Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: 17 Tote nach Hungerstreik in Gefängnis in Venezuela

In einem Gefängnis in Venezuela sind bei einem Hungerstreik 17 Häftlinge gestorben. Todesursache sei aber nicht Nahrungsmittelentzug, sondern eine Medikamenten-Überdosis, hieß es am Mittwoch von der Polizei. Die Gefangenen des Uribana-Gefängnisses im Südwesten des Landes hatten am Dienstag einen Hungerstreik begonnen, um gegen ihre schlechte Behandlung zu protestieren. Erst im vergangenen Jahr waren in der Anstalt nach einer Gefängnismeuterei mehr als 60 Menschen von den Sicherheitskräften getötet worden. 

3:05 Uhr: Polizist in Cleveland schoss sehr rasch auf Zwölfjährigen

Nach dem Tod eines schwarzen Burschen durch Polizeischüsse in der US-Stadt Cleveland sind neue Details ans Licht gekommen. Ein von der Polizei publiziertes Video zeigt, dass die herbeigerufenen Beamten innerhalb von Sekunden die Schüsse auf den Zwölfjährigen, der eine Spielzeug-Pistole mit sich trug, abgaben. Die Polizei gab nach dem Vorfall vom Samstag an, dass die Waffe täuschend echt aussah. Auch die Eltern des toten Burschen äußerten sich am Mittwoch zu den Aufnahmen. "Das Video zeigt eine Sache sehr klar:

 

 

Die Polizisten hatten sehr schnell gehandelt", hieß es in einer von der "Washington Post" veröffentlichten Erklärung. Sie seien überzeugt, dass der Tod ihres Sohnes hätte verhindert werden können. Der Vorfall hatte Proteste in Cleveland ausgelöst. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Todesschützen. In den USA gibt es wegen der Tötung eines jungen Afroamerikaners in der Stadt Ferguson derzeit landesweit Proteste gegen Polizeigewalt. Mehrere Demonstranten versuchten etwa am Mittwoch versucht, das Rathaus der US-Stadt St. Louis zu stürmen. Polizisten und Mitglieder der Nationalgarde drängten die Menge jedoch zurück, örtlichen Medienberichten zufolge gab es mindestens drei Festnahmen. 

2:00 Uhr: Ferguson-Proteste: Mehr als 400 Festnahmen in US-Städten

Nach den heftigen Unruhen in der US-Kleinstadt Ferguson und Protesten in zahlreichen Bundesstaaten wurden mittlerweile mehr als 400 Menschen festgenommen. Demonstrationen und Straßenblockaden hatte es unter anderem in Boston, New York, Dallas und Atlanta gegeben. Für die Nacht auf Donnerstag wurden neuerlich Proteste erwartet. Eine Geschworenen-Jury hatte am Montag entschieden, den weißen Polizisten Darren Wilson nicht wegen der tödlichen Schüsse auf den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown anzuklagen.

 

 

In Ferguson gab es Dienstagnacht 45 Festnahmen, nachdem es Montagabend noch 61 waren. In dem Vorort von St. Louis brannten seit der Jury-Entscheidung immer wieder Autos, zahlreiche Geschäfte wurden geplündert. Der Gouverneur von Missouri hat die Nationalgarde eingesetzt, um die Gewalt einzudämmen. In Boston kam es nach Angaben der Polizei vom Mittwoch zu 45 Festnahmen. In New York waren es zehn Fälle und in Dallas neun - weil jeweils wichtige Verkehrsverbindungen blockiert wurden. Teilweise wurde dabei auch Pfefferspray von den Beamten eingesetzt. Der Todesschütze hatte zuvor in einem Interview gesagt, ein reines Gewissen zu haben. Er habe aus Notwehr gehandelt und würde auch nachträglich nichts anders machen. Die Eltern des 18-jährigen Brown sagten, diese Version von den Schüssen im August nicht akzeptieren zu können.  

1:30 Uhr: Jetzt spricht Mutter von Michael Brown: "Das könnte euer Kind sein..."

Die Mutter des Teenagers Michael Brown, der vom gerade von einer "Grand Jury" freigesprochenen Polizisten Darren Wilson erschossen wurde, offenbarte in einem Interview mit CNN: "Als ich die Entscheidung der Geschworenen hörte, dass der Polizist nicht angeklagt wird, fühlte es sich an, als wäre ich erschossen worden", sagte Lesley McSpadden.

