Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Report: FBI verdächtigt russische Hacker wegen Cyber-Attacke auf US-Banken

Die US-Bundespolizei FBI untersucht, ob Russland sich mit einer staatlich gesteuerten Cyberattacke für die Sanktionen aus dem Westen gerächt haben könnte. Bei einem Großangriff auf das US-Finanzsystem seien Mitte August Daten der Bank JPMorgan und anderer Geldinstituts gestohlen worden, berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf zwei mit den Ermittlungen vertraute Personen. Ein Mitglied der US-Regierung habe den Angriff auf JPM bestätigt und sogar von vier weiteren Banken gesprochen, die attackiert worden seien, meldete Bloomberg später am Mittwochabend. Es soll sich um einen äußerst professionell ausgeführten Cyberdiebstahl sehr großer Mengen von Kundendaten handeln.

Den Quellen zufolge könnten auch große europäische Banken Opfer der Hackerattacke geworden sein. Laut einer Bank, die nicht selbst betroffen gewesen, aber vom FBI gebrieft worden sein soll, wurden sogar Informationen erbeutet, die zur Liquidierung von Kundenkonten genutzt werden könnten. "Firmen unserer Größe haben es leider fast jeden Tag mit Cyberangriffen zu tun", sagte eine JPMorgan-Sprecherin dem "Wall Street Journal", das übereinstimmend mit Bloomberg berichtete. "Wir haben mehrere Verteidigungsebenen, um diesen Bedrohungen zu begegnen", so die Sprecherin weiter.  

3:05 Uhr: USA erwägen Luftschläge gegen IS-Milizen zur Befreiung belagerter Irak-Stadt Amerli

Angesichts der Not der Bevölkerung in der von Jihadisten belagerten irakischen Stadt Amerli denken die USA nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium über gezielte Luftangriffe in der Region nach. Auch werde eine humanitäre Mission erwogen, sagte am Mittwoch in Washington ein Vertreter des Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen. Derzeit versuchten die USA, sich ein genaueres Bild von der Situation zu verschaffen. Sollte es zu einer Hilfsaktion kommen, könne diese ähnlich verlaufen wie kürzlich für die Yeziden im Sinjar-Gebirge.

Die zwischen Kirkuk und Bagdad gelegene Kleinstadt Amerli wird seit zwei Monaten von der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) belagert. In ihr leben rund 12.000 Menschen - überwiegend schiitische Turkmenen, die von den radikalsunnitischen Jihadisten wegen ihres Glaubens als "Ketzer" betrachtet werden. Nach UN-Angaben gelang es bisher nicht, die Bewohner in Sicherheit zu bringen oder ausreichend Hilfsgüter in die Stadt zu liefern. Der UN-Sondergesandte für den Irak, Nickolay Mladenov, warnte kürzlich, dass den Einwohnern im Fall einer Einnahme durch die Jihadisten ein "Massaker" drohe.  

1:35 Uhr: Tragischer Querschläger: Tontechniker beim Dreh der Reality-TV-Serie "Cops" von Cops erschossen

Die Filmcrews der populären TV-Serie sind bei Polizeieinsätzen - ausgestattet mit kugelsicheren Westen - immer hautnah am Geschehen: Die Kamera läuft, wenn Cops Türen eintreten und Verbrechern im Polizeiwagen nachrasen. Ein Einsatz in Omaha (US-Staat Nebraska) endete jetzt jedoch tragisch: Ein Dieb hatte in einem Restaurant der Fast-Food-Kette Wendy´s eine Waffe gezückt, bei der folgenden Schießerei fielen 30 Schüsse – alle abgefeuert von Polizisten.

Der Tatverdächtige Cortez Washington (†32) wurde getötet, der Ton-Techniker Bruce Dion (†38) ebenfalls tödlich getroffen. Besonders tragisch: Der Räuber war nur mit einer Luftpistole bewaffnet, so der Sender WOWT.  

0:20 Uhr: Report: Apple stellt am 9. September neben iPhone 6 auch lange erwartete Hightech-Uhr vor

Die Präsentation von zwei neuen iPhone-6-Modellen mit größeren 4,7- und 5,5-Zoll-Schirmen war bei einem Event Anfang September seit längerem erwartet worden. Jetzt berichtet der Tech-Blog Re/Code jedoch, dass Apple auch eine völlig neue Produkt-Kategorie präsentieren will: Die lange erwartete "iWatch", eine neue Kult-Uhr, die Apple wahrscheinlich "iTime" nennen werde, so Reports.

Das Gerät soll die Gesundheit des Trägers überwachen, Alarme vom iPhone liefern und könnte sich auch zur Steuerung weiterer Gadgets eignen, so der Bericht.

