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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:30 Uhr: Niedersachsen: Schwere Explosion in Lackfabrik

Eine Explosion in einer Farb- und Lackfabrik im niedersächsischen Ritterhude hat am Dienstagabend einen Großbrand verursacht. Ein Mensch sei schwer verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe Verbrennungen dritten Grades erlitten und sei nicht ansprechbar. Die Werkhalle sei komplett zerstört worden. Die Ursache der Explosion blieb zunächst unklar. Nach Angaben eines Sprechers der Bremer Feuerwehr war sie auch in mehreren Kilometern Entfernung zu hören.

 

Mehrere umliegende Wohnhäuser wurden durch die Detonation schwer beschädigt. In einigen Fällen bestehe Einsturzgefahr, sagte der Polizeisprecher. Dutzende Menschen in den betroffenen Wohngebieten mussten ihre Häuser verlassen. Die Bahnstrecke zwischen Bremen und Osterholz-Scharmbeck wurde gesperrt, weil die Oberleitung durch umherfliegende Teile beschädigt wurde. Rund 300 Feuerwehrleute und etwa 50 Polizisten waren am Unglücksort im Einsatz. Die Feuerwehr rief die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Hinweise auf giftige Dämpfe lagen nach Polizeiangaben aber zunächst nicht vor. Die Feuerwehr brachte den Brand am frühen Mittwochmorgen unter Kontrolle.  

2:40 Uhr: Vater aus South Carolina tötet seine fünf Kinder

Ein Familienvater aus dem US-Bundesstaat South Carolina hat nach Polizeiangaben seine fünf Kinder getötet und in Müllsäcken vergraben. Die Leichen seien am Dienstag nach aufwändiger Suche in drei verschiedenen Bundesstaaten gefunden worden, teilte das Sheriff-Büro in Lexington (South Carolina) mit, wo der Vater mit den Kindern gelebt habe. 

 

Bei den Opfern handelt es sich demnach sich um drei Buben und zwei Mädchen im Alter zwischen einem und acht Jahren. Die Mutter habe sie in der vergangenen Woche als vermisst gemeldet. Der Verdächtige sei am Samstag wegen Alkohols am Steuer festgenommen worden. In der Haft habe er dann seine Tat gestanden.  

1:25 Uhr: Wachsende Angst in den USA vor neuer Terror-Attacke am 9/11-Jahrestag

Die Erinnerungen an den Tag, der mit blitzblauem Sommerhimmel begann und von Trümmerhalden wehenden Rauchwolken endete, scheinen nach 13 Jahren in weiter Ferne, doch die Angst vor neuem Terror wirkt heuer näher denn je. Mit dem Aufstieg der ISIS-Terrormilizen und der Erbeutung von elf Verkehrsmaschinen durch Islamiten in Tripolis (Libyen) zittert die USA wieder vor einem neuen 11. September. Laut einer NBC-Umfrage halten 47 Prozent der US-Bürger Amerika für weniger sicher als vor den Attacken des 11. September. Der Wert verdeutlicht einen beachtlichen Anstieg der Terrorangst gegenüber dem Vorjahr.

Die liegt sogar höher als nur ein Jahr nach der verheerenden Al-Kaida-Attacke. US-Präsident Barack Obama traf sich Dienstag mit Top-Beratern seines nationalen Sicherheitsteams, um sich über den Grad der Terrorbereitschaft Amerikas am Jahrestag zu erkundigen. Der Gedenktag am Donnerstag selbst steht wieder im Zeichen der Opferfamilien: Sie sollen diesmal die Namen der 2983 Todesopfer verlesen. Sechs Gedenkminuten sind vorgesehen: Zwei für die Kollisionen der Jets mit den Twin Towers, zwei für den Einsturz der Türme, eine für die Attacke auf das Pentagon und eine für den Absturz von Flug 93 in Pennsylvania.  

0:30 Uhr: Internationale Geber-Konferenz für Gaza am 12. Oktober in Kairo

Nach dem Waffenstillstand im Gaza-Konflikt wird eine internationale Geberkonferenz am 12. Oktober in Kairo über die Finanzierung des Wiederaufbaus des Palästinensergebiets beraten. Dies teilte der ägyptische Außenminister Samih Shukri am Dienstag nach einem Treffen mit seinem norwegischen Kollegen Börge Brende mit. Die Einladungen würden in den kommenden Stunden herausgehen, sagte Shukri nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Mena. Der militärische Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas und ihren Verbündeten im Gazastreifen war am 26. August nach 50 Tagen mit einem Waffenstillstand zu Ende gegangen. Durch die Luftangriffe der israelischen Streitkräfte, die den ständigen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen stoppen sollten, wurden große Teile des Palästinensergebiets zerstört. Palästinensische Experten schätzen die Kosten für den Wiederaufbau auf sechs Milliarden Euro - vorausgesetzt, dass Israel seine Blockade vollständig aufhebt. Laut Brende wäre es das dritte Mal binnen weniger Jahre, dass die Staatengemeinschaft den Wiederaufbau des Gazastreifens finanziert. Norwegen leitet das internationale Komitee zur Koordinierung der internationalen Hilfe für die Palästinenser.  

