Sonderthema:
Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Neue Waffenruhe im Gaza-Krieg scheint bisher zu halten

Die ersten Stunden der neuen, dauerhaften Waffenruhe in Nahost sind offenbar ruhig verlaufen. Wie die Zeitung "Times of Israel" am frühen Mittwochmorgen berichtete, schlugen keine weiteren Granaten oder Raketen in Israel ein. In Gaza hatten am Abend Tausende das Ende der Gewalt gefeiert. Israel und die militanten Palästinensergruppen hatten sich am Dienstag erstmals seit dem Ausbruch des jüngsten Gaza-Kriegs auf eine dauerhafte Waffenruhe geeinigt. Die von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas verkündete Waffenruhe trat am Dienstag um 19.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ) in Kraft. Auf israelischer Seite bestätigte Regierungssprecher Mark Regev das Inkrafttreten der Waffenruhe.  

2:50 Uhr: Haftbefehl gegen Begleiter von Miley Cyrus bei den "American Music Awards"

Statt nackter Haut und lasziven Verrenkungen wollte die Sängerin heuer mit einer rührenden Einlage für Aufsehen sorgen – doch auch dieser Schuss geht nach hinten los: Miley Cyrus (21) nahm den Obdachlosen Jesse Helt (21) zu der MTV-Show mit, der statt ihr den Preis für das beste Video abholte. Seine Rede rührte Miley - und viele andere - zu Tränen.

Jetzt wurde jedoch bekannt, dass Helt im US-Staat Oregon wegen eines versuchten Einbruches und Verstößen gegen die Bewährungsauflagen per Haftbefehl gesucht wird. 

2:20 Uhr: "Islamischer Staat" verlangt 6,6 Millionen Dollar Lösegel für weitere US-Geisel

Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) verlangt für eine als Geisel genommene Amerikanerin laut US-Medienberichten 6,6 Millionen Dollar (5 Mio. Euro) Lösegeld. Die 26-Jährige soll bei einem humanitären Einsatz in Syrien unterwegs gewesen sein, als sie Anfang August 2013 gefangen genommen wurde, berichteten die TV-Sender NBC und ABC am Dienstag (Ortszeit). Die Extremisten forderten die USA demnach auch zur Freilassung der pakistanischen Neurowissenschaftlerin Aafia Siddiqui auf, die 2010 wegen des Angriffs auf US-Soldaten in Afghanistan zu 86 Jahren Haft verurteilt worden war.

Die Sender berufen sich auf einen Vertreter der Familie, die den Namen der Geisel zu deren Schutz nicht veröffentlichen will. Die Frau soll eine von mindestens vier Amerikanern sein, die derzeit noch in Syrien und im Irak festgehalten werden. Die Islamisten drohen unverhohlen mit neuen Morden an Amerikanern - etwa dem Journalisten Steven Sotloff, der seit 2013 in Syrien vermisst wird. Ein Video der Enthauptung des 40-jährigen US-Journalisten James Foley hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Der Reporter Peter Theo Curtis war zuletzt nach fast zwei Jahren Geiselhaft freigelassen worden.  

1:50 Uhr: Debakel für Österreichs Tennis-Spieler in Flushing Meadows: Auch Andreas Haider-Maurer bei "US Open" ausgeschieden

Auch Andreas Haider-Maurer hat Tennis-Österreich am Dienstag vor einem "Salto Nullo" bei den 134. US Open in New York nicht bewahren können. Der Niederösterreicher verlor nach einem lange offenen Kampf gegen den als Nummer 17 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut in Runde eins mit 7:5,6:7(1),6:1,5:7,1:6. Das Match endete erst nach 3:52 Stunden, alleine der zweite Satz dauerte 61 Minuten.

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Haider-Maurer: Aus nach Tennis-Krimi

Damit sind alle vier am Dienstag im Einsatz gewesenen ÖTV-Vertreter beim vierten und letzten Tennis-Major des Jahres 2014 gleich in Runde eins gescheitert. Während Haider-Maurer im Flushing Meadows Corona Park lange sehr gut am Weg war und zumindest Teilerfolge verzeichnete, waren zuvor mit Yvonne Meusburger und Patricia Mayr-Achleitner beide ÖTV-Damen sowie kurz darauf im Herren-Bewerb auch Jürgen Melzer in Runde eins ohne Satzgewinn ausgeschieden. Letzte ÖTV-Hoffnung im Einzel ist damit Dominic Thiem. Der 20-jährige Niederösterreicher bestreitet sein Erstrundenspiel gegen den Slowaken Lukas Lacko am Mittwoch als viertes Match nach 17.00 Uhr MESZ auf Court 7. Meusburger hat am Dienstag nach ihrer Erstrunden-Niederlage ihren Rücktritt erklärt.  

