von Steuern ihren Sitz ins Ausland verlegen. Seine Regierung wolle einen "Herdentrieb" verhindern und deswegen so schnell wie möglich gegensteuern, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington. Die Einnahmen, die so verloren gingen, müssten amerikanische Arbeitnehmer bezahlen - entweder in Form höherer Steuern oder mit weniger Leistungen des Staates.

Barack Obama © Reuters

Obama: Herdentrieb verhindern...

Die Praxis amerikanischer Konzernen, ihren Steuersitz nach Europa zu verlagern, stößt in den USA schon länger auf Kritik. Zuletzt wollte die US-Drogeriekette Walgreen die Übernahme des europäischen Unternehmens Alliance Boots nutzen, um vor dem Fiskus zu flüchten. Walgreen gab den Plan aber auf und will das fusionierte Unternehmen aus dem Großraum Chicago steuern. 

3:00 Uhr: Gaza-Krieg: Israel fordert Entsendung deutscher Inspektoren

Nach dem Angebot zu einer europäischen Grenzmission im Gazastreifen kommen aus der israelischen Regierung konkrete Forderungen an Berlin. "Deutschland und die EU müssen Inspektoren nach Gaza entsenden, um den Handel der Palästinenser mit den Nachbarstaaten zu kontrollieren", sagte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman der "Bild"-Zeitung laut Vorausmeldung. Die deutsche Regierung müsse "als Anführer einer solchen Mission Verantwortung übernehmen", forderte Lieberman.

gaza89.jpg © EPA

Gaza-Krieg: Ringen um dauerhafte Waffenruhe

Aufgabe des Engagements müsse die Abwendung einer neuen Eskalation sein. Es gehe um die Frage, "wie verhindern wir, dass Hamas erneut seine Terrorkräfte sammelt und neue Waffen ins Land schmuggelt?". Deutschland als "politische Führungsnation in Europa" müsse "eine ganz entscheidende Rolle im Gaza-Konflikt einnehmen". Berlin müsse auch die Regierungen der EU-Länder an einen Tisch bringen und eine Lösung entwickeln, "um die wirtschaftliche und humanitäre Katastrophe in Gaza abzuwenden", zitierte "Bild" den israelischen Chefdiplomaten.  

1:50 Uhr: Ebola: Präsidentin Liberias erklärt Notstand

Die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf hat wegen der Ebola-Epidemie in ihrem Land den Ausnahmezustand erklärt. Die tödliche Viruserkrankung sei "eine Gefahr für die Republik", teilte Johnson-Sirleaf in der Nacht auf Donnerstag in Monrovia mit. Zuvor hatte sie die Liberianer aufgefordert, für göttliche Hilfe im Kampf gegen das "tödliche Ebola-Virus" zu beten.

In Liberia sind bereits 282 Menschen an Ebola gestorben, insgesamt wurden bei der aktuellen Epidemie nach WHO-Angaben 932 Todesopfer verbucht. Das entspricht mehr als der Hälfte der bestätigten Krankheitsfälle. Betroffen sind neben Liberia vor allem Guinea und Sierra Leone. Die Krankheit hat sich jüngst auch in das bevölkerungsreichste Land des Kontinents, Nigeria, ausgebreitet. Dort wurden zwei Todesopfer registriert.  

1:35 Uhr: Tochter von Demi Moore und Bruce Willis landet in der Reha

Tallulah Willis (20), eine der drei Töchter des geschiedenen Filmstar-Paares, soll sich seit dem Vormonat in einer Entzugsklinik im US-Staat Arizona behandeln lassen, berichtete das US-Magazin "Star". Die als Party-Girl verschrieene Bloggerin soll sich wegen Alk- und Koks-Sucht behandeln lassen, heißt es.