23:55 Uhr: Überfüllte Spitäler: Mysteriöser Virus trifft immer mehr US-Kinder

Ein Spital in Cincinnati (US-Staat Ohio) verzeichnete mit 540 Spitals-Einlieferungen einen neuen Tagesrekord, nachdem Klinken in bisher zehn US-Staaten mit kranken Kindern überfüllt sind. Die Epidemie wird auf das Virus EV-D68 zurückgeführt, das Atemwegserkrankungen vor allem bei Kindern und Jugendlichen auslöst. Das Virus wurde in den Sechzigern entdeckt, Millionen werden jährlich infiziert, doch der Krankheitsverlauf ist meist harmlos. 

Bei der jetzigen Epidemie jedoch landen immer mehr Kinder im Spital: In Missouri, Colorado, Ohio, Illinois, North Carolina und Georgia kam es zu tausenden Komplikationen, die eine Spitalsbehandlung nötig machten. Zahlreiche Patienten landen wegen akuter Atemnot sogar in der Intensivstation. Ein Kinderspital in Kansas City verzeichnete 475 Fälle, im Staat Colorado registrierten die Behörden 900 Erkrankungen.

23:20 Uhr: TV-Produzent filmt Sex mit seiner Freundin und verkaufte Tape an Porno-Website

Fieser geht es kaum: Carlo Dellaverson (30), ein Produzent des TV-Senders NBC in New York, hatte in einer Wohnung eine versteckte Kamera installiert und den Sex mit seiner Freundin am Valentinstag mitgefilmt. Er publizierte den Sexfilm dann auf der Porno-Website "XTube", berichtete die New York Post.

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Dellaverson: Verkaufte Sex-Tape...

Seine ahnungslose Freundin hatte das Video dann erst im September auf seinem Computer gefunden. Sie beendete die Beziehung und zog aus. Als die 29-Jährige über die Porno-Website erfuhr, erstattete sie Anzeige.

22:45 Uhr: Zickenkrieg des Jahres: Sind Taylor Swift und Katy Perry Todfeinde?

Der Hausfrieden hängt schief zwischen den großen Damen des Musikgeschäfts: Es begann mit einer mysteriösen Aussage von Country-Star Taylor Swift (24) in einem Interview mit dem Magazin "Rolling Stone", wonach sie in der Branche eine echte "Feindin" habe. Es folgte ein ebenfalls kryptischer Tweet von Katy Perry (29): "Passt auf auf die Regina George im Schafspelz!", so Perry in Anspielung an High-School-Luder Regina George aus dem Film "Mean Girls". Wie oft hatte Swift ihre Gefühle zuvor in einen Song gepackt: Der Titel "Bad Blood" (Böses Blut) handelt von einer Sängerin, mit der sie lange ein schwierige Beziehung hatte und die sie im Vorjahr endgültig vor den Kopf stieß.

"Ich kam drauf", so Swift zu Rolling Stone: "Wir sind echte Feinde, und dabei ging es nicht mal um einen Typen..." Ihre mysteriöse Rivalin, klagte Swift weiter, hätte ihre Tour torpediert und ihr Mitarbeiter abgeworben. Die Fehde könnte deshalb entstanden sein, da beide Sängerinnen mit dem Musiker John Mayer eine Beziehung unterhielten... 

22:35 Uhr: Blamage für Tycoon Donald Trump: "Trump Casino" geht pleite

Der großspurige New Yorker Immobilien-Millionär Donald Trump (68) sieht sich sonst als Guru des Erfolges, trichtert jungen Geschäftsleuten die Mantra vom schnellen Geld ein. Doch nun legte Trump selbst einen gewaltigen Bauchfleck hin: Ein Riesen-Casino in Atlantic City, das seinen Namen trägt und an dem er Anteile hält, ist zahlungsunfähig. Die Holding "Trump Entertainment Ressorts, Inc," suchte Dienstag um "Chapter 11"-Gläubigerschutz an: Die Verluste waren heuer auf 25,7 Millionen Dollar gewachsen.

33 © Photo Press Service, www.photopress.at

Donald Trump: Mit Casino verzockt...

Der "Trump Plaza" ist damit das fünfte Casino, das in der nun offenbar glücklosen Spielerstadt an der New-Jersey-Küste heuer dicht macht. Trump hatte nach einer ersten Insolvenz 2010 bereits die Kontrolle über die Firma an Hedgefonds verloren. Trump, der als erbitterter Gegner von US-Präsidenten Barack Obama bei jeder Gelegenheit das Rampenlicht mit Stänkereien sucht, blieb schweigsam. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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