Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Gaza-Krieg: USA verurteilt neue Hamas-Raketenangriffe scharf

Die USA haben die neuen Raketenangriffe der Hamas auf Israel verurteilt. Washington fordere die sofortige Einstellung aller Angriffe.

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Israelisches Abwehrsystem "Iron Dome" fängt Hamas-Rakete ab

Zudem müssten die Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern über eine Waffenruhe in Kairo wieder aufgenommen werden, sagte Regierungssprecher Josh Earnest am Freitag im Weißen Haus.  

2:55 Uhr: Zwei neue Ebola-Fälle in Nigeria: Regierung ruft nationalen Notstand aus

In Nigeria sind zwei weitere Ebola-Infektionsfälle bestätigt worden. Damit seien in dem westafrikanischen Land insgesamt neun Fälle registriert worden, in zwei Fällen verlief die Krankheit tödlich, wie Gesundheitsminister Onyebuchi Chukwu am Freitagabend mitteilte. Zuvor hatte Präsident Goodluck Jonathan den nationalen Notstand ausgerufen. Demnach gibt es sechs weitere Verdachtsfälle, 139 Menschen stehen insgesamt unter Überwachung. Die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Menschenansammlungen zu vermeiden, um eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern, teilte das nigerianische Präsidialamt mit. 

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Ebola in Westafrika:  Internationaler Gesundheitsnotfall

Der nationale Notstand gilt auch in Sierra Leone und Liberia. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte die Ebola-Epidemie in Westafrika am Freitag zum internationalen Gesundheitsnotfall. Die Epidemie lasse sich nur mit Hilfe einer weltweiten Mobilisierung bekämpfen, warnte WHO-Chefin Margaret Chan nach einer zweitägigen Krisensitzung von Experten. Es ist erst das dritte Mal, dass die WHO einen derartigen Notfall ausruft.  

2:20 Uhr: Jennifer Aniston: Verlobter würde ihr "Pistole an den Kopf setzen", sollte sie sich Schönheitsoperationen unterziehen wollen

Die Aktrice überraschte jetzt mit offenen Worten zum heiklen Thema des Älterwerdens in Hollywood - vor allem bei Frauen: "Es gibt diesen Druck in Hollywood, immer jung bleiben zu müssen", sagte der Star im Film "Horrible Bosses 2" zu Yahoo!. Sie hätte selbst miterlebt, was sich Schauspielerinnen selbst antun, um den Alterungsprozess aufzuhalten. Aniston: "Ich bin dankbar, dass ich von deren Fehlern lernen kann - denn ich lasse mir keinen Scheiß ins Gesicht spritzen!" 

Jennifer Aniston © WireImage.com/Getty

Jennifer Aniston: Keine Schönheits-OPs

Partner Justin Theroux sei fast noch vehementer dagegen, sagt die Schauspielerin: "Ich habe einen Verlobten, der mir eine Pistole an den Kopf setzten würde, wenn ich mein Gesicht anrühren würde..." Sehr sensibel ist Aniston, trotz Topform, über ihr Gewicht: Sie würde gerne drei Kilo abnehmen für ihr "Idealgewicht" von 49 Kilo. 

1:55 Uhr: Islamistischer Terror: Al-Kaida tötet 15 Soldaten im Jemen

Im Jemen haben Extremisten des Terrornetzwerks Al-Kaida nach Armeeangaben 15 Soldaten entführt und getötet. Die Männer seien in einem Bus unterwegs gewesen, als sie "von einem Al-Kaida-Kommando" angegriffen worden seien, teilte ein Armeevertreter am Freitag mit. Sie seien in das Dorf Huta in der südöstlichen Provinz Hadramaut verschleppt und hingerichtet worden. Angriffe mutmaßlicher Al-Kaida-Mitglieder hatten in der Provinz in den vergangenen Tagen zugenommen. Erst am Donnerstag waren bei Angriffen auf zwei Armeeposten vier Soldaten und elf mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer getötet worden. Einen Tag zuvor starben sieben Soldaten bei insgesamt drei Angriffen in verschiedenen Provinzen im Süden und Südosten des Landes. Nach Behördenangaben wurden dabei auch 18 Extremisten getötet.  

