Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Augenzeuge: Geiselnehmer von Sydney wurde nervös

Die australische Polizei hat das Cafe in Sydney nach Angaben eines Augenzeugen gestürmt, nachdem der dort verschanzte Geiselnehmer nervös wurde. Er sei herumhergerannt und habe die Geiseln angeschrien, berichtete Reporter Chris Reason, der das Geschehen in der Nacht zum Dienstag aus dem gegenüberliegenden Studio des Senders "Channel 7" beobachtete. Dort hatte auch die Polizei einen Kommandoposten eingerichtet.

 

 

Der Täter habe die Geiseln von einem Ende zum anderen des Cafes geschickt. Möglicherweise sei er in Panik geraten, nachdem einigen Geiseln um kurz nach 02.00 Uhr morgens die Flucht gelungen war, sagte Reason im Frühstücksfernsehen. Wenige Minuten später stürmte die Polizei das Cafe. Dabei kamen eine Anwältin und der Manager des besetzten Cafes ums Leben. Die Polizei veröffentlichte am Dienstag ihre Namen: Katrina D. (38) und Tori J. (34). Die Frau hinterlasse drei kleine Kinder, teilte die Anwaltskammer von New South Wales mit. Der 34-Jährige Manager arbeitete nach Angaben des Senders ABC seit 2012 in dem Cafe. Medien berichteten, er sei gestorben, als er versuchte, dem Geiselnehmer die Waffe zu entreißen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.  

2:20 Uhr: Bill Cosbys Ehefrau verteidigt US-Fernsehstar

Die Ehefrau des unter Missbrauchsvorwürfen stehenden US-Fernsehstars Bill Cosby hat ihren Mann in Schutz genommen und die Medien scharf kritisiert. "Der Mann, den ich kennengelernt und in den ich mich verliebt habe, ist auch der Mann, den Sie alle durch seine Arbeit kennen", zitierten mehrere US-Medien am Montag aus einer Erklärung von Camille Cosby. Er sei freundlich, großzügig und lustig und ein "wunderbarer Ehemann, Vater und Freund".

 

 

Den Mann, der derzeit in den Medien dargestellt werde, kenne sie nicht. Camille Cosby kritisierte vor diesem Hintergrund auch die mediale Berichterstattung über den 77-Jährigen. Viele Medien böten mutmaßlichen Opfern bereitwillig eine Plattform. "Scheinbar werden die Ankläger meines Mannes nicht überprüft, bevor ihre Geschichten veröffentlicht werden", erklärte Cosby. Niemand wolle ein Opfer angreifen, stellte sie klar. "Aber die Frage ist doch - wer ist das Opfer?" In der jüngsten Vergangenheit hatten insgesamt rund 20 Frauen dem US-Schauspieler sexuelle Vergehen vorgeworfen, die teils mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Bill Cosby, der in den 80er-Jahren mit der Sitcom "The Cosby Show" weltbekannt geworden war, bestreitet die Vorwürfe. 

2:10 Uhr: Polizeieinsatz am Zürcher Flughafen beendet: Falscher Alarm

Der Flughafen Zürich ist wieder komplett zugänglich. In der Nacht auf Mittwoch gab die Zürcher Kantonspolizei Entwarnung. Aufgrund einer Drohung waren zuvor Teilbereiche des Flughafens vorübergehend geschlossen und abgesperrt worden. Die Polizei durchsuchte die abgesperrten Bereiche und konnte laut der Aussendung sicherstellen, dass sich keine gefährlichen Gegenstände im Flughafengebäude befinden. Kurz vor 01.00 Uhr war der Polizeieinsatz beendet, sämtliche Absperrungen wurden aufgehoben. Bei rund einem Dutzend Flügen kam es zu Verspätungen von bis zu 30 Minuten. Ab Dienstagmorgen herrscht wieder Normalbetrieb am Flughafen. 

1:35 Uhr: Premier: Geiselnehmer von Sydney war psychisch labiler Extremist

Australiens Premierminister Tony Abbott hat den Geiselnehmer von Sydney als einen psychisch labilen Extremisten beschrieben. Der 50-Jährige habe eine "lange Vergangenheit" gewalttätiger krimineller Taten und sei zudem "vernarrt" in Extremismus sowie psychisch instabil gewesen, sagte Abbott am Dienstag. Als sich die Geiselnahme vom Montag dann entwickelt habe, habe der Mann versucht, seine Taten mit der "Symbolik des Todeskults" der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zu verhüllen, sagte Abbott.

 

 

Der Bewaffnete hatte am Montagvormittag (Ortszeit) in einem Cafe am belebten Martin Place im Zentrum der australischen Metropole 17 Geiseln genommen, von denen sich Einige im Laufe des Tages befreien konnten. In der Nacht stürmte die Polizei das Gebäude. Es gab drei Tote, darunter der Geiselnehmer, sowie mehrere Verletzte. Abbott lobte die Polizei für ihren Einsatz. Die Australier könnten angesichts der Reaktion der Einsatzkräfte beruhigt sein, sagte der Premier. Natürlich müssten aus der Geiselnahme "Lehren gezogen werden". Zuvor werde indes genau geprüft, was sich am Martin Place abgespielt habe und warum, sagte Abbott. Das allerdings könne einige Zeit dauern. 