 

 

Sie wollte Amerika aufrütteln: "Das könnte euer Kind sein..." In einem Video, das von der New York Times veröffentlicht wurde, ist die Mutter kurz nach der Verkündung des Urteils der Geschworenen zu sehen, wie sie unkontrolliert weint.   

1:05 Uhr: Mord an Miss Honduras: Anklage gegen mutmaßlichen Killer erhoben

Nach dem Tod der honduranischen Schönheitskönigin María Jose Alvarado und ihrer Schwester muss sich der Hauptverdächtige wegen Mordes verantworten. Bis Prozessbeginn bleibt Plutarco R. in einem Militärgefängnis in Haft, wie ein Gericht in San Pedro Sula am Mittwoch anordnete. Im Falle einer Verurteilung drohe ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 80 Jahren, berichtete die Zeitung "La Prensa".

 

 

Auch drei Mitangeklagten wird der Prozess gemacht, weil sie dem mutmaßlichen Täter dabei geholfen haben sollen, Spuren zu beseitigen. Der Freund von Alvarados Schwester Sofia soll die beiden jungen Frauen vor rund zwei Wochen auf seiner Geburtstagsfeier erschossen haben. Hintergrund war wohl ein Eifersuchtsdrama. Die 19-jährige Schönheitskönigin hätte ihr Land Mitte Dezember bei der Wahl zur Miss World in London vertreten sollen.  

0:25 Uhr: Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" auf Kaution frei

Gegen Zahlung von 50.000 Euro Kaution haben die spanischen Behörden das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" am Mittwoch aus dem Hafen der Kanaren-Insel Lanzarote fahren lassen. Das Schiff sei am Nachmittag aufgebrochen und habe Kurs auf Valencia in Ostspanien genommen, teilte die Umweltschutzgruppe mit. Die spanische Marine hatte die "Arctic Sunrise" am 18. November nach einer Protestaktion gegen geplante Ölbohrungen im Hafen von Arrecife festgesetzt.

 

 

Greenpeace hatte sich zunächst geweigert, die Kaution zu zahlen, überwies dann aber doch den Betrag. Gegen die Auflage legte die Organisation aber Berufung ein und erwägt rechtliche Schritte gegen einen Einsatz der Marine, bei dem am 15. November Greenpeace-Beiboote gerammt worden waren und ein Aktivist ins Wasser stürzte und verletzt wurde. Die Naturschützer hatten sich bereits vor mehreren Wochen mit dem unter niederländischer Flagge fahrenden Greenpeace-Schiff in die Gegend begeben. Vor den Kanaren wird nach Öl gesucht.  

0:10 Uhr: "Thanksgiving"-Wintersturm sorgt für Chaos an der US-Ostküste

Ein Wintertief ausgerechnet am geschäftigsten Reisetag des Jahres, wenn 46 Millionen Amerikaner zum "Thanksgiving"-Fest Reisen länger als 60 Kilometer antreten, sorgte mit schweren Regengüssen, Graupel und Schnee im Landesinneren für massive Verkehrsbehinderungen. An den New Yorker Flughäfen LaGuardia und JFK sowie Newark in New Jersey waren Mittwochnachmittag bereits 150 Flüge gestrichen.

 

 

In New Jersey, wo die Schneedecke rapide wuchs, wurden 200 Verkehrsunfälle registriert, so die Daily News.

0:35 Uhr: Türkische Justiz verbot Berichte über Korruptionsermittlungen

Türkische Medien dürfen nicht über die Arbeit einer parlamentarischen Untersuchungskommission berichten, die Korruptionsvorwürfen gegen vier frühere Minister nachgeht. Unter Verweis auf den Respekt der Unschuldsvermutung verhängte die Justiz einen Maulkorb für alle Zeitungen, Sender und Nachrichtenagenturen. Die Rundfunkaufsichtsbehörde übermittelte am Mittwoch das Berichtverbot, bei einer Verletzung müssen die Medien Strafe zahlen. Zur Begründung erklärte die Behörde, einige Medien hätten die Vertraulichkeit der Ermittlungen sowie das Prinzip der Unschuldsvermutung verletzt. Das Parlament hatte nur unter dem Druck der Opposition eine Untersuchungskommission eingesetzt, die den gewaltigen Korruptionsskandal durchleuchten soll, der im vergangenen Dezember die Regierung des damaligen Ministerpräsidenten und heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erschüttert hatte. Der Europaminister wurde gefeuert und die Minister für Inneres, Wirtschaft und Umwelt traten selbst zurück, nachdem ihre Söhne festgenommen worden waren. Die damalige Erdogan-Regierung reagierte auf den Skandal mit einer massiven Versetzungs- und Entlassungswelle bei Polizei und Justiz. Sämtliche Verfahren, die sich gegen die Regierung richteten, wurden zu den Akten gelegt. 

