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Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: US-Gericht hebt Verbot von Homo-Ehe in weiteren Bundesstaaten auf

Ein US-Bundesgericht hat das Verbot der Homo-Ehe in bis zu fünf weiteren Bundesstaaten aufgehoben. Das Berufungsgericht in San Francisco entschied am Dienstag, das Verbot der Homo-Ehe in Idaho und Nevada stelle eine "unzulässige Diskriminierung" dar. Das Urteil des Neunten Circuit Court of Appeal bezieht sich nicht direkt auf die Bundesstaaten Alaska, Arizona und Montana, jedoch fallen diese in den Zuständigkeitsbereich des Gerichts. Daher werden wohl künftig auch in diesen drei Staaten gleichgeschlechtliche Paare heiraten können. Damit erhöht sich die Zahl der US-Bundesstaaten, in denen die Homo-Ehe zulässig ist, auf bis zu 35. Homosexuellen-Aktivisten begrüßten das Urteil. "Alle Amerikaner verdienen das Recht, den Menschen zu heiraten, den sie lieben", erklärte Sarah Warbelow von der Organisation Human Rights Campaign (HRC). Am Montag hatte das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten es abgelehnt, über die Rechtmäßigkeit der Homo-Ehe in allen 50 Bundesstaaten zu befinden und eine Grundsatzentscheidung verschoben. Fünf US-Staaten hatten um Klärung gebeten, nachdem ein in ihren Verfassungen verankertes Verbot von Bundesberufungsgerichten kassiert worden war. Mit der Entscheidung des Supreme Court, die fünf Fälle aus Indiana, Utah, Virginia, Wisconsin und Oklahoma nicht zu hören, haben dort die Urteile aus niedrigerer Instanz zur Aufhebung des Verbots der Homo-Ehe Bestand.  

2:40 Uhr: Mann wollte sein Haus gegen iPhone 6 tauschen

Um an ein brandneues iPhone 6 oder iPad zu kommen, hat ein Unbekannter sein Haus in der US-Pleitestadt Detroit zum Tausch angeboten. Das als "Investor Special" beschriebene Angebot auf dem Immobilienportal Zillow zeigt ein zweistöckiges Backsteingebäude mit drei Schlafzimmern und eineinhalb Bädern auf 220 Quadratmetern, außerdem einen Keller und eine Garage mit zwei Parkplätzen.

 

 

Zu sehen sind allerdings auch die fehlende Haustür, zerbrochene Scheiben und kaputte Fensterläden. Den Kaufpreis hatte der Eigentümer bereits von 5.000 auf 3.000 Dollar (von 3.966,05 auf 2.379,63 Euro) gesenkt. Nun bot er den Tausch gegen ein Apple-Smartphone oder ein iPad mit 32 Gigabyte Kapazität an.  

2:15 Uhr: Milliardär Warren Buffett glaubt: Hillary Clinton wird US-Präsidentin

Der Milliardär Warren Buffett hat einen Sieg für Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl 2016 vorhergesagt. "Hillary wird antreten. Hillary wird gewinnen", erklärte der Großinvestor am Dienstag bei dem Gipfel "Most Powerful Women Summit" in Kalifornien über die ehemalige Außenministerin.

Hillary-Clinton_AFP_Was8658.jpg © AFP

Hillary Clinton: Tritt sie an?

Er sei bereit, darauf eine Wette einzugehen, sagte der laut "Forbes" drittreichste Mensch der Welt. Allerdings werde sie ihre Kandidatur erst so spät wie möglich bekanntgeben. Hillary Clinton, Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton, schweigt bisher zu ihren Ambitionen. Amtsinhaber Barack Obama darf in zwei Jahren nicht mehr antreten. Zunächst finden in den USA Anfang November Kongresswahlen statt.  

2:10 Uhr: Totes Bärenjunges im New Yorker Central Park von Auto angefahren

Das tote Bärenjunge, das im New Yorker Central Park gefunden wurde, ist von einem Auto überfahren worden. Das ergab die Autopsie des Tieres, deren Ergebnisse die Umweltschutzbehörde der Stadt am Dienstag bekannt gab. Todesursache für das etwa sechs Monate alte Weibchen sei ein "stumpfes Trauma", das einem Zusammenstoß mit einem Auto entspreche.

 

 

Damit ist allerdings weiterhin die Frage offen, wie das tote Tier in den Park kam. Die Polizei war am Montag von einem Parkwächter alarmiert worden, der das gut 90 Zentimeter große Tier im Gras entdeckt hatte. In den Zoos von New York wurde allerdings kein Bär vermisst. Zu dem mysteriösen Fall wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Umweltschutzbehörde geht nach eigenen Angaben dem Vorwurf des "illegalen Besitzes, Transportes und Aussetzens eines nicht registrierten Bären" nach.  

