Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Deutschland prüft stärkere Beteiligung beim Kampf gegen IS-Terroristen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erwägt einem Zeitungsbericht zufolge eine stärkere Beteiligung im Kampf gegen die Extremistengruppe "Islamischer Staat". Merkel wolle nächste Woche mit den zuständigen Ministern beraten, ob und wie sich Deutschland stärker am Feldzug gegen die Islamisten in Syrien und Irak beteiligen könnte, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Samstag. Es gehe um die Frage, was für eine Stabilisierung der Lage in beiden Ländern getan werden könnte. Im Mittelpunkt dürfte dabei politische und humanitäre Hilfe stehen. Das Treffen der Kanzlerin mit den Ministern sei für Donnerstag geplant. US-Präsident Barack Obama hatte jüngst eine weltweite Allianz ausgerufen, um die Islamistengruppe zu bekämpfen. Künftig wollen die USA Stellungen der IS-Kämpfer nicht nur im Irak, sondern auch in Syrien aus der Luft angreifen.

Märkel_APA_04318269.jpg © APA

Angela Merkel: Kampf gegen IS-Extremisten

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier schloss eine deutsche Beteiligung an solchen Luftangriffen zuletzt aber aus. Stattdessen könnte Deutschland eine stärkere Rolle bei der militärischen Ausbildung von Gegnern der IS-Kämpfer übernehmen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung bereiten sich derzeit 40 Fallschirmjäger der Deutschen Bundeswehr auf einen Einsatz im Nordirak vor. Die Soldaten sollten ausgewählte kurdische Kämpfer der Peschmerga in den Gebrauch von Sturm- und Maschinengewehren einweisen, die Deutschland zum Kampf gegen die IS-Miliz liefern will, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam dem Blatt. Zu erwarten sei, dass sich kleinere Ausbildungsteams im Einsatz abwechselten. Wann die ersten Fallschirmjäger in den Irak fliegen sollten, sei noch unklar.  

3:05 Uhr: Krieg gegen IS-Terrormiliz: USA erwartet Ausbildung von 5.000 syrischen Rebellen

Die US-Regierung erwartet innerhalb eines Jahres die Ausbildung von 5.000 syrischen Rebellen für den Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Nachdem Saudi-Arabien angeboten hatte, das Training auf seinem Boden stattfinden zu lassen, würden die beim US-Kongress beantragten 500 Millionen Dollar (386,67 Mio. Euro) für das Programm reichen, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Freitag. Kirby räumte ein, dass vor Beginn der geplanten Ausbildung noch ein schwieriger Prozess zu erledigen sei: die Rekrutierung und Überprüfung möglicher Kandidaten. "Die syrische Opposition ist keine monolithische Gruppe", sagte Kirby. "Es ist keine anerkannte Streitkraft. Es gibt keinen einzelnen anerkannten Anführer der Opposition, ganz bestimmt nicht von der militärischen Perspektive." Die USA würden "hart" daran arbeiten, diese "Herausforderung" zu bewältigen, sagte der Sprecher. Aber es sei klar, dass es eine Reihe von Monaten dauern werde, bis man wirklich mit der Ausbildung beginnen könne. Der Pentagonsprecher deutete auch an, dass die USA den IS-Führungszirkel ins Visier nehmen werde. Die USA hätten es bisher nicht gezielt auf die IS-Führung abgesehen, sagte Kirby mit Blick auf die bisherigen Luftangriffe im Irak. Aber es werde jetzt "offensivere Bemühungen" geben. "Und gewiss, wenn man gegen ein Netzwerk wie dieses vorgeht, dann will man auch gegen ihre Fähigkeit zum Kommandieren und zur Kontrolle und zur Führung ihrer Kräfte vorgehen", erklärte der Sprecher.  

1:55 Uhr: Forscher spekulieren über Horror-Szenario: Könnte sich Todesvirus durch die Luft ausbreiten?

Die Ebola-Epidemie gerät in Westafrika weiter völlig außer Kontrolle: Die Todes- und Ansteckungsraten stiegen exponentiell, warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO: Bisher eingesetzte Mittel beim Kampf gegen die Seuche seien unzureichend, die Epidemie breite sich weiter rasant aus. Jetzt befürchteten Wissenschaftler aus Kanada, dass das Viris mutiert sein könnte. Besprochen wird ein Szenario, wo eine Ansteckung auch durch Einatmen möglich werden könnte. Tröpfcheninfektion nennen Forscher die Ansteckungsart, bei der Viren weit leichter übertragen werden können.