1:25 Uhr: Turbulenter Tag für Justin Bieber: Anzeige wegen Diebstahls, dann Verkehrsunfall

Ein Tag zum Vergessen für den Skandal-Sänger: Zuerst wurde Bieber angezeigt wegen versuchtem Diebstahls, nachdem er einem Fan in einer Sports-Bar das Handy aus der Hand reißen wollte. Ein Mann hatte versucht, bei einem gemeinsamen Besuch von Bieber und seiner On/Off-Freundin Selena Gomez bei einem "Dave & Buster´s"-Lokal Fotos zu schießen. Bieber wollte ihm das Smartphone wegnehmen, um die Fotos zu löschen. Die Polizei-Ermittlungen könnten neuen Ärger mit der Justiz bringen, da Bieber wegen früherer Vergehen unter Bewährung steht, so TMZ. Weniger als 24 Stunden später geriet der Teenie-Schwarm auch noch in einen Verkehrsunfall: Ein Paparazzi krachte von hinten in Biebers Ferrari in West-Hollywood. Bieber soll den Unfall provoziert haben, als er absichtlich eine Vollbremsung hinlegte, so Reports.

Bieber verstieg sich nach dem Unfall zur Behauptung, dass Fotografen sein Leben gefährden würden wie einst bei Prinzessin Diana...

0:45 Uhr: Scotland Yard will im Fall Maddie McCann neuerlich in Portugal ermitteln

Im Fall der verschwundenen Maddie aus Großbritannien will Scotland Yard erneut in Portugal ermitteln. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in Lissabon am Dienstag mitteilte, ging "in den zurückliegenden Wochen" ein entsprechendes Ersuchen der britischen Polizei ein. Weitere Angaben machte die Behörde nicht. Die Tageszeitung "Correio da Manha" berichtete ihrerseits, Scotland Yard plane "neuerliche Verhöre von Verdächtigen". Unter anderem sollen demnach erneut "mehrere frühere Angestellte" der Hotelanlage in Praia da Luz vernommen werden, aus der Maddie am 3. Mai 2007 verschwand. Madeleine McCann war kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus der Ferienwohnung der Familie verschwunden, während ihre Eltern in einem Restaurant in der Nähe zu Abend aßen.

Maddie McCann © EPA

Maddie verschwand 2008 aus Feriensiedlung

Die Polizei vermutet eine Entführung als Hintergrund, schließt aber auch andere Möglichkeiten nicht aus. Die britische Polizei hatte im Juli 2013 offiziell Ermittlungen zu dem mysteriösen Fall eingeleitet. Kurz danach nahm auch die portugiesische Polizei ihre im Jahr 2008 nach 14 Monaten eingestellten Ermittlungen wieder auf.  

23:45 Uhr: Amerikanischer Rapper getötet, der in Syrien für IS-Terrormiliz kämpfte

Douglas McArthur McCain (†33) wuchs als Kind christlicher Eltern in San Diego (Kalifornien) und später in Minneapolis (Minnesota) auf, startete eine Karriere als Rapper. Als er zum Islam konvertierte, zeigte seine Familie noch Verständnis. Dann zeigte er jedoch auf Facebook und Twitter immer unverhohlenere Sympathie mit den Zielen der Radikal-Islamisten des "Islamischen Staates" (IS).

Über die Türkei reiste er nach Syrien und zog als IS-Kämpfer in den Dschihad. Die Rebellenarmee "Free Syrien Army", die gegen IS-Milizen und Regierungstruppen kämpft, fand die Leiche von McCain nach einem Feuergefecht. Sie fotografierten den Toten und seinen US-Pass. Das "State Department" hatte die Familie über den Tod informiert. McCain hinterlässt eine Frau und eine Tochter. Laut Experten kämpfen im Irak und Syrien hunderte Amerikaner und tausende Europäer an der Seite der IS-Truppen.