1:10 Uhr: Ukraine-Krise: USA warnen Moskau vor einer Invasion in der Ostukraine

Die USA haben Russland davor gewarnt, in die Ukraine einzumarschieren. Humanitäre Hilfen für den Osten der Ukraine dabei als Vorwand zu nutzen, wäre "vollkommen inakzeptabel", erklärte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, am Freitag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. "Jede weitere einseitige Intervention Russlands auf ukrainischem Territorium, darunter eine unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe wäre (...) zutiefst alarmierend", sagte Power.

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Ukrainische Truppen am Vormarsch

Zuvor hatte die russische Regierung die Einrichtung humanitärer Korridore im Osten der Ukraine vorgeschlagen, damit Zivilisten vor den Kämpfen fliehen könnten. Zudem könne das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Hilfskonvois organisieren. Power erklärte, internationale Hilfsorganisationen seien bereits an Ort und Stelle und würden den Zivilisten helfen, die in die Schusslinie zwischen ukrainischen Truppen und prorussischen Separatisten geraten sind. "Dringende humanitäre Hilfe sollte von internationalen Organisationen gestellt werden, die die Expertise, Erfahrung und Unabhängigkeit dafür mitbringen. Sie sollte nicht von Russland gegeben werden", fügte die Diplomatin hinzu.  

0:50 Uhr: Horror: ISIS-Terrormilizen sollen hunderte Frauen entführt haben

Jihadisten der Terrorgruppe ISIS sollen bei ihren Angriffen im Nordirak hunderte Frauen der jesidischen Religionsgemeinschaft in ihre Gewalt gebracht haben, teilte die irakische Regierung in Bagdad mit. Die Frauen, die meisten jünger als 35, würden in Schulen in der neuen ISIS-Hochburg Mosul festgehalten werden. Die alarmierenden Information stammen von Angehörigen der entführten Frauen.

"Sie halten sie als Sklavinnen, den Frauen droht ein grauenhaftes Schicksal", sagte ein Sprecher des irakischen Menschenrechts-Ministeriums: "Sie werden die Frauen zur Befriedigung ihrer tierischen Instinkte missbrauchen", so Kamil Amin zur Agentur AP. Die USA bestätigte die Gefangennahme jesidischer Frauen: Sie könnten an Extremisten verkauft oder mit ihnen zwangsverheiratet werden, wird befürchtet.   

23:55 Uhr: Verliebter "Terminator": Arnie führt Freundin zu romantischem Dinner aus

Der Action-Star, dessen Ehe mit TV-Journalistin Maria Shriver 2011 wegen eines Sexskandals implodierte, findet weiterhin mit Langzeitfreundin Heather Milligan sein Liebesglück. Arnold Schwarzenegger (67) ist mit der um 28 Jahre jüngeren Physiotherapeutin nun bereits seit 18 Monaten zusammen.

 

 

Jetzt führte er sie zu einem romantischen Abendessen im LA-Bezirk Brentwood aus. Arnie fuhr mit einem silberfarbenen Bugatti-Sportwagen vor, trug eine lässige Lederjacke.  

23:10 Uhr: Irakkrieg: 150 Peschmerga-Kämpfer starben bei Kämpfen mit ISIS-Milizen

Bei den Kämpfen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind seit Juni nach Angaben der Autonomieregierung im Nordirak insgesamt 150 kurdische Soldaten (Peschmerga) getötet worden. Das sagte der Stabschef im Präsidialamt, Fouad Hussein, nach Angaben kurdischer Nachrichtenportale am Freitagabend bei einer Pressekonferenz. 500 weitere seien verwundet worden. Im Juni hatten die sunnitischen Extremisten überraschend die nordirakische Großstadt Mossul eingenommen und waren zunächst in Richtung Bagdad vorgestoßen. Dann stießen sie in Richtung auf die Kurdenhauptstadt Erbil vor.

