Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

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Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Weltcuprennen in Frankreich gefährdet, Aare wäre Ersatz

Dem alpinen Ski-Weltcup droht die erste Verschiebung der WM-Saison 2014/2015. Weil in Frankreich noch immer kein Schnee liegt, sind die jeweils für 13. und 14. November geplanten Herren-Rennen in Val d'Isere sowie jene der Damen in Courchevel stark gefährdet. Ersatzort für beide Frankreich-Schauplätze, wo jeweils ein Riesentorlauf und ein Slalom angesetzt sind, wäre Aare in Schweden. "Die Situation in Frankreich ist kritisch", machte Damen-Renndirektor Atle Skaardal am Freitagabend (Ortszeit) beim Team Captains Meeting für die Damenrennen in Aspen (USA) keine Geheimnis daraus, dass die Frankreich-Rennen stark gefährdet sind. Die Hoffnung ist, dass ein für Mitte kommender Woche angekündigter Temperatursturz in Frankreich ausreicht, um noch rechtzeitig genug Maschinen-Schnee produzieren zu können. Die Schneekontrollen in beiden Orten wurden aber bereits nach hinten verschoben. Sicher nicht mit dabei in Frankreich oder Schweden wird Veronika Velez-Zuzulova sein. Die Hallen-Europameisterin aus der Slowakei hat sich beim Training in den USA bei einem Sturz einen Meniskusriss zugezogen und muss am kommenden Dienstag am Knie operiert werden. Die 30-jährige Gewinnerin von zwei Weltcuprennen fällt damit wieder einmal einige Zeit aus. "Wir hoffen, dass sie am Semmering wieder fahren kann", glaubt Manager Kilian Albrecht aber, dass die Läuferin aus Bratislava ihren Slalom-Titel Ende Dezember in Österreich verteidigen kann. Velez-Zuzulova hatte vor zwei Jahren am Semmering für den ersten slowakischen Weltcupsieg gesorgt und drei Tage später auch den City Event in München gewonnen. 

2:49 Uhr: Auch UNO-Generalsekretär und USA beunruhigt über Gewalt in Nigeria

Die Gewalt in Nigeria alarmiert UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. In einer Mitteilung verurteilte er den Anschlag auf eine Moschee in der nördlichen Stadt Kano. Für Angriffe auf Zivilisten gebe es keine Rechtfertigung.

 

 

Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jen Psaki, nannte die jüngsten Attentate im Nordosten des Landes "abscheulich". 

1:55 Uhr: Wütende Proteste wegen Wahlverschiebung in Haiti

In Haiti haben am Freitag abermals tausende Menschen gegen die Verzögerung der Parlamentswahl protestiert und das Zentrum von Port-au-Prince blockiert. Die aufgebrachte Menge forderte den Rücktritt von Präsident Michel Martelly und Ministerpräsident Laurent Lamothe. "Die Chefs der Korruption müssen gehen", skandierten die Demonstranten. Sollte die Wahl nicht bis zum 12. Jänner stattfinden, wird das Parlament automatisch aufgelöst, und Martelly kann per Dekret durchregieren. Der völlig verarmte Karibikstaat steckt seit drei Jahren in einer tiefen politischen Krise, als die Wahl zum ersten Mal aufgeschoben wurde. Gewählt werden müssen 20 Senatoren, 102 Abgeordnete und die Kommunalvertreter.

 

 

Doch konnte der Streit um ein neues Wahlgesetz bisher nicht beendet werden. Die Oppositionsparteien boykottieren die Verhandlungen. Am Freitag wurden zahlreiche Hauptverkehrsstraßen in der Hauptstadt blockiert. Die Demonstranten legten Steinhügel an, fackelten Mülleimer ab, steckten Reifen in Brand und errichteten Barrikaden. Bei vorangegangenen Demonstrationen waren viele Menschen festgenommen worden, was die Wut der Bevölkerung weiter anheizte. "Wir sind hier, um die Freilassung der Frauen zu fordern, die bei Protesten festgenommen wurden und ohne Verfahren eingesperrt bleiben", sagte einer der Demonstranten am Freitag. 

1:05 Uhr: Rätsel um Tod von MTV-Star Ryan Knight

Ryan Knight, ein ehemaliger Star der MTV-Hit-Serie "Real World", wurde tot im Haus eines Freundes im US-Staat Wisconsin gefunden, nachdem er sich davor über Magenschmerzen beschwert hatte. Der Ex-Star war 28. Knight wurde 2010 bei der Reality-TV-Serie des Musik-Senders bekannt.

 

 

Er wurde bewusstlos und ohne Atmung am Donnerstag aufgefunden. Trotz einer ersten Autopsie blieb die Todesursache vorerst ein Rätsel.

0:35 Uhr: Mexikanischer Komiker Gómez Bolanos gestorben

Der mexikanische Schauspieler und Komiker Roberto "Chespirito" Gómez Bolanos ist tot. Er sei im Alter von 85 Jahren in Cancún gestorben, berichtete sein langjähriger Arbeitgeber Televisa am Freitag. Er hatte bereits einige Jahre mit gesundheitlichen Problem zu kämpfen.

 

 

Zu einer Ehrung für sein Lebenswerk 2012 erschien er im Rollstuhl und mit Atemgerät. Gómez Bolanos war einer der beliebtesten Komiker Lateinamerikas. Seine bekannteste Figur ist "El Chavo del Ocho", ein Bursch, der in einem Fass lebt. Die Serie wurde seit 1971 ausgestrahlt und für Cartoons und Videospiele adaptiert. Zitate aus dem Programm wurden in der gesamten spanischsprachigen Welt in die Alltagssprache übernommen. 

