Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Weiterhin Chaos in Libyen: Übergangsregierung erklärte den Rücktritt

Inmitten der anhaltenden Gewalt in Libyen hat die Übergangsregierung ihren Rücktritt erklärt. Ministerpräsident Abdullah al-Thani und seine Minister hätten den Rücktritt "beim gewählten Parlament" eingereicht, hieß es am Donnerstagabend in einer Erklärung der Regierung. Das Parlament sei die "einzig legitime Autorität des Landes". Es müsse nun eine neue Regierung nominieren, "die das gesamte libysche Volk vertritt". Die Übergangsregierung hat keine wirkliche Macht in Libyen. Ihr Sitz ist im Osten des Landes, weil sie so dem Einflussbereich von islamistischen Milizen in Tripolis entgehen wollte. Auch das Parlament sitzt 1600 Kilometer östlich der Hauptstadt, in der Stadt Tobruk. Es war im Juni gewählt worden und hatte anschließend offiziell die Befugnisse des libyschen Nationalkongresses übernommen. Die Islamisten in Libyen hatten bei der Wahl eine Niederlage erlitten. Sie sprechen dem gewählten Parlament und der Übergangsregierung die Legitimität ab. Erst vor wenigen Tagen riefen sie den von ihren Sympathisanten dominierten Nationalkongress wieder zusammen und machten ihn zu einer Art Gegenparlament. Am Montag dann "entließ" der Nationalkongress al-Thani als Übergangsregierungschef und ernannte einen eigenen Ministerpräsidenten für das Land. Der Streit stürzte das nordafrikanische Land noch tiefer ins politische Chaos, in dem es seit Monaten versinkt.  

2:55 Uhr: Nach Amazon experimentiert auch Google mit Zustellungs-Drohnen

Google arbeitet wie auch der Online-Händler Amazon an der Warenzustellung aus der Luft mit Hilfe von Drohnen. Die kleinen Fluggeräte seien bereits in Australien getestet worden, enthüllte der Internet-Konzern unter anderem in der "Berliner Zeitung" vom Freitag. Die Drohnen könnten zum Beispiel in schwer zugänglichen Gebieten oder in Großstädten mit überlasteten Verkehrswegen die Zustellung beschleunigen, erklärte der Zeitung der Chef des Forschungslabors Google X, Astro Teller.

Google veröffentlichten zudem ein Video von den Testflügen. "Das langfristige Ziel ist es, nahezu jeder Person nahezu alles innerhalb von ein bis zwei Minuten bringen zu können", zitierte die "Berliner Zeitung" Teller. Google arbeite seit rund zwei Jahren an dem Projekt.  

2:35 Uhr: Oops! Beziehung von Britney Spears kaput

Die Sängerin gab ihrem Freund der letzten 18 Monate den Laufpass, nachdem ein Video, das David Lucado bei einem Seitensprung zeigt, in Hollywood Medien zum Verlauf angeboten wurde. In dem Tape ist der Britney-Freund beim Küssen und Tanzen mit einer Frau zusehen, die Aufnahmen wurden im August in einem Wohnzimmer gemacht, so TMZ.

Lucados Sprecher teilte mit, dass er "weiter sehr verliebt" in Britney sei und hoffe, dass die Beziehung gerettet werden kann. Spears twitterte jedoch - fast erleichtert: "Ahhh das Single-Leben!"  

1:30 Uhr: Mysterium der "segelnden Steine" im Death Valley von Forschern gelöst

Seit Jahren bewegten sich riesige Felsbrocken über den Wüstenboden des "Death Valley National Park" (US-Staat Kalifornien). Das Phänomen galt als Rätsel.

 

 

Nun kamen Forscher dem Geheimnis der "segelnden Steine" auf die Schliche: Zuerst wurden die Verfrachtungen genau mit GPS-Systemen vermessen. Dann entdeckten die Wissenschaftler der "University of California San Diego", dass die Felsen im Winter durch Eisschichten festgefroren waren, doch nach der Schmelze vom Wind bewegt wurden.  

