Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:50 Uhr: Klage: Bill Cosby soll vor Jahrzehnten 15-Jährige vergewaltigt haben

Die Sexvorwürfe gegen TV-Legende Bill Cosby werden immer schockierender: Jetzt brachte die 55-Jährige Judy Huth eine Klage in L.A. ein, wonach sie Cosby 1974 in der "Playboy Mansion" als 15-Jährige vergewaltigt hätte.

 

 

Der damalige Teenager hätte den Star gemeinsam mit einer Freundin bei Dreharbeiten getroffen, Cosby lud die Mädchen in einen Tennisclub ein, gab ihnen Alkohol. Dann nahm er sie mit zu einer Party in der Playboy Mansion, wo er die Minderjährige in einem Schlafzimmer sexuell missbraucht haben soll. 

2:40 Uhr: Stundenlanger Stromausfall in Detroits Stadtzentrum

Im Stadtzentrum der US-Metropole Detroit ist stundenlang der Strom ausgefallen. Rund 100 öffentliche Gebäude seien betroffen gewesen, darunter Schulen, Krankenhäuser und ein Gefängnis, berichteten lokale Medien am Dienstag. Auch die Hochbahn und viele Ampeln seien ausgefallen. Das Rathaus wurde zeitweise evakuiert. Gerichtsprozesse mussten unterbrochen und Museen geschlossen werden.

 

 

Aufzüge blieben stecken. Erst Stunden nach Beginn des "Blackouts" sei das technische Problem am Nachmittag behoben worden. Bürgermeister Mike Duggan machte die veraltete Infrastruktur in der insolventen Stadt für den Ausfall mitverantwortlich.

1:55 Uhr: Schock: Lady Gaga wurde vergewaltigt - Rätsel um Täter

Die Starsängerin sorgte für Riesenaufregung mit Erzählungen über einen ihrer absoluten Tiefpunkte in ihrem Leben. Bei einem Auftritt in Howard Sterns Radio-Show sagte Lady Gaga, dass sie vor vielen Jahren als Teenager von einem weit älteren Produzenten vergewaltigt worden sei. Sie hätte sich danach gefühlt wie "eine leere Hülle".

 

 

Prompt tauchten Gerüchte auf, dass es sich bei dem Sextäter um Produzenten Dr. Luke handeln könnte. Sprecher der schrillen Pop-Sängerin bestritten das jedoch gegenüber TMZ. Doch wer war es dann?

1:25 Uhr: USA: Palästinenserstaat nur mit direkten Gesprächen möglich

Die USA halten die Bildung eines Palästinenserstaates nur mit direkten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern für möglich. Washington unterstütze das Streben der Palästinenser nach Eigenstaatlichkeit, sagte die stellvertretende Außenamtssprecherin Marie Harf am Dienstag. "Aber wir glauben, dass dieses Ziel nur mit direkten Verhandlungen beider Parteien erreicht werden kann." Zuvor hatte am Dienstag die französische Nationalversammlung für eine offizielle Anerkennung Palästinas als Staat gestimmt. Das Votum ist für die französische Regierung nicht bindend, hat aber eine hohe symbolische Bedeutung. Mit dem Schritt soll vor allem Israel zu einer Wiederaufnahme des Friedensprozesses mit den Palästinensern gebracht werden. Als erstes westliches Land hatte Schweden Ende Oktober den Staat Palästina anerkannt. Zudem hatten jüngst das britische, spanische und irische Parlament ähnliche Beschlüsse wie nun die französische Nationalversammlung gefasst. Harf sagte dazu, viele Menschen äußerten derzeit weltweit, dass der Status quo im Nahen Osten nicht hinnehmbar sei. "Auch wir haben das gesagt." Das ändere aber nichts daran, dass ein Palästinenserstaat nur durch Verhandlungen zwischen den betroffenen Konfliktparteien gebildet werden könne. 

0:40 Uhr: Drei Tote nach Unfall mit zwei Schulbussen in Tennessee

Beim Zusammenstoß zweier Schulbusse auf einem Highway im US-Bundesstaat Tennessee sind zwei kleine Kinder und ein Erwachsener ums Leben gekommen. Gut 20 Verletzte seien ohne lebensgefährliche Blessuren ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete die Zeitung "Knoxville News Sentinel" am Dienstag.

 

 

Bei den Toten handle es sich um Kinder im Vorschul- und Grundschulalter sowie um eine Schulangestellte. Über die Ursache des Unfalls am Ende des Schultages machte die Polizei keine näheren Angaben. Einer der typischen gelb-schwarzen US-Schulbusse stürzte auf die Seite.

0:15 Uhr: Zukunft der schwedischen Regierung ungewiss

Nach einem Krisentreffen am Dienstagabend bleibt die Zukunft der schwedischen Regierung ungewiss. Die rot-grüne Koalition konnte die Oppositionsparteien im Reichstag nicht auf ihren Kurs einschwören. Die vier Parteien der bürgerlichen Allianz lehnten bei dem Krisentreffen ab, am Mittwoch für den Haushaltsentwurf der Regierung zu stimmen. Ministerpräsident Stefan Löfven, der bereits seinen Rücktritt in Aussicht gestellt hatte, wollte mit seiner Entscheidung bis zur Abstimmung warten. Die Minderheitsregierung aus Sozialdemokraten und Grünen hatte am Nachmittag für ihren Haushaltsentwurf eine mögliche Mehrheit im Reichstag verloren, nachdem die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) erklärt hatten, dass sie für den Entwurf der Opposition stimmen wollten.