Laut dem Magazin befürchte Demi Moore, ihre Tochter könnte in ihre Fußstapfen folgen. Moore landete zuletzt 2012 nach einer Überdosis in der Reha, Vater Bruce Willis hätte Tallulah wegen ihren Exzessen mehrmals gedroht, ihr den Geldhahn zuzudrehen. Bereits vor drei Jahren wurde die damalige Schülerin verhaftet wegen Alkoholkonsum als Minderjährige. 

0:55 Uhr: Obama gegen voreilige Zulassung experimenteller Ebola-Medikamente

US-Präsident Barack Obama will ein experimentelles Serum gegen die Viruserkrankung Ebola vorerst nicht genehmigen. Es gebe "nicht genug Daten" für eine Genehmigung im Schnellverfahren, sagte Obama am Mittwochabend (Ortszeit). Es sei verfrüht, einen Einsatz des Medikaments bei der Ebola-Epidemie in Afrika zu erwägen. Die USA und ihre Partner würden sich derzeit auf öffentliche Sanitätsmaßnahmen konzentrieren, um die Ebola-Epidemie in Westafrika unter Kontrolle zu bringen, sagte Obama. Washington werde in diesem Zusammenhang die Schaffung einer schnellen Eingreiftruppe der afrikanischen Staaten unterstützen.

"Wir müssen uns von der Wissenschaft leiten lassen", betonte der US-Präsident mit Blick auf das Serum ZMapp, das bisher nur an Tieren getestet worden war. Mit dem Antikörper-basierten Mittel war der US-Arzt Kent Brantly behandelt worden, der sich in Liberia mit Ebola infiziert hatte. Sein Gesundheitszustand hatte sich daraufhin verbessert, doch könnte er auch zu jenen 40 Prozent der Patienten gehören, die die Erkrankung ohne Behandlung überleben. Gegen die aggressive Fiebererkrankung gibt es bisher kein Heilmittel.  

0:30 Uhr: Ebola-Todesseuche: USA lassen vom Militär entwickelten Ebola-Test zu

Die US-Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch die Anwendung eines vom amerikanischen Militär entwickelten Diagnoseverfahrens für Ebola-Infektionen genehmigt. Der Test soll dabei helfen, die in Westafrika grassierende hochansteckende Seuche unter Kontrolle zu bringen. Der Ebola-Test wurde für den Einsatz im Ausland bei Militärs und Helfern zugelassen, teilte die Zulassungsbehörde FDA mit.

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Ebola-Seuche immer mehr außer Kontrolle 

Er soll bei Personen angewandt werden, die Ebola-Symptome zeigen oder der Gefahr einer Infektion ausgesetzt waren. Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit kann es 21 Tage dauern. Beim jüngsten Ebola-Ausbruch sind nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 930 Menschen gestorben. Bisher gibt es keine Medikamente zur Behandlung der Krankheit. Führende Ebola-Experten forderten die WHO auf, noch nicht ausgetestete Impfstoffe und Medikamente zuzulassen, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Für kommende Woche hat die WHO einen Rat von Medizin-Ethikern einberufen, um darüber zu beraten.  

0:05 Uhr: Tierschutzgruppe PETA jagt Eichhörnchen-Kicker vom Grand Canyon mit Kopfgeld

Das Internet-Video, wo ein mutmaßlich französischer Tourist ohne T-Shirt und Cowboy-Hut ein Eichhörnchen mit einem Fußtritt von einer Felsenklippe in den "Grand Canyon" kickt, hat die Welt entsetzt. Jetzt schaltete sich die Tierschutzgruppe PETA ein.

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Schockvideo: Tourist kickt Eichhörnchen über Klippe 

Die Organisation lobte eine Prämie von 15000 Dollar für Hinweise über die Identität des Tierquälers aus. Auch der Sheriff in dem Bezirk ermittelt bereits. Tierquälerei kann in die USA mit Haftstrafen und Geldbußen geahndet werden.    