1:40 Uhr: FBI spannt Öffentlichkeit bei der Jagd nach ISIS-Kämpfern ein

In einem 55 Minuten langen Propaganda-Video der Terrormiliz taucht an vermummter ISIS-Fanatiker auf, der mit nordamerikanischem Akzent Englisch spricht, er könnte aus den USA oder aus Kanada stammen. Jetzt richteten sich die Bundespolizei mit einem Appell an die Amerikaner: Wer kennt diesen Mann? Es wurde auch um Hilfe bei der Erkennung weiterer möglicher amerikanischer ISIS-Kämpfer in anderen Videos ersucht.

Das FBI richtete für Hinweise sogar eine eigene Website ein. Die Identifizierung der geschätzten 100 US-Dschihadisten sei laut dem Chef der FBI-Terrorabwehr, Michael Steinbach, besonders deshalb wichtig, da die Fanatiker mit US-Pässen Terroranschläge im Westen durchführen könnten.  

0:15 Uhr: Kurden-Proteste in der Türkei: Schon neun Tote

Bei den pro-kurdischen Protesten in der Türkei gegen die Tatenlosigkeit Ankaras angesichts der drohenden Eroberung der syrischen Kurdenstadt Kobane durch Jihadisten sind laut türkischen Medienberichten vom Dienstagabend mindestens vier Menschen getötet worden. In anderen Berichten war bereits von mindestens neun Toten die Rede. Zahlreiche weitere Menschen seien verletzt worden, als es in mehreren Städten des Landes zu Zusammenstößen kam, berichteten die Medien weiter. Die Proteste richteten sich gegen die Haltung der Regierung in Ankara, der die Demonstranten Tatenlosigkeit angesichts des drohenden Falls der syrischen Grenzstadt Kobane an die Extremistengruppe "Islamischer Staat" (IS) vorwerfen.

 

 

Das Parlament hat zwar den Einsatz der Armee in Syrien und dem Irak autorisiert, doch hat die Regierung von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu bisher keine militärische Intervention gestartet. Die kurdische Partei HDP hatte deshalb zu den landesweiten Protesten aufgerufen. In zahlreichen Städten kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. In der südöstlichen Provinzhauptstadt Diyarbakir wurden zwei Menschen getötet und zehn weitere bei einem Schusswechsel zwischen Demonstranten und islamistischen Gruppen verletzt. Ein Polizeifahrzeug, weitere Autos, Geschäfte und Regierungsgebäude wurden in Brand gesteckt oder anderweitig beschädigt. In den kurdischen Provinzen Diyarbakir, Mardin, Siirt und Van wurde eine Ausgangssperre verhängt.  

23:50 Uhr: Jennifer Lawrence verdammt Nacktfoto-Klau durch Hacker als "Sex-Verbrechen"

Die Oscar-Siegerin verdammte den Diebstahl privater Nacktbilder von ihrem iPhone und die folgenden Veröffentlichungen in Internet-Foren aufs Schärfste. "Das ist kein Skandal, sondern ein Sex-Verbrechen", sagte Lawrence in ihrer ersten öffentlichen Stellungnahme. Sie beschreibt die bangen Stunden, als die Affäre ins Rollen kam und eine Flut an Nacktbilder im Internet auftauchte. "Ich hatte solche Angst, ich wusste ja nicht, ob das meine Karriere zerstören könnte". Sie wehrt sich vehement dagegen, dass der eklatante Einbruch in ihre Privatsphäre irgendwie zum Leben eines internationalen Stars dazugehöre: "Das ist mein Körper, und es sollte meine Wahl sein", sagte sie: "Dass ich keine Wahl hatte, ist absolut abstoßend".

 

 

Lawrence weiter: "Ich kann nicht glauben, dass wir überhaupt in so einer Welt leben..." Sie wollte schon früher eine Stellungnahme abgeben, so die Aktrice: "Doch jedes meiner niedergeschriebenen Worte löste Tränen aus oder machte mich rasend vor Wut". Sie wollte sich zuerst entschuldigen, so die Schauspielerin: "Doch für was eigentlich?" Sie hätte eine gesunde Beziehung gehabt, erklärt Lawrence gegenüber dem Magazin Vanity Fair, doch das Paar wäre wegen der Arbeit oft getrennt gewesen: "Mir war lieber, dass mein Freund auf mich schaut, statt Porno zu gucken..." Lawrence verlangt eine Verschärfung der Gesetze, damit Hacker wie Sex-Verbrecher bestraft werden können.

23:45 Uhr: Fischer auf Schweden-Besuch: Empfang bei König

Bundespräsident Heinz Fischer reist am Mittwoch von Irland nach Schweden. Nach einem zweitägigen Besuch in Dublin wird Fischer in Stockholm von König Carl XVI. Gustaf empfangen. Anlass ist die Verleihung des "Birgit Nilsson Preises" an die Wiener Philharmoniker, die am frühen Abend über die Bühne gehen wird.

