Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

5:05 Uhr: Frau in Texas wegen Kindstötung exekutiert

Im US-Bundesstaat Texas ist am Mittwoch (Ortszeit) eine zum Tode verurteilte Frau hingerichtet worden. Die 38-jährige Lisa Coleman war wegen der Entführung und Tötung des neunjährigen Sohnes ihrer Freundin, mit der sie sich die Wohnung teilte, zu der Strafe verurteilt worden. Die Frau wurde im Gefängnis von Huntsville per Giftspritze hingerichtet und 18.24 Uhr (Ortszeit, 01.24 Uhr MESZ) für tot erklärt. Der Bub war verhungert, bei seinem Tod im Jahr 2004 hatte er nur noch 15 Kilogramm gewogen.

Er wurde nach Überzeugung des Gerichts außerdem schwer misshandelt, eingesperrt und festgebunden, weshalb die Strafe auch wegen Kidnappings verhängt wurde. Die Mutter des Kindes wurde zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt. Coleman ist erst die 15. Frau, die seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 in den USA hingerichtet wurde. In diesem Jahr wurden in dem Land bereits 30 Todesurteile vollstreckt, fast ein Drittel davon in Texas.  

4:05 Uhr: Abschuss von MH17: Russland belieferte Separatisten mit Flugabwehrwaffen

Russland soll die Separatisten in der Ostukraine einem Bericht zufolge mit modernen Luftverteidigungssystemen beliefert haben. Wie die "Bild"-Zeitung vom Donnerstag unter Berufung auf vertrauliche Antworten der deutschen Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken berichtete, handelte es sich um Waffen vom Typ SA-22. Diese seien Mitte sowie Ende August in der Ostukraine geortet worden. Das Waffensystem "befindet sich nicht im Bestand der ukrainischen Streitkräfte", heißt dem Bericht zufolge in den Antworten der Regierung. Ob die prorussischen Separatisten die Waffen bedienten, blieb unklar. Wie die "Bild"-Zeitung weiter berichtete, beruft sich die Bundesregierung in ihren Antworten auf Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes.

2:55 Uhr: Waldbrand im Norden Kaliforniens bedroht über tausend Häuser 

Ein schwerer Waldbrand im Norden Kaliforniens bedroht mehr als 1.600 Häuser. Nach Angaben der Behörden kämpften am Mittwoch rund 2.500 Feuerwehrkräfte nahe der Ortschaft Pollock Pines, rund 100 Kilometer östlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento, gegen die Flammen an. Über Nacht war das Feuer in der Bergregion der Sierra Nevada schnell angewachsen.

Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr konnten die Flammen im Bezirk El Dorado zunächst kaum eingedämmt werden. In dem von Dürre geplagten US-Westküstenstaat ist die Feuerwehr derzeit gegen ein Dutzend größere Brände im Einsatz. Nach Mitteilung der Behörde für Forstwirtschaft und Brandschutz machten die Helfer in der Ortschaft Weed nahe der Grenze zum Nachbarstaat Oregon Fortschritte. Ein Brand, der am Montag mehr als hundert Häuser zerstört hatte, konnte zu einem Viertel unter Kontrolle gebracht werden.  

2:05 Uhr: US-Repräsentantenhaus erlaubt Bewaffnung syrischer Rebellen

Das US-Repräsentantenhaus hat den Streitkräften genehmigt, die moderaten Rebellen in Syrien für den Kampf gegen die Terrormilz "Islamischer Staat" (IS) zu bewaffnen und auszubilden. Die Kongresskammer folgte damit am Mittwoch einem entsprechenden Ersuchen von Präsident Barack Obama. 273 Abgeordnete stimmten dafür, 156 waren dagegen. 159 der 233 oppositionellen Republikaner unterstützen die Strategie des Präsidenten. Unter Obamas Demokraten stimmten 85 der 199 Abgeordneten gegen die Ermächtigung. Die Abstimmung folgte einer sechsstündigen, teils emotionalen Debatte.

obama_ap.jpg © AP

Obama: Will "moderate" Syrien-Rebellen bewaffnen

Das Gesetz muss noch den Senat passieren. Dies gilt als wahrscheinlich und könnte bereits am Donnerstag geschehen. Die moderaten Rebellen kämpfen in Syrien gleichsam gegen den IS und gegen die Regierung von Präsident Bashar al-Assad. Das Training soll nach US-Regierungsangaben in Saudi-Arabien stattfinden. Binnen zwölf Monaten sollen mehr als 5.000 überprüfte Kämpfer trainiert und mit Waffen ausgerüstet werden. Die dafür veranschlagten 500 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) sollen durch Umschichtungen im Verteidigungshaushalt zur Verfügung gestellt werden.  