Ebola © AFP

Ebola-Seuche: Völlig außer Kontrolle

Die Seuche könnte so zur globalen Pandemie werden, wird gewarnt. Das Ebola-Virus wird bisher nur durch direkten Kontakt mit Erkrankten übertragen. Doch bei Affen im Labor gab es bereits Verdachtsfälle einer Tröpfcheninfektion.    

1:20 Uhr: USA sprechen jetzt doch von Krieg gegen IS-Terrormiliz

Die US-Regierung spricht jetzt erstmals von einem Krieg gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und im Irak. Bisher hatte sie den Kampf ausdrücklich als eine Terrorabwehr-Aktion bezeichnet und das Wort Krieg gemieden. Zum Koordinator des globalen Kampfes gegen die Jihadisten ernannte US-Präsident Barack Obama unterdessen den pensionierten General John Allen. Obamas Sprecher Josh Earnest sagte am Freitag auf eine Journalistenfrage, dass der IS bereit sei "Krieg gegen die Welt zu führen". Eine internationale Koalition solle dieser Bedrohung entgegentreten und sie letztlich zerstören. Daraus könne man schließen, "dass sich die USA in einem Krieg mit IS befinden, in derselben Weise, wie wir uns in einem Krieg mit Al-Kaida und deren Verbündeten rund um die Welt befinden."

Noch am Donnerstag hatte US-Außenminister John Kerry in einem Interview des Senders CNN gesagt, Krieg sei ein falscher Begriff für den Kampf gegen den IS. Es handle sich um eine "sehr bedeutende Terrorabwehr-Operation". Auch Präsident Obama hatte in seiner Strategie-Rede an die Nation in der Nacht auf Donnerstag nicht von Krieg gesprochen. US-Außenamtssprecherin Marie Harf sagte unterdessen, dass Obama den früheren Leiter der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF, John Allen, zum Sonderbeauftragten für die internationale Allianz gegen den IS ernannt habe. Allen werde beim Aufbau und der Koordination einer globalen Koalition mit dem Ziel helfen, die Jihadisten-Organisation zu schwächen und schließlich zu zerstören, sagte Harf. Allen werde Außenminister Kerry unterstellt sein und eng mit dem Pentagon zusammenarbeiten.  

23:45 Uhr: Ukraine: Russischer Hilfskonvoi passierte Grenze in der Ost-Ukraine 

Drei Wochen nach der umstrittenen ersten Einfahrt eines Moskauer Hilfskonvois für das Konfliktgebiet Ostukraine haben wieder russische Lastwagen die Grenze überquert. Eine Kolonne aus 35 Fahrzeugen sei in der Nacht auf Samstag vom russischen Grenzposten Donezk in der Nähe der ukrainischen Großstadt Luhansk (Lugansk) in das Nachbarland gefahren, teilte der russische Zoll laut Medienberichten mit. Eine Reaktion aus Kiew lag zunächst nicht vor. Die Regierung in Moskau hatte nach Beginn der Waffenruhe zwischen ukrainischem Militär und prorussischen Separatisten vor einer Woche weitere Hilfslieferungen für das Konfliktgebiet angekündigt.

23:30 Uhr: Ex-Assistent von Arnold Schwarzenegger enthüllt: Das war Arnies schärfste Anmache...

Bill Hader, heute Star bei "Saturday Night Live", war einst persönlicher Assistent von Arnold Schwarzenegger. Jetzt verriet er ein paar hochnotpeinliche Details über den Ex-"Governator": Arnies Lieblingsessen ist - kein echte Überraschung! - "Wiener Schnitzel", das er sich jedoch aus seiner Heimat einfliegen lässt. Was mache ihn wirklich rasend? Hader: "Wenn man ihm beim Schachspielen störte".


Und Arnies "beste" Anmache? Einmal hätte er den Austro-Amerikaner überhört, als er einer Frau zuflüsterte: "Komm in mein Hotelzimmer, mir gefällt, wie mein Ding in deinen winzigen Händen aussieht..." Hader fügte an: "Die Frau hatte sehr große Hände..." 