Die Peschmerga-Armee reorganisierte sich derzeit und werde die an die Terrormilizen verlorenen Gebiete zurückerobern, sagte Hussein. Er betonte jedoch zugleich, dass die Jihadisten über moderne Waffen verfügten, die sie der irakischen Armee abgenommen hätten. Den Berichten zufolge wurden 10.000 Angehörige der religiösen Minderheit der Yeziden (Jesiden), die vor den IS-Kämpfern in das Sinjar-Gebirge geflüchtet waren, inzwischen gerettet. Bewaffnete kurdische Kräfte hätten die Flüchtlinge durch einen geschützten Korridor in Sicherheit bringen können. Rund 50.000 Angehörige dieser religiösen Minderheit waren in der Region tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Dutzende sollen dort an Hunger und Durst gestorben sein.  

23:00 Uhr: Tropensturm "Iselle" suchte Hawaii-Insel heim, jetzt bedroht Hurrikan "Julio" Urlauber-Paradies

Das Big Island der Hawaii-Inselkette kam beim Aufprall von Wirbelsturm Iselle mit einem blauen Auge davon. Iselle hatte sich knapp vor dem Erreichen der Küste von einem Hurrikan auf einen Tropensturm abgeschwächt. Dennoch richtete der Sturm signifikante Schäden an: Winde um 100 km/h deckten Häuser ab, bliesen Bäume und Strommasten um. Bei tausenden Haushalten am Big Island und der Nachbarinsel Maui fiel der Strom aus. 1000 Menschen, die knapp an der Küste leben, suchten in einer Notunterkunft Zuflucht vor der Sturmflut und extremen Wellenbrechern. 

Doch Hawaii kommt kaum zum Durchatmen: Bereits am Sonntag wird Hurrikan Julio erwartet, der zuletzt als signifikanter Kategorie-3-Sturm Winde von 185 km/h erreichte. Meteorologen erwarten jedoch keinen Volltreffer der Pazifik-Inseln. Das Auge des Sturmes dürfte nördlich vorbeiziehen, dennoch werden wieder sintflutartige Regenfälle erwartet. Das Phänomen El Nino sorgt im Pazifik derzeit für wärmere Wassertemperaturen, die das Entstehen von Wirbelstürmen begünstigen.

22:00 Uhr: US-Arzt Dr. Kent Brantly nach Ebola-Todeskampf über den Berg: "Ich fühle mich jeden Tag stärker...."

Der Arzt, der sich beim Kampf gegen Ebola in Liberia mit dem Todesvirus infizierte, gab aus der Isolierstation des "Emory University Hospital" in Atlanta seine erste öffentliche Stellungnahme ab, berichtet der Sender NBC "Ich fühle mich jeden Tag stärker", schrieb Brantly, der als erster Ebola-Patient aller Zeiten in die USA gebracht wurde. Er dankte Ärzten, Helfern und Gott für seine Besserung. Brantly schrieb, dass er in Monrovia (Liberia) die Hände von Sterbenden hielt. Er wäre nach Afrika vor dem Ausbruch der Seuche gezogen, um zu helfen.

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Dr. Kent Brantly betreute Ebola-Opfer in Liberia

Als Ebola ausbrach, wäre es für ihn selbstverständlich gewesen, sich um die Opfer zu kümmern. Brantly hatte das experimentelle Antikörper-Serum ZMapp erhalten. Das Präparat könnte ihm das Leben gerettet haben. Die zweite amerikanische Ebola-Patientin, Missionarin Nancy Writebol, die im Nebenzimmer liegt, sei ebenfalls am Weg der Besserung, so ihre Familie: Sie hätte bereits ihren ersten Starbucks-Kaffee getrunken.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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