23:35 Uhr: Endlich Regen in L.A.: Jetzt drohen jedoch Überschwemmungen

Der erste signifikante Regensturm in Südkalifornien seit dem Frühjahr soll die extreme Dürre in dem US-Staat lindern. Wegen der prognostizierten Regenmengen werden jedoch Überschwemmungen und Erdrutsche befürchtet. Bewohner an Berghängen bei Los Angeles befestigten bereits am Wochenende Häuser mit Sandsäcken.

 

 

Eine erste Regenfront bot einen Vorgeschmack auf das drohende Desaster: Die wichtige Verkehrsader "Pacific Coast Highway" war am Sonntag geschlossen nach Abgängen mehrere Muren. Überschwemmungen gab es auch In San Francisco.  

22:55 Uhr: Bewegungsfreiheit in Sierra Leone wegen Ebola weiterhin massiv eingeschränkt

Wegen der weiter grassierenden Ebola-Epidemie dürfen sich in Sierra Leone inzwischen rund drei Millionen Menschen nicht mehr frei bewegen. Die drastischen Quarantänebestimmungen wurden am Dienstag auf den Bezirk Tonkolili im Landesinneren ausgedehnt. Damit gilt das Verbot zum Verlassen des Heimatbezirks ohne Sondergenehmigung für weitere 400.000 Menschen. Bildungsminister Minkailu Bah appellierte an die Bevölkerung, die traditionellen Totenwaschungen zu unterlassen - "sonst sind wir bald alle tot". Das hoch ansteckende Ebola-Virus wird durch Körperflüssigkeiten übertragen.

 

 

In zahlreichen Fällen geschah dies bei den Beerdigungsritualen. Bis zum Ausbruch einer Ebola-Erkrankung können drei Wochen vergehen. Ebola ist ansteckend, sobald Patienten Symptome der Krankheit wie Fieber, Schmerzen, Erbrechen oder Durchfall zeigen. Die Zahl der Ebola-Toten in Sierra Leone liegt inzwischen bei mehr als 1.530, in den drei westafrikanischen Staaten Sierra Leone, Liberia und Guinea zusammen bei mehr als 6.000.  

22:45 Uhr: Scarlett Johansson findet ihre Mutterrolle "erschöpfend auf die wunderbarste Weise...."

Die "Avangers"- Schönheit schwelgt im Ehe- und Baby-Glück: Nachdem gerade ihre Geheimhochzeit zum Franzosen Romain Dauriac bekannt wurde, schwärmt sie nun in einem Interview mit der deutschen Illustrierten "Gala" über ihre Mutterfreuden. Allein der Duft von Tochter Rose Dorothy mache sie regelrecht süchtig, sagte die Schauspielerin.

 

 

Die Mutterrolle sei gleichzeitig natürlich erschöpfend, wenn auch auf die wunderbarste Weise, wie sie meinte: "Ich hatte mir nie gedacht, dass ich mich jemals so nach einer durchgeschlafenen Nacht sehnen würde". 

22:30 Uhr: "Malware"-Fund: Ließ Kim Jong-un Filmfirma "Sony Pictures" hacken?

Die Schadsoftware (Malware), die Hacker in der Vorwoche in den Computersystemen der Filmfirma "Sony Pictures" hinterließen, ist in koranischer Sprache dokumentiert, teilte ein Insider des FBI dem Sender "Fox" mit. Der Fund vergrößert den Verdacht, dass Cyber-Kriminelle der KP-Steinzeitdikatur hinter der Attacke stehen könnten. Ermittler wollen aber nicht ausschließen, dass mit der koranischen Sprache auch eine falsche Fährte gelegt worden sein könnte. Unklar ist auch, wie die Malware in die Sony-Netze geschleust wurde: Eine manuelle Überspielung von einem "Thumb Drive" wird nicht ausgeschlossen.

 

 

Die Killer-Software löscht Daten und verhindert das Hochfahren von Computern, so Experten. Steckt tatsächlich Kim Jong-uns Regime hinter dem Cyberangriff, könnte es eine Rache für den von Nordkorea als Beleidigung aufgefassten "Sony"-Film "The Interview" sein. In dem Streifen versuchen zwei als Journalisten getarnte Agenten, Kim Jong-un zu ermorden. Am 24. November hatte laut einem Bericht des Branchenblattes Variety eine Hackergruppe, die sich "Guardians of Peace" nannte, die Kontrolle über kritische IT-Netze von Sony Pictures übernommen. Fünf noch nicht veröffentlichte Filme gelangten ins Internet. Die Hacker drohten auch, geheime Firmendaten zu enthüllen, sollten gewisse Forderungen nicht erfüllt werden. Das FBI warnte, dass die entdeckte Malware auch auf Computer weiterer US-Firmen kopiert worden sein könnte. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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