23:15 Uhr: Ex-Nachbarschaftswächter George Zimmerman rastet wieder aus...

George Zimmerman (30), der im Februar 2012 den schwarzen Teeanger Trayvon Martin erschoss, doch im Vorjahr freigesprochen wurde, sorgt mit einem neuerlichen Ausraster für Schlagzeilen. Zimmerman hatte bei einer Auseinandersetzung während einer Autofahrt in Florida mit einem anderen Fahrer, Matthew Apperson, die Nerven verloren, den Mann mit dem Tod bedroht. Der ehemalige Nachbarschaftswächter brüllte: "Ich werden dich umbringen, verdammt! Weißt du nicht, wer ich bin?"

Apperson rief den Notruf 911, doch Zimmerman verschwand, bevor die Cops eintrafen. Erst zwei Tage später wurde er zur Vernehmung gebracht. Die Polizei verzichtete jedoch auf eine Anklage. Diesmal hatte eher Zimmerman Glück: Kontrahent Person trug eine Waffe bei sich... 

22:55 Uhr: Monsterwellen krachen gegen Malibu-Villen der Hollywoodstars

Die Superstars Tom Hanks, Pink. Diana Ross oder Nic Cage zittern um ihre Millionenvillen am Traumstrand in Malibu. Riesenwellen und Sturmfluten durch jüngste Wirbelstürme im Pazifik haben den Strand fast komplett weggespült, die letzten Tage krachten Wellenbrecher bis in die Gärten der knapp ans Wasser gebauten Luxusimmobilien, so der Promi-Webdienst TMZ.

Spektakuläre Luftaufnahmen zeigen das Drama in der Reichen-Enklave. 

22.45 Uhr: Aufreger: Ex-US-General vergleicht Bombenangriffe gegen IS mit Gelegenheitssex

Ein Vergleich, den der ehemalige NSA- und CIA-Chef Michael Hayden für die Kriegstaktik von US-Präsidenten Barack Obama gegen die Terrormilizen des "Islamischen Staates" (IS) fand, sorgt für Verwunderung und negatives Echo rund um die Welt. "Luftschläge sind wie Gelegenheitssex", sagte der Ex-Luftwaffengeneral in einem Interview mit "US News and Wortd Report". "Sie bringen schnelle Befriedigung, ohne echte Verpflichtungen...".

Hayden wollte damit kritisieren, dass die Obama-Regierung mit der Luftkriegs-Strategie gegen die IS-Terrororganisation nur halbe Sache mache.   

22:30 Uhr: Kinder von Sarah Palin in Prügelei bei feuchtfröhlicher Geburtstagsparty verwickelt

Sie hätte Vizepräsidentin werden können – doch jetzt scheint sich der Abstieg von Sarah Palin (50) dramatisch zu beschleunigen. Jüngster Anlass ist eine üble Prügelei ihrer Familie. Es flogen die Fäuste. Die "schrecklich netten Palins" waren letzten Samstag eingeladen bei einer Geburtstagsparty in Anchorage (Alaska). Stilgerecht erschienen Sarah Palin, Ex-Gouverneurin und ehemalige Vizekandidatin bei der Präsidentschaftskandidatur von John McCain 2008, ihr Gatte Todd und die Kinder Bristol, Track und Willow in einer Hummer-Strechlimo, berichtet Bloggerin Amanda Coyne laut ABC. Bei der zunächst fröhlichen Party mit 70 Leuten floss das Bier in Strömen. Doch im Suff kann es dann zum Eklat: Der schwer gölte Track hatte einen Partygast attackiert, der früher eine Beziehung mit seiner Schwester Willow unterhielt. Die Palins wurden von den Gastgebern zum Verlassen der Party aufgefordert. Da war längst eine hysterisch kreischende Mrs. Palin zu hören: "Wisst ihr nicht, wer ich ich bin?"

Bristol unterdessen schlug einem Mann mehrmals mit der Faust ins Gesicht. "Das waren richtige rechte Haken, sechs davon", staunte Partygast Eric Thompson. Die ganze Szene erinnert am Ende an eine der legendären Studioprügeleien bei den Jerry-Springer-Shows, sagte Bloggerin Coyne. Schließlich kamen die Cops: Sie befragten Partygäste, die kampflustige Palin-Sippe zog ab. Die Familie wollte "keinen Kommentar" abgeben, so US-Medien. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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