23:20 Uhr: Report: Apple plant für 2015 größeres iPad 

Apple plant nach einem Medienbericht für 2015 ein deutlich größeres Modell seiner iPad-Tablets. Das Gerät solle einen Bildschirm in Notebook-Größe mit einer Diagonale von 12,9 Zoll (knapp 32,8 cm) haben, so die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag. Apples Produktionspartner bereiteten einen Start der Fertigung im ersten Quartal 2015 vor, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Erste Hinweise auf ein größeres iPad hatte es bereits vor gut einem Jahr gegeben. So hatte das "Wall Street Journal" im Juli 2013 berichtet, Apple lasse ein Tablet mit einer Bildschirmdiagonale von knapp 13 Zoll testen.

Damals war auch von Experimenten mit deutlich größeren iPhones die Rede - sie werden bei der nächsten Erneuerung von Apples Smartphone-Modellpalette in diesem Herbst erwartet. Die iPad-Verkäufe hatten sich in den vergangenen Quartalen abgeschwächt. Apple will sie unter anderem mit einem stärkeren Fokus auf Unternehmen wieder ankurbeln. Im Firmenumfeld gelten größere Tablets als aussichtsreiche Geräteklasse. Microsoft will mit seinem neuen Modell Surface Pro 3 mit 12-Zoll-Display eine Alternative zu klassischen Notebooks bieten. Auch Samsung hat ein Modell mit gut 12 Zoll großem Bildschirm im Angebot. Apple verkauft aktuell iPads mit Bildschirmgrößen von 9,7 und 7,9 Zoll.

22:55 Uhr: Paris Hiltons Bruder Conrad überlebt schweren Autounfall

Conrad Hilton, gemeinsam mit seiner berühmteren Schwester Paris Erbe des Hilton-Hotelimperiums, war laut der Promi-Website TMZ am Wochenende in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Laut Angaben der "California Highway Patrol" saß Conrad Hilton, der mitunter mit Party-Exzessen in die Schlagzeilen gerät, am Steuer nahe Palm Springs, als er nach einer Kollision mit einem PKW in einen Sattelschlepper raste.

 

 

Die Feuerwehr musste den Hilton-Spross mit Brechstangen aus dem Autowrack befreien. Doch er hatte Glück: Im Spital wurden nur eine gebrochene Hand und ein paar Schrammen festgestellt. Alkohol und Drogen spielten angeblich keine Rolle bei dem Crash, doch Hilton soll zu schnell unterwegs gewesen sein. 

22:30 Uhr: Boykott-Aufrufe: Aufstand gegen "Steuer-Flüchtling" Burger King

Ein Mega-Merger sorgt für Proteste und Boykott-Aufrufe in den USA: Der Fast-Food-Riese Burger King plant den Kauf der kanadischen Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons um elf Milliarden Dollar - doch vor allem die geplante Verlegung der Firmenzentrale von Florida nach Kanada sorgt für Ärger. Der Schritt schien in der Chefetage einleuchtend: Der Steuersatz für Firmengewinne liegt in den USA bei 35 Prozent (eine der höchsten Raten der Welt), in Kanada liegt der Satz bei nur 15 Prozent. Mit Tim Hortons sucht "The King" auch eine stärkere Präsenz im Kaffee- und Frühstücksmarkt und eine aggressive weltweite Expansion. Burger King geriet zuletzt im "Fastfood-Krieg ums Frühstück", so die Huffington Post, gegen die Konkurrenten McDonald´s und Dunkin´ Donuts in die Defensive. Der Merger würde die drittgrößte Fast-Food-Firma der Welt mit weltweit 18.000 Läden und 23 Mrd. Dollar Jahresumsatz schaffen.

Die Pläne zur "Steuerminderung" lösten jedoch einen Shitstorm aus, den die Manager offenbar völlig unterschätzten: Wütende Bürger machten ihrem Ärger auf der Firmen-Website Luft. "Diese Gier der Firmen ist einfach unerträglich", schrieb Mike Gee aus Arkansas. Der Schritt wurde als "unpatriotisch" verdammt. "Wenn ich der Konkurrent McDonald´s wäre", schlug der demokratische Kongressabgeordnete Chris Van Hollen vor, "würde ich sofort eine Kauft-Amerikanisch-Kampagne starten". Die Wut gegen Burger King würde größere Löcher in die Bilanz reißen, als an Steuern gespart werden könne, prangerten andere Politiker die Kurzsichtigkeit der Firmenführung an. Kritisiert wurde auch Investoren-Legende Warren Buffett, sonst ein Verbündeter von US-Präsidenten Barack Obama beim Drängen auf höhere Steuern für Reiche: Buffett hilft bei der Finanzierung des Deals mit einem Kredit von drei Milliarden Dollar. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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