0:05 Uhr: Tarifgespräche gescheitert: Neuer Streik bei Lufthansa droht

Die Tarifverhandlungen der Vereinigung Cockpit mit der Lufthansa in Deutschland um die Übergangsversorgung der Piloten sind erneut gescheitert. "Ab sofort muss jederzeit wieder mit Streikmaßnahmen bei Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings gerechnet werden", erklärte die Piloten-Gewerkschaft am Freitagabend in einer Mitteilung. Die Lufthansa betonte, sie sei weiter gesprächsbereit. "Wir sind davon überzeugt, dass zukunftsfähige Lösungen nur gemeinsam und am Verhandlungstisch gefunden werden können und setzen deshalb weiterhin auf konstruktive Gespräche", sagte Lufthansa-Sprecher Christoph Maier. Die Piloten kritisierten jedoch, in mehreren Verhandlungsrunden seit dem letzten Streik im Oktober seien keine echten Fortschritte erzielt worden. Leider habe das Management der Lufthansa die Kompromissvorschläge der Piloten nicht aufgegriffen und beharre auf Maximalforderungen, hieß es in der Erklärung weiter. Lufthansa und Cockpit streiten vor allem um die Übergangsversorgung für 5.400 Piloten im Lufthansa-Konzern. Die Fluggesellschaft will, dass ihre Piloten künftig frühestens mit 60 statt wie bisher mit 55 Jahren in den bezahlten Vorruhestand gehen können. Die Pilotengewerkschaft wehrt sich dagegen.  

23:40 Uhr: Ferguson: Demonstranten erzwingen Schließung von Einkaufszentrum

Mitten in der traditionellen Rabattschlacht zum Black Friday haben in der US-Stadt Ferguson Demonstranten die Schließung eines Einkaufszentrums erzwungen. "Hört auf zu shoppen und schließt Euch der Bewegung an", riefen die Demonstranten, die aus Solidarität mit dem im August von einem Polizisten erschossenen schwarzen Jugendlichen Michael Brown einen Einkaufsboykott forderten. Rund hundert Protestteilnehmer streckten sich in Erinnerung an die mehr als vier Stunden, die Browns Leiche auf der Straße liegen blieb, auf dem Boden der Einkaufspassage aus. Aus Sorge vor Unruhen schlossen die Geschäfte, bevor die Demonstranten nach einer Stunde das Gebäude verließen.

 

 

Als die Polizei eintraf, räumte sie offiziell das Einkaufszentrum. Der Black Friday ist der Freitag nach Thanksgiving. Traditionell locken die Geschäfte in den USA an diesem Tag Scharen von Käufern mit hohen Rabatten. Mehrere prominente Schwarze machten sich im Vorfeld dieses Jahr jedoch für einen Boykott der Einkaufsschlacht stark.  

22:55 Uhr: Amokläufer in Austin feuerte 100 Patronen ab

Der Schütze hat im Stadtkern von Austin (US-Staat Texas) das Feuer auf mehrere Gebäude eröffnet, darunter Regierungseinrichtungen, ein Bundesgerichtsgebäude und das mexikanische Konsulat, bevor der Mann höchstwahrscheinlich von der Polizei erschossen wurde.

 

 

Untersucht wird noch, ob sich der Amokschütze selbst das Leben nahm. Die Polizei nannte die jüngste Verordnung von US-Präsidenten Barack Obama, Millionen Illegale vor der Abschiebung zu schützen, als mögliches Motiv für die Wahnsinnstat. Der Schütze, dessen Identität noch nicht verlautet wurde und der 100 Schüsse abgab, versuchte auch, die diplomatische Vertretung Mexikos in Brand zu stecken.  

22:40 Uhr: USA: 170.000 Haushalte nach Wintersturm ohne Strom

Der massive Wintersturm, der ausgerechnet zum "Thanksgiving"-Feiertag die US-Ostküste heimsuchte, führte zu weiterverbreiteten Stromausfällen, vor allem in New Hampshire, wo mit einer 50 Zentimetern hohen Schneedecke die meiste der weißen Pracht abgeladen wurde.

 

 

Allein in diesem US-Staat waren beim viertgrößten Stromausfall der örtlichen Elektrizitätsfirmen aller Zeiten 122.000 Kunden Freitagnachmittag ohne Strom.  

22:35 Uhr: WHO: Ebola-Überlebende sollten drei Monate lang auf Sex verzichten

Männer, die eine Infektion mit dem Todesvirus überstehen, sollten drei Monate lang auf Geschlechtsverkehr verzichten, empfahl die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Obwohl bisher noch keine Übertragung durch Sex dokumentiert ist, wurde das Virus im Samen von Überlebenden nachgewiesen, so Forscher.

 

 

Über 16.000 Menschen erkrankten an der Infektionskrankheit, fast alle in Westafrika. 5.686 Opfer starben laut der WHO. 

22:30 Uhr: "Black Friday": Shopping-Wahnsinn in den USA hat begonnen

96 Millionen Amerikaner stürmten nach dem Thanksgiving-Schmaus Einkaufsläden, wie jedes Jahr kam es zu Prügeleien um die besten Schnäppchen. Nachdem die Großketten Walmart, Best Buy und Macy´s schon in der Nacht auf Freitag aufsperrten, waren die Schlangen vor den Läden Freitagmorgen heuer kürzer. Verhaftungen ausgerasteter Shopper wurden aus Kalifornien und Indiana gemeldeten, zwei Frauen prügelten sich sogar um eine Barbie-Puppe im Sonderangebot.

 

 

Geschäfte in Colorado, wo Kiffen legal ist, boten verbilligte Marihuana-Deals am "Green Friday", so der Slogan, an. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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