1:05 Uhr: Merkel: Moskaus Vorgehen in der Ukraine muss Konsequenzen haben

Das russische Vorgehen in der Ukraine-Krise darf nach Ansicht der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel "nicht folgenlos bleiben". Merkel habe am Donnerstagabend mit US-Präsident Barack Obama telefoniert, beide seien sich "einig, dass ein solches Verhalten nicht folgenlos bleiben dürfe", teilte Merkels Sprecher Steffen Seibert mit. Der "Zustrom weiterer russischer Soldaten und russischen militärischen Geräts" in den Südosten der Ukraine höhle die "territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine weiter aus".

Märkel_APA_04318269.jpg © APA

Merkel: "Lage verschlechtert..."

Merkel hatte zuvor vor Journalisten in Berlin angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Ukraine Beratungen beim bevorstehenden EU-Gipfel über weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. "In den letzten Tagen" habe sich die Lage in der Ostukraine "wieder erschwert und verschlechtert", sagte Merkel. Die Europäische Union habe in den vergangenen Monaten gegenüber Russland deutlich gemacht, dass "bei weiteren Eskalationen auch über weitere Sanktionen gesprochen werden muss".  

0:20 Uhr: Folter: US-Geisel James Foley wurde vor Mord von IS-Schergen "Waterboarding" unterzogen

Extremisten des "Islamischen Staates" (IS) bedienten sich bei der Folter des entführten und letzte Woche enthaupteten US-Journalisten James Foley Methoden, die sie sich bei der CIA abschauten, berichtet die Washington Post. Während seiner zweijährigen Internierung wurde Foley und weitere Geiseln "mehrmals", so das Blatt, dem Waterboarding unterzogen. Opfern wird dabei Wasser über das Gesicht geschüttet, sie glauben, zu ertrinken.

James-Foley_AP_AP1104071422.jpg © AP

Foley: Vor Enthauptung gefoltert

Die Technik stand im Zentrum des weltweiten Entsetzens über die Folterpraktiken des US-Geheimdienstes im "Krieg gegen den Terror" nach 9/11.

23:45 Uhr: Obama: Keine US-Militär-Aktionen in der Ukraine, arbeitet an Strategie gegen IS-Terrormilizen

US-Präsident Barack Obama hat Militäraktionen in der Ukraine ausgeschlossen, aber weitere Sanktionen gegen Russland in Aussicht gestellt. "Dieses anhaltende Eindringen in die Ukraine bringt weitere Kosten und Konsequenzen für Russland", erklärte Obama am Donnerstag. Russland hat aus NATO-Sicht eigene Soldaten mit schweren Waffen in die umkämpfte Ostukraine geschickt. Obama sagte, er habe über die Krise erneut mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen. Beide seien sich einig gewesen, dass Moskau für die Gewalt im Osten der Ukraine verantwortlich sei. Die Russen hätten absichtlich die ukrainische Souveränität verletzt. Obama vermied in seinen Äußerungen das Wort Invasion. Anhand von Beratungen mit den europäischen Verbündeten "ist meine Erwartung, dass wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen werden, weil wir keine bedeutenden Handlungen von Russland gesehen haben, dies tatsächlich auf diplomatische Weise zu lösen", sagte Obama. Zugleich bekräftigte er rund eine Woche vor dem NATO-Gipfel in Cardiff, dass sich das Bündnis für seine Mitglieder in der Region einsetzen werde. "Ukraine ist kein Mitglied der NATO, aber viele Staaten in der Nähe sind es."

Wegen der wachsenden Bedrohung durch die IS-Milizen im Irak und Syrien steigt Obama auf die Bremse, nachdem zuletzt eine Ausweitung der US-Luftschläge vom Irak nach Syrien erwartet worden war: Er arbeite noch an einer "breiteren Strategie" gegen die IS-Bedrohung, so Obama.