1:20 Uhr: Torontos "Crack-Bürgermeister" Rob Ford muss sich Chemotherapie unterziehen

Der schwer an Krebs erkrankte Bürgermeister der kanadischen Metropole Toronto, Rob Ford, muss sich einer Chemotherapie unterziehen. Sein Arzt Zane Cohen sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, Ford habe einen größeren bösartigen Tumor im Unterleib, der behandelt werden müsse. Demnach leidet der 45-Jährige an einem Liposarkom, einer seltenen Krebsart, die Weichteilgewebe befällt.

Rob Ford © Reuters

Ford: Schwere Krebserkrankung

Die endgültige Diagnose habe nach mehreren Tagen im Krankenhaus und nach zahlreichen Tests gestellt werden können, führte der Chirurg aus. Der Tumor sei "aggressiv", sagte er, zeigte sich aber zugleich optimistisch, den Krebs zu besiegen. Die Chemotherapie soll noch in dieser Woche starten. Ford hatte vor wenigen Tagen erklärt, auf eine Kandidatur für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister von Toronto zu verzichten. Ende Oktober finden die Wahlen dazu statt. In die Schlagzeilen war Ford in der jüngsten Vergangenheit vor allem wegen seines Drogen-und Alkoholkonsums geraten. Der Stadtrat entzog ihm deshalb einen Großteil seiner Machtbefugnisse.  

0:40 Uhr: Saga um Django-Aktrice geht weiter: "Wir hatten keinen Sex..."

Die Verhaftung der "Django Unchained"-Darstellerin Danielle Watts wegen öffentlicher Zärtlichkeiten mit ihrem weißen Freund sorgt weiter für Schlagzeilen: Watts war von Polizisten in L.A. Handschellen angelegt worden - nach Anrufen wegen einem angeblichen Sex-Akt in einem Auto. Watts prangerte die Cops an: Sie sei der Prostitution verdächtigt worden.

Mittwoch tauchten Fotos des Zwischenfalls auf: Zuerst wurde von US-Medien gemutmaßt, dass sie Sex gehabt haben könnten. Doch ihr Freund Brian Lucas widerspricht - und erwähnt ebenfalls die Bilder als Beweis: Zu sehen ist, dass Watts am Beifahrersitz auf ihm sitzt, doch beide sind vollständig bekleidet. Der Freund: "Wir waren nur zärtlich zueinander..."

0:05 Uhr: Skepsis rund um die Welt über schottische Unabhängigkeit

Viele Regierungen der Welt warten mit Spannung auf den Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland - und mancherorts hofft man im Stillen auf ein Nein. Aus nationalen und geostrategischen Interessen wünschen die großen Mächte von Peking und Washington über Moskau bis Neu-Delhi, dass Großbritannien sich nicht auflöst und damit einen Präzedenzfall für andere Gebiete schafft. Unter den britischen Partnerstaaten in Europa tritt etwa das mächtige Deutschland explizit gegen eine Unabhängigkeit der Schotten auf. In Spanien, Belgien und Italien hofft man, dass eigene Probleme mit Unabhängigkeitsforderungen von Regionen nicht verstärkt werden. Russland und China vertreten im UNO-Sicherheitsrat oft konträre Positionen zu Großbritannien, wollen aber eine ähnliche Situation zuhause durch den Aufstieg separatistischer Kräfte vermeiden. Unterstützung für die schottische Nationalbewegung gibt es vor allem von Volksgruppen ohne eigenen Staat, von den Katalanen angefangen über die Bewohner Kaschmirs in Indien sowie die Kurden, die über die Türkei, Syrien, den Irak und den Iran verteilt sind. In Katalonien soll bereits am 9. November ein eigenes Referendum über die Loslösung von Spanien abgehalten werden, das aber von der Regierung in Madrid nicht anerkannt wird. Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy sprach von einem "Torpedo" gegen die EU durch die Referenden in Schottland und Katalonien.  