22:55 Uhr: Ferguson-Krawalle: Öffentliches Beten von Angehörigen von Polizeiopfern

Zusammen mit anderen Angehörigen von Polizeiopfern haben die Eltern des im August in Ferguson von einem Polizisten getöteten Michael Brown in New York öffentlich gebetet. Aufgerufen zu dem Gottesdienst einen Tag vor dem Erntedankfest hatte der Bürgerrechtler und Pfarrer Al Sharpton.

 

 

"Ich hoffe, Amerika wird verstehen, dass sie alle menschliche Geschöpfe sind", sagte Sharpton in seiner Predigt am Mittwoch. "Und der Wert des Lebens dieser Söhne und Ehemänner sollte von niemandem infrage gestellt werden." Der unbewaffnete Schwarze Brown war im August in Ferguson von einem weißen Polizisten erschossen worden. Seitdem wurde die Stadt bei St. Louis immer wieder von Unruhen erschüttert.  

22:45 Uhr: Patrick Schwarzenegger und Miley Cyrus verliebt: Jetzt tauchen süße Fotos aus dem Passautomaten auf

Das hat wohl jedes verliebte Paar schon gemacht: Ulkige Fotos im Automaten! Patrick Schwarzenegger und seine Freundin Miley Cyrus sind nun auf Schwarz-Weiß-Fotos zu sehen, wo sie vor der Linse verknallt herumalberen.

 

 

Bei der Einlage durfte auch der beste Freund der Skandal-Sängerin, Tattoo-Künstler Dakota Gomez, mitmachen. Der publizierte die Schnappschüsse auf Instagram. Das Starpaar Patrick und Miley intensivieren offenbar ihre Romanze, die Tagesgespräch in der Promi-Szene von L.A. ist.   

22:35 Uhr: "Hillary Protokolle": Einfluss und Wut der ehemaligen First Lady im White House enthüllt, warnte Bill vor Scheidung bei Seitensprüngen

Neu aufgetauchte Dokumente aus der Zeit von Hillary Clinton im Weißen Haus illustrieren ihre prominente Rolle als "Chefberaterin" bei der Präsidentschaft ihres Gatten Bill Clinton, die zu Spannungen mit dem Stab und oftmaligen Wutausbrüchen führte, berichtet der Sender NBC. Die neuen Details, wie es im Clinton-White-House hinter den Kulissen wirklich zuging, stammen aus Tonband-Interviews mit damaligen Offiziellen, die jetzt von der Clinton-Bibliothek veröffentlicht wurden.

 

 

Demnach wäre der Jähzorn beider Clintons berüchtigt gewesen, sagte etwa Ex-Stabschef Leon Panetta, doch Hillarys Zorn wäre "wuchtiger und längerdauernder" ausgefallen. Clinton griff dabei oftmals auf blumiges Vokabular zurück, als sie Mitarbeiter als "Arschlöcher" beschimpfte. Auch Mr. President brüllte oft herum, doch es war meist eher ein Dampfablassen. Zehn Minuten später hätte er die zuvor zusammengestauchte Person mit einem freundlichen"Wie geht´s?" begrüßt. Wirklich Angst hatten Mitarbeiter aber vor Hillary. Die ehemalige Präsidentenberaterin Joan Baggett sagte: "Ich saß oft in diesen Meetings und betete nur: ,Bitte, hoffentlich brüllt mich Hillary nicht an!´" Die brisantesten Passagen stammen jedoch aus der Zeit vor dem Einzug ins White House im Jahr 1993. Laut Beraterin Susan Thomas warnte Hillary ihren für Seitensprünge berüchtigten Gatten: "Wenn du mit jemanden Sex hast, dann gehe ich nach Hause - und nehme meine Leute mit..."  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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