23:30 Uhr: Filmstar Eva Longoria verlangt mehr Respekt vor Menschenrechten von Immigranten 

Die US-Schauspielerin Eva Longoria hat mehr Respekt vor den Menschenrechten der minderjährigen Migranten aus Lateinamerika in den Vereinigten Staaten gefordert. Die Armut in ihren Heimatländern zwinge sie dazu, in den USA Arbeit zu suchen, sagte die 39-Jährige am Donnerstag auf einer Veranstaltung der Modezeitschrift "Vogue" in Panama-Stadt. Longoria hat selbst mexikanische Wurzeln und ist mit dem mexikanischen Manager José Bastón liiert.

Eva Longoria © www.pps.at Photo Press Service

Aktrice Longoria: Armut treibt Menschen in die Flucht

2011 produzierte sie den Dokumentarfilm "The Harvest" über Kinder, die als Erntehelfer auf den Feldern in den USA arbeiten. In den vergangenen Monaten waren immer mehr Kinder ohne ihre Eltern in die Vereinigten Staaten gekommen. Seit Oktober 2013 registrierten die US-Grenzbehörden über 63.000 unbegleitete Minderjährige vor allem aus Mittelamerika. Die meisten fliehen vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern.

22:45 Uhr: Doch nicht alles so harmonisch bei "Brangelina"-Hochzeit? Jolies Vater nicht eingeladen!

Filmstar Brad Pitt strahlt mit seinem funkelnden Ehering nach der Frankreich-Hochzeit mit Angelina Jolie. Doch während sich die Welt mit dem Traumpaar freut, sickern Details über einen handfesten Krach hinter den Kulissen durch. Jolies Vater, Schauspieler Jon Voight, war zur Zeremonie nicht eigeladen, berichtete jetzt der Webdienst TMZ. Schlimmer noch: Er erfuhr - wie der Rest der Erde - von der Hochzeit Donnerstagmorgen aus den Medien.

Pitts gesamte Familie war hingegen bei der Heirat im Chateau Miraval in der Provence dabei. Jolies Beziehung zu ihrem Vater war lange Zeit zerrüttet, da sie ihm die Scheidung von ihrer Mutter nie verzieh. Seit fünf Jahren hatten sie jedoch sporadisch wieder Kontakt. 

22:30 Uhr: Neues Ferguson? Cops feuern 30 Schüsse auf Dieb bei Reality-TV-Dreh...

Der Tod eines farbigen Einbrechers in Omaha (Nebraska) wird zum neuen Polizei-Skandal: Musste Cortaz Washington sterben, weil die Polizisten für eine Reality-TV-Show angeben wollten? Bei der wilden Schießerei starb auch ein Ton-Techniker der Serie "Cops", wo Polizisten bei Einsätzen von TV-Teams begleitet werden. Das Drama begann Mittwoch, als Washington in einem Schnellimbiss-Laden der Kette Wendy´s Angestellte und einen Polizisten mit einer Luftdruckpistole bedrohte.

Ein Großaufgebot der Polizei stürmte den Laden - im Schlepptau Toningenieur Bryce Dion (38) und Kamera-Leute. Polizeiarbeit live! Genau solche Szenen sorgen bei der TV-Serie Cops für Quoten. Beim Sturm auf das Restaurant fielen schließlich 30 Schüsse. Am Ende war Räuber Washington tot, im Spital starb Crew-Mitglied Dion. Er trug zwar eine kugelsichere Weste, doch ein Querschläger drang durch den Arm in den Brustkorb ein. Ein Verwandter des Opfer erhebt nun gegenüber TMZ schwere Vorwürfe gegen die Cops: "Sie waren wegen der Filmaufnahmen gehypt, wollten wohl angeben", wurde suggeriert. Ein Zusammenhang mit Ferguson, wo es nach dem Tod des Schwarzen Michael Brown (†18) durch einen weißen Cop zu schweren Rassenunruhen kam, wurde hergestellt: "Man könnte glauben, dass Polizisten nach Ferguson weniger schießwütig auftreten würden", sagte das Familienmitglied. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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