Heinz Fischer © EPA

Bundespräsident Fischer: Treffen mit Carl XVI. Gustaf

Der mit einer Million Dollar (795.861,52 Euro) dotierte Award wird für herausragende Leistungen im Bereich klassischer Musik vergeben. Ursprünglich angepeilte Treffen mit hochrangigen Vertretern der neuen rot-grünen Regierung in Schweden kamen indes nicht zustande. Dazu sei der Besuch doch zu kurzfristig nach der Bildung des neuen Kabinetts angesetzt gewesen, hieß es aus dem Büro des Bundespräsidenten.  

23:05 Uhr: Ebola-Krise: Weiterer US-Patient erhält experimentelles Medikament

Der nach einer Ebola-Infektion aus Westafrika in die USA ausgeflogene Kameramann des TV-Senders NBC wird nun ebenfalls mit einem experimentellen Medikament behandelt. Der Mann bekomme das von der US-Firma Chimerix entwickelte Präparat "brincidofovir", das derzeit noch getestet werde, teilte die Spezialklinik in Omaha, wo der 33-Jährige am Montag eingetroffen war, am Dienstag mit. Dem Patienten sei weiterhin viel schlecht, er müsse sich übergeben und habe Durchfall. Sein Zustand sei aber stabil.

 

 

Der Freiberufler war NBC zufolge für Dreharbeiten in Liberias Hauptstadt Monrovia engagiert worden. Mit dem Medikament "brincidofovir" wird derzeit auch ein Ebola-Patient in Dallas behandelt, bei dem die Krankheit vor einer Woche diagnostiziert worden war. Es handelt sich dabei um die erste Ebola-Diagnose außerhalb Afrikas seit Beginn der aktuellen Epidemie. Der Mann aus Liberia schwebt nach Angaben des Krankenhauses vom Dienstag weiter in Lebensgefahr, sein Zustand sei aber stabil.  

22:45 Uhr: Anschuldigungen gegen "Himmlische Familie"-Vater immer schlimmer: "Er ließ das Handtuch fallen..."

Die Frau, die das Geständnis des berühmten US-Schauspielers wegen Kindesmissbrauchs auslöste, hatte der Polizei die Zwischenfälle in allen Details erzählt. Das Opfer war damals zehn Jahre alt, oft übernachtete sie bei Stephen Collins und seiner Frau in deren New Yorker Wohnung. Sie erzählte, dass sie im Gästezimmer schlief, als Collins aus der Dusche kam - nur mit einem Handtuch um die Hüften. Sein Modus operandi: Er ließ das Handtuch fallen, legte ihre Hand auf seinen erigierten Penis. Die Frau sagte, dass sie sich meistens schlafend stellte, um den Übergriffen zu entgehen.

 

 

Collins, der in der TV-Serie "Eine himmlische Familie" den Pastor und Familienvater Eric Camden spielt, gab Übergriffe gegen zwei weitere Mädchen zu. Dazu kam es bereits in den Neunzigern. Doch erst nach den geheimen Aufzeichnung seines "Geständnisses" bei der Eheberatung mit seiner Ex-Frau im Jahr 2012 kam der Fall ins Rollen. Faye Grant hatte die Beichte mitgeschnitten, das brisante Tape wurde nun öffentlich. Jetzt ermittelt die Polizei in New York und L.A.. Collins wurde umgehend von der Filmproduktion für den Streifen "Ted 2" gefeuert.

22:30 Uhr: Massaker an Mexiko-Studenten: Gab Chef des Drogen-Kartells den Todesbefehl?

Mexikos Einwohner sind nach Jahren des Drogenkrieges an exzessive Gewalt gewöhnt, doch der Tod duzender Studenten in der Stadt Iguala löste nationales Entsetzen aus. Polizisten hatten am 26. September das Feuer auf protestierende Studenten einer Lehrerausbildungs-Akademie eröffnet: Sechs starben, 43 wurden verschleppt. Nahe dem Ort entdeckten die Ermittler Massengräber mit 28 Leichen. Die Toten sind grauenhaft zugerichtet, verstümmelt und teilweise verbrannt. 22 Polizisten, die gleichzeitig im Dienst einer Verbrecher-Gang stehen sollen, wurden verhaftet.

 

 

Sie sollen die Studenten der Gang überlassen haben, die sie dann abschlachteten. Der Befehl dürfte vom örtlichen Führer der besonders brutalen Drogenbande "Guerreros Unidos" namens "El Chucky" gekommen sein, vermutet die ermittelnde Staatsanwaltschaft des von Kriminalität und Armut geplagten Mexiko-Staates Guerrero. Zwei Kartell-Killer gestanden bereits den Mord an 17 der 43 Studenten. Das Motiv des Blutbades scheint noch unklar. Ein möglicher Zusammenhang: Die Studenten hatten im Vorjahr gegen die von Banden geforderten Schutzgeldzahlungen protestiert. Am Tag des Massakers waren die Studenten in Zusammenstöße mit der Polizei geraten, als sie Busse zum Transport der Demonstranten kapern wollten. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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