23:30 Uhr: Arnold Schwarzenegger bestätigt Titel von neuem "Terminator"-Film

Arnie will seine Karriere mit einem weiteren Triumph auf der Leinwand in seiner Leibrolle als Kampfroboter Terminator krönen. Die Dreharbeiten für die fünfte Folge sind praktisch abgeschlossen, jetzt bestätigte der 67-Jährige Ex-"Governator" den Titel: Der SciFi-Thriller soll "Terminator Genisys" heißen, kündigte Arnie in einem Twitter-Post an. Bisher zirkulierte der Name "Genesis". Das Internet zerbrich sich bereits den Kopf über die eigenartige Schreibweise des Filmtitels.

Dann nannte er auch das Startdatum. Am 1. Juli 2015 wird es heißen, so Schwarzenegger: "I´ll be back!" 

23:00 Uhr: Report: "Bank of America" soll Rekordstrafe von 17 Milliarden Dollar bezahlen

Diesen Rekord würde die Bank of America sicher lieber jemand anderem überlassen: Dem "Wall Street Journal" zufolge steht das Finanzinstitut kurz vor einem Vergleich mit dem US-Justizministerium über 16 bis 17 Milliarden US-Dollar (rund 12 Mrd. Euro). Das wäre der höchste jemals bezahlte Betrag in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und einem Unternehmen. Bei dem Verfahren geht es um Vorwürfe, die Bank habe Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt. Die Bank of America habe den Grundzügen der Einigung nach einem Telefongespräch zwischen Unternehmenschef Brian Moynihanh und US-Justizminister Eric Holder zugestimmt, berichtete die Zeitung am Mittwoch auf ihrer Internetseite unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bisher kann der US-Konkurrent JPMorgan den Vergleichsrekord für sich beanspruchen. Die Bank zahlte im November wegen ähnlicher Vorwürfe 13 Milliarden Dollar. Die US-Behörden haben zahlreiche Großbanken wegen Hypotheken-Deals zur Kasse gebeten. Die Bank of America selbst hatte sich nach langem Ringen im März dazu bereit erklärt, die beiden staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac mit 9,5 Milliarden Dollar zu entschädigen.  

22:45 Uhr: Kim und Kanye kaufen Megavilla um 20 Millionen Dollar

Reality-TV-Starlet Kim Kardashian und der Rapper Kanye West stehen vor dem Kauf eines wahren Palastes im Promi-Ort Calabasas (bei LA). Der Kaufpreis, laut dem Webdienst TMZ: 20 Millionen Dollar. Das neureiche Starpaar, deren Hochzeit in Paris und Florenz zur wahren Kitschorgie wurde, erwirbt einen ganzen Gebäudekomplex mit 1,4 Hektar Grund - samt zwei Riesenpools, Weingärten und einem 97 Quadratmeter großen Entertainment-Pavillion.

Für Baby North wartet bereits eine Wasserrutsche. In der Mansion wohnte früher Lisa Marie Presley. Kim schwärmte von der Immobilie bereits als ihr "Traumhaus". 

22:30 Uhr: Hawaii bereitet sich auf möglichen Hurrikan-Doppelschlag vor 

Die US-Inselkette im Pazifik befürchtet gleich zwei Treffer durch Wirbelstürme. Das Auge von Hurrikan Iselle lag Mittwoch 690 Kilometer östlich von Hilo, der größten Stadt des Big Island. Windstärken lagen bei 137 km/h. Tausend Kilometer östlich rotiert Hurrikan Julio mit Winden von 120 km/h. Laut Prognosen dürften sich beide Wirbelstürme vor dem Eintreffen in dem Urlaubsparadies noch leicht abschwächen.

 

 

Auch die genaue Bahn ist noch unklar. Die Vorbereitungen für den möglichen historischen Doppeltreffer laufen aber auf Hochtouren: Befürchtet werden vor allem Überschwemmungen und Erdrutsche. Hurrikane sind extrem selten in Hawaii: Seit 1949 gab es erst zwei Treffer von Wirbelstürmen mit Hurrikanstärke, darunter Killersturm Iniki, der 1992 vier Menschen tötete und die Insel Kauai verwüstete.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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