23:10 Uhr: Report: Scheidung zwischen Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver im Dezember offiziell 

Laut einem Report der "Daily Mail" soll die Ehe zwischen dem Ex-Gouverneur und der Kennedy-Erbin Ende des Jahres nach 28 Ehe-Jahren endgültig geschieden sein. Shriver hatte im Juli 2011 die Scheidung eingereicht, nachdem seine Affäre mit der Hilfskraft Mildred Baena, aus der sein unehelicher Sohn Joseph (16) stammt, aufgeflogen war. Das Verfahren hatte sich gehörig in die Länge gezogen, nun kam das Ex-Paar angeblich zu einer gütlichen Lösung über die Teilung des gemeinsamen Riesenvermögens von 400 Millionen Dollar. "Die Scheidung hat sich viel zu lange hingezogen", sagte in Insider: "Sie ist heilfroh, dass dieses Kapitel nun bald in der Vergangenheit liegt".

Bekannt wurde jüngst, dass nicht nur Arnie untreu war in der Ehe. Auch Shriver hatte eine Affäre mit Schwarzeneggers Politberater Matthew Dowd, die 2006 begonnen haben soll, während Arnie Kalifornien-Gouverneur war. Shriver und Dowd sind immer noch zusammen, erst kürzlich zeigte sie sich mit ihm in der Öffentlichkeit. Schwarzenegger fand neues Liebesglück mit der Physiotherapeutin Heather Milligan, die er im Winter sogar in seiner alten Heimat Österreich einführte.    

22:50 Uhr: Repräsentantenhaus dürfte Obamas Plan zur Bewaffnung der Syrien-Rebellen genehmigen

Das Unterhaus des US-Kongresses wird ein Budget von 500 Millionen Dollar für das Training und die Bewaffnung von Kämpfern der "Free Syrian Army" billigen, wenn auch widerwillig, so US-Medien. Laut der Kriegsstrategie von US-Präsidenten Barack Obama gegen die Terrormiliz des "Islamischen Staates" (IS), sollen die moderateren Rebellen gegen Syrien-Despoten Baschar al-Assad künftig am Boden gegen die IS-Jihadisten in Syrien kämpfen. Der Antrag wird selbst von Befürwortern des Krieges gegen den IS nur zähneknirschend abgesegnet. "Das ist der beste Vorschlag aus einer langen Liste schlechter Optionen", sagte der Demokrat Jim Moran. Obama stellte bei einer Rede beim Zentral-Kommando der US-Streitkräfte in Tampa (Florida) neuerlich fest, dass er keine US-Bodentruppen in den Kampf gegen den IS schicken will. 

22:45 Uhr: Ertappt: Ließ Beyonce eigene Fotos photoshoppen?

Ein schneller Schnappschuss, hochgeladen auf Twitter, Facebook oder Websites - so halten Stars mit ihren Fans Kontakt. Ein Schuss "wirkliches Leben" in der sonst so polierten Glamourbranche. Jetzt wurde Supersängerin Beyonce jedoch offenbar beim Fälschen ihrer eigenen Fotos ertappt. Auf einem auf ihrer Website hochgeladenen Foto stolziert sie im Bikini die Stufen einer Luxusjacht herunter.

 

 

Vielleicht kamen ihr die Schenkeln zu schwabbelig vor, offenbar wurde mit der Software "Photoshop" nachbearbeitet. Und das auch noch schlampig. Die Stufen im Hintergrund erscheinen schräg und in falscher Perspektive. Ertappt...

22:30 Uhr: DIESE Promi-Ärztin knipste ein "Selfie", bevor Herz von Joan Rivers stoppte

Die Skandal-Ärztin, die während der Vollnarkose der TV-Komikerin Joan Rivers bei der "Todes-OP" ein "Selfie" schoss, wurde jetzt enttarnt: Bei der umstrittenen Ärztin handelt es sich um Dr. Gwen Korovin, die Rivers über viele Jahre behandelte. Das Herz der 81-Jährigen Entertainerin hatte bei einem Routineeingriff im Hals in einer Klinik in New York zum Schlagen aufgehört, Rivers starb nach einer Woche im Koma. Eine Untersuchung der Behörden hatte den "Selfie"-Skandal ans Licht gebracht.

Die Ärztin hatte bisher das "Who is Who" der Unterhaltungsbranche behandelt, darunter Celine Dion, Lady Gaga, Hugh Jackman, John Mayer oder Brooke Shields. Auf einem Foto auf Facebook posiert sie stolz vor einer Bildergalerie ihrer prominenten Klienten, so TMZ. Ob es sich beim Selfie einfach nur um schlechten Geschmack handelte oder einen kriminellen Akt, der zu Rivers´ Tod betrug, müssen jetzt die Behörden ermitteln.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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