23:55 Uhr: USA: Moskau schickt Panzer und Raketenwerfer, russische Truppen bis zu 50 Kilometer weit in Ostukraine eingedrungen

Russland hat nach Angaben der US-Regierung weitere Panzerkolonnen, gepanzerte Fahrzeuge und Raketenwerfer in die Ukraine geschickt. Russische Truppen seien 50 Kilometer hinter der Grenze auf ukrainischem Boden entdeckt worden, ohne dass Details des Einsatzes bekannt wären, teilte das Außenministerium am Mittwoch in Washington mit. Sprecherin Jen Psaki zeigte sich besorgt und sagte, dass der Einfall auf eine russische Gegenoffensive in den seit Wochen umkämpften Städten Donezk und Lugansk hindeute. Zudem seien russische Soldaten zur Beerdigung zurück in ihr Heimatland gebracht worden.

IBD1097.jpg

Ukrainischer Kampfhelikopter: Russische Invasion begonnen?

Dass Russland sich zunehmend auf den Süden der gemeinsamen Landesgrenze mit der Ukraine zu konzentrieren scheint, schürt Befürchtungen über eine möglichen Invasion der Hafenstadt Mariupol. Das ukrainische Militär hatte bereits die Vermutung geäußert, dass dort eine "zweite Front" geschaffen werden solle. Prorussische Separatisten wie auch Moskau hatten diese Vorwürfe zurückgewiesen. Die Region Mariupol ist die Landverbindung zwischen Russland und der von Moskau im März einverleibten Halbinsel Krim. Zu Vermutungen über eine mögliche russische Landbrücke zur Krim äußerte sich Psaki nicht.  

23:10 Uhr: Sängerlegende Neil Young lässt sich nach 35 Ehe-Jahren scheiden

Das Mitglied der "Rock and Roll Hall of Fame" führte "unüberbrückbare Differenzen" als Grund für die Trennung von seiner Frau Pegi Young, ebenfalls eine Sängerin und Komponistin, an. Laut Scheidungsakten wollen sich beide um ihren erwachsenen, behinderten Sohn kümmern.

 

 

Dennoch droht ein Rosenkrieg ums Vermögen. so TMZ: Pegi verlangt Unterhaltszahlungen. Das Paar hatte 1978 geheiratet. Wie jetzt bekannt wurde, gingen sie bereits im April getrennte Wege.

22:55 Uhr: Ukraine-Krieg: Demonstranten in Kiew verlangen Verstärkung belagerter Soldaten, russische "Invasion" begann

Hunderte Demonstranten haben am Mittwoch vor dem Sitz des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko Verstärkung für im Osten des Landes eingekesselte Soldaten gefordert. Konkret verlangten sie, den in der Stadt Ilowajsk von prorussischen Separatisten belagerten ukrainischen Soldaten Unterstützung zu schicken, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. "Präsident, rette die Patrioten", war etwa auf einem Transparent zu lesen. Ilowajsk liegt etwa 20 Kilometer von der Separatistenhochburg Donezk entfernt. In der Stadt sind Soldaten der ukrainischen Armee, vor allem solche, die sich freiwillig zum Dienst gemeldet hatten, seit mehr als einer Woche eingeschlossen. In sozialen Onlinenetzwerken berichten sie seit Tagen von ihrer kritischen Lage und fordern militärische Verstärkung. In Donezk selbst stand am Mittwochabend eine Schule in Flammen, wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Das Gebäude im Südosten der wurde von Geschossen getroffen. Ganz in der Nähe der Schule brannte zudem ein ebenfalls getroffener Kleinlastwagen.

Laut der Regierung in Kiew haben 100 russische Panzer die Grenze überquert, die New York Times schreibt von einer "Invasion". In angegriffenen Städten sei teilweise Panik ausgebrochen, es komme bei den Regierungstruppen zu Desertionen.

22:45 Uhr: Surfer stürmen Kalifornien-Strände wegen Monsterbrandung durch Wirbelsturm "Marie"

Hurrikan "Marie", der vor Baja California rotiert, löste die höchsten Wellen an der Küste Südkaliforniens seit Jahren aus. Bis zu zehn Meter hohe Brecher wurden erwartet. Surfer sind in ihrem Element, doch Anrainer von Küstenorten klagen über Überschwemmungen durch die Sturmflut. Am berühmten Spot für Wellenreiter, der gefürchteten "Wedge" in Newport Beach, sammelten sich hunderte Schaulustige, während Surfer und Boggieboarder in spektakulären Wellenbrechen über die Wasserwände rasten.

In einem Schnappschuss wird ein Surfer von der Gischt meterhoch durch die Luft geschleudert.

Lifeguards warnen jedoch weniger erfahrene Surfer und Schwimmer vor lebensgefährlichen Bedingungen: In Malibu wurde ein Wellenreiter am Dienstag aus der Gischt gefischt, er verstarb im Spital. In vielen Strandgemeinden schwappte das Wasser trotz Sandbarrieren in Straßen. An der Ostküste der USA warnen die Behörden wegen Hurrikan "Christobal" vor gefährlichen "Rip Currents" (Strömungen) von Florida bis Maine. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen