Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Iran lässt zum Tode verurteilten Aktivisten aus den Niederlanden frei

Die iranischen Behörden haben einen ursprünglich zum Tod verurteilten Menschenrechtsaktivisten aus den Niederlanden freigelassen. Der 69-jährige Abdullah al-Mansouri sei am 20. August in die Niederlande zurückgekehrt, teilte sein Sohn Adnan laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ANP vom Freitag mit. Al-Mansouri, der iranischer und niederländischer Staatsbürger ist, war im Jahr 2007 wegen "Terrorismus" zum Tod verurteilt worden. Später wurde die Strafe in 15 Jahre Haft umgewandelt. Laut ANP ist nicht bekannt, warum der Mann nun überraschend freigelassen wurde. "Er dachte nicht, dass er lebend aus dem Gefängnis kommt", sagte der Sohn der Agentur. Es gebe aber auch im Iran die Möglichkeit, wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen zu werden.  

3:40 Uhr: Deutsche Dogge fraß 43 Socken: Operation

Der drei Jahre alte Hund fühlt sich sichtlich unwohl, krümmte sich. Sein Besitzer in Portland (US-Staat Oregon) führte ihm zum Veterinär.

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Röntgen: Bauch voller Socken

Ein Röntgen-Bild brachte rasch Aufklärung: Die Deutsche Dogge hatte eine große Anzahl "fremder Materialien" im Bauch, wie es der Arzt formulierte. Eine Operation förderte schließlich 43 Socken zu Tage.  

2:30 Uhr: Netanyahu: Iranische A-Bombe bleibt größte Bedrohung Israels

Angesichts der geplanten Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit Teheran am 18. September hat der israelische Premier Benjamin Netanyahu erneut vor einem atomar bewaffneten Iran gewarnt. Dieser, und nicht die Terrormiliz IS, stelle weiterhin die Bedrohung Nummer Eins dar, erklärte Netanyahu in privater Runde, wie die "Jerusalem Post" (Onlineausgabe) in der Nacht auf Freitag berichtete. Das Blatt berief sich auf einen israelischen Regierungsvertreter, der den Premier mit den Worten zitierte: "Der Iran ist die Bedrohung Nummer Eins, weil ein atomar bewaffneter Iran die Geschichte verändert".

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Netanyahu skeptisch über Atomverhandlungen

Netanyahu sprach sich zugleich für ein entschiedenes Vorgehen gegen den "Islamischen Staat" (IS) aus. Er betonte aber, dass man den Druck auf Teheran nicht verringern dürfe, um den Iran zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Terrormiliz zu gewinnen.  

1:35 Uhr: Asteroid rast am Sonntag knapp an Erde vorbei 

Es ist einer der knappsten "Streifschüsse" der Erde durch einen Himmelskörper seit langem, so die US-Raumfahrtsbehörde NASA: Der erst Ende August entdeckte Asteroid "2014 RC" wird in einem Abstand von nur 40.000 Kilometern, einem Zehntel der Distanz zwischen der Erde und dem Mond, vorbeirasen.

Der 18 Meter lange Asteroid soll sogar mit freiem Auge sichtbar sein. 

0:40 Uhr: Krieg gegen IS-Terrormilizen: Erste Waffenlieferungen aus Deutschland an Kurden am Weg in den Nordirak

Die deutsche Bundesregierung hat in der Nacht zum Freitag die erste Tranche ihrer Ausrüstungshilfe für die Kurden im Irak auf den Weg gebracht. Vom Flughafen Leipzig/Halle aus startete ein Transportflugzeug der Bundeswehr mit einer Ladung defensiver Ausrüstungsgegenstände in den Irak, wie die Bundeswehr mitteilte. Die deutsche Bundesregierung unterstützt damit den Kampf der kurdischen Regionalregierung gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Noch nicht in der Ladung enthalten waren Waffen, auf deren Lieferung an die Kurden sich die Bundesregierung am Sonntag verständigt hatte. Die erste Lieferung dieser Rüstungsgüter soll im Lauf des Septembers auf den Weg gebracht werden. Dabei wird es unter anderem um Panzerfäuste, Gewehre, Handgranaten und Munition gehen. An Bord der Maschine vom Typ Antonov waren rund 4000 Gefechtshelme und ebensoviele Schutzwesten für die kurdischen Kämpfer. Rund 700 Handfunkgeräte sollen die Kommunikation zwischen den kurdischen Verbänden verbessern. Zudem lieferte die Bundeswehr 680 spezielle Infrarot-Nachtsichtzielfernrohre. Auch Gerät zur Minen- und Munitionsbeseitigung war Bestandteil der Lieferung - so etwa 30 Minensonden, 20 Metallsuchgeräte sowie 40 Werkzeug- und Geräteausstattungen.  

0:15 Uhr: Scarlett Johansson bringt Tochter zur Welt

Sprecher der Schauspielern (29, "Avengers") und ihres Verlobten, dem französischen Ex-Journalisten Romain Dauriac, teilten Donnerstagnachmittag der Welt die freudigen Nachrichten mit. Der Name des Mädchens: Rose.

Scarlett Johansson in "Lucy" © Universal Pictures

Scarlett Johansson: Stolze Mutter

Es wurde um die Achtung der Privatsphäre der Familie ersucht. Johansson ist Unterstützerin der "No Kids"-Kampagne, mit der Promi-Kinder von den Augen der Öffentlichkeit ferngehalten werden sollen. Offizielle Baby-Fotos sind daher kaum zu erwarten. Das Paar ist seit September 2013 verlobt.    

0:05 Uhr: Wissenschaftler entdecken größten Dinosaurier aller Zeiten

Aufgrund in Patagonien (Argentinien) entdeckter Fossilien der Hinter- und Vorderbeine lässt sich das größte jemals entdeckte Tier an Land rekonstruieren. Die Ausmaße des “Dreadnoughtus” (“Hat nichts zu Fürchten!”) sind wahrlich gigantisch: Das Tier stampfte vor rund 77 Millionen Jahren mit einem Gewicht von 65 Tonnen herum, schwerer als ein "Boeing 737"-Jet und ein T-Rex zusammen.

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Das "Schlachtschiff auf Beinen", so Forscher von der "Drexel University”, war Pflanzenfresser und hatte wegen seiner schieren Größe und Muskelmasse keine Feinde.  

23:25 Uhr: Hilflose Außenpolitik: Obama schmiert in Umfragen weiter ab

Nur mehr 38 Prozent der US-Bürger sind mit der Amtsführung von US-Präsidenten Barack Obama zufrieden, es ist in der Gallup-Umfrage der tiefste Wert seiner gesamten Präsidentschaft. Zuletzt wurde vor allem die zaudernden Reaktionen auf die Offensive der IS-Terrormilizen im Irak samt der Enthauptung von zwei US-Reportern durch die Dschihadisten-Killer bemängelt.

Barack Obama © AFP

Obama: Popularität im Sinkflug

Kritik regte sich zuletzt auch aus Obamas eigener Partei. Er sei bekannt dafür, vorsichtig zu agieren, sagte Demokraten-Senatorin Dianne Feinstein: Angesichts der Terror-Gefahr durch den "Islamischen Staat" agiere Obama aber "zu übervorsichtig", fügte sie an.  

23:00 Uhr: Falsch gelegte Kanüle führte zu Qualen bei US-Horrorexekution an Clayton Lockett 

Ein Häftling im US-Staat Oklahoma starb bei seiner Hinrichtung im April qualvoll, weil eine Kanüle für die Giftinjektionen falsch gelegt wurde. Das hat eine staatliche Untersuchung ergeben, berichtete die "New York Times" am Donnerstag. Der wegen Mordes an einer jungen Frau zum Tod verurteilte Clayton Lockett hatte sich nach Augenzeugenberichten während der Exekution vor Schmerzen gewunden. Er starb erst nach 43 Minuten. Nach Angaben der Zeitung geht aus dem Untersuchungsbericht hervor, dass ein Sanitäter und später auch ein Arzt zunächst versucht hatten, eine Kanüle in die Arme, Beine und Füße einzuführen.

Als das nicht gelungen sei, habe man eine Vene in der Lendengegend gewählt. Da diese beim Einspritzen des Giftcocktails mit einem Laken bedeckt gewesen sei, hätten Arzt und Sanitäter nicht bemerkt, dass sich an der Stelle eine golfballgroße Erhebung bildete - ein Zeichen dafür, dass die Chemikalien nicht in die Blutbahn, sondern ins Gewebe flossen. Nach dem Vorfall waren die Hinrichtungen in Oklahoma ausgesetzt worden. Der qualvolle Tod löste zudem eine Debatte darüber aus, ob Hinrichtungen mit der Giftspritze als "grausame Bestrafung" gegen die Verfassung verstoßen.

23:45 Uhr: Trauer in die USA nach dem Tod der Komikerin Joan Rivers

Vor dem "Mount Sinai"-Spital in Manhattan versammelten sich Donnerstagnachmittag schockierte Fans der 81-Jährigen Komiker-Ikone. Ihre Tochter Melissa hatte den Tod der scharfzüngigen TV-Komödiantin verlautet, die bei einem Routine-Eingriff im Rachen in einer kleinen Klinik zum Atmen aufhörte.

Joan Rivers © Getty Images

Joan Rivers: Schock und Trauer nach tragischem Tod

Nach einem Herzstillstand war sie vor einer Woche in die Intensivstation des "Mount Sinai" überstellt und in ein künstliches Koma versetzt worden. Menschen legten in ersten spontanen Gedenkstätten Blumen und Kondolenzbotschaften nieder. Hollywood trauerte auf Twitter um den Verlust "einer der größten Talente im Showbiz", wie viele meinten. In New York wurden nun Ermittlungen gegen die Klinik eingeleitet: Der Verdacht auf Kurpfuscherei wird untersucht. Das Begräbnis ist für Sonntag geplant, so die Familie.    

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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