0:40 Uhr: US-Amokläufer weiter auf der Flucht

Bei dem blutigen Familiendrama im US-Staat Pennsylvania sind mindestens sechs Menschen getötet worden, der mutmaßliche Täter ist weiter auf der Flucht: Die Polizei fahndete am Montag nach Behördenangaben im mit Hochdruck nach einem 35-jährigen Mann, der seit der Nacht in verschiedenen Häusern mehrere Verwandte erschossen und ein weiteres Opfer verletzt haben soll. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen früheren Soldaten handeln.

 

 

Die Behörden vermuteten den Schützen Bradley William Stone rund um die Ortschaft Pennsburg rund 70 Kilometer nördlich von Philadelphia. Die in der Gegend lebende Bevölkerung wurde aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen und auf keinen Fall zu versuchen, Stone auf eigene Faust zu stellen. Der Gesuchte sei "bewaffnet und gefährlich", erklärte Staatsanwältin Risa Vetri Ferman. 

0:05 Uhr: Nach Tod von weißem Nashorn in US-Zoo: Nur mehr fünf Tiere leben jetzt auf der Erde

Eine der seltensten Tierarten ist dem Aussterben einen Schritt näher: Am Wochenende starb ein weißes Nashorn namens Angalifu im Alter von 44 Jahren im Safari-Park des Zoos in San Diego (Kalifornien).

 

 

Damit leben nur mehr fünf Exemplare in der Welt, ein Nashorn ist noch im gleichen Safari-Park zu Hause, eines in einem Zoo in Europa und drei in Afrika. Das Aussterben der Tierart ist laut Experten unausweichlich, da die Tiere in Gefangenschaft bisher keinen Nachwuchs hatten. 

23:20 Uhr: Sydney: Abbot verurteilt "entsetzliche" Geiselnahme

Australiens Regierungschef Tony Abbot hat am frühen Dienstagmorgen die wenige Stunden zuvor blutig beendete Geiselnahme in Sydney mit insgesamt drei Toten als "schreckliches Ereignis" bezeichnet. Es sei "unbeschreiblich tragisch", wenn Menschen beim Betreten eines Cafes in einen derart "entsetzliches Ereignis" hineingezogen würden. Allerdings zeige der Zwischenfall, bei dem der Geiselnehmer und zwei seiner Geiseln ums Leben kamen, dass auch ein freies Land wie Australien jederzeit Ziel politisch motivierter Gewalt werden könne.

 

 

Ein 50-jähriger radikaler Iraner hatte in Sydney 17 Besucher eines Cafés in der Innenstadt rund 16 Stunden in seiner Gewalt, ehe schwerbewaffnete Sicherheitskräfte das Lokal in der Nacht zum Dienstag stürmten und die Geiselnahme beendeten. Drei Menschen starben, unter ihnen der Geiselnehmer. Laut Polizei war er ein Einzeltäter. Die Aufarbeitung der Tat werde einige Zeit dauern, meinte Abbot. "Wir werden daraus einige Lektionen lernen, aber noch wissen wir nicht genau, welche Lektionen", sagte Australiens Premier. 

22:55 Uhr: Stromausfälle in Washington D.C. legen Regierungsgebäude lahm

Licht aus in mehreren Komplexen der US-Regierung nach einer fast unheimlichen Pannenserie: Zuerst wurde bei Bauarbeiten die Leitung zum US-Außenamt ("State Department") gekappt, ein "Notbetrieb" konnte nur mit Hilfe von Generatoren aufrecht erhalten werden.

 

 

Unterdessen führte die Explosion eines Transformators zu Stromausfällen in den Gebäuden der US-Notenbank ("Federal Reserve"), der "General Service Administration", dem "Labor Department" und einer Subway-Station. 

22:45 Uhr: Charlie Sheen redet sich auf Lachgas bei "Busen"-Attacke aus

Der Skandal-Mime war von der Zahnarzt-Assistentin Margarita Palestino geklagt worden, nachdem er ihr bei einem Ausraster in einer Praxis auf den Busen griff und mit Obszönitäten eindeckte. Die Frau behauptete, dass der "Anger Management"-Star völlig zugekokst gewesen war. Sheen jedoch führt die ganze Kalamität auf die Einnahme von Lachgas vor der Routine-Prozedur an seinen Zähnen zurück, so jetzt bei Gericht eingereichte Dokumente.

 

 

Sheen hätte dazu vor dem Zahnarztbesuch Medikamente für eine Schulterverletzung eingenommen, so seine Anwälte: Es wäre zu einer "schlechten Reaktion" nach der Einnahme des Betäubungsmittels gekommen... 

22:35 Uhr: Blutbad in Pennsylvania: Killer tötet Ex-Frau und fünf Familien-Mitglieder

In einer Kleinstadt 50 Kilometer nordwestlich von Philadelphia lief Montagnachmittag eine Großfahndung nach einem Amokläufer, der sechs Menschen tötete. Das Blutbad begann Montagmorgen um 4 Uhr, als der mutmaßliche Armeeveteran William Stone (35) seine Ex-Frau Nicole Hill offenbar vor den Augen ihrer gemeinsamen Kinder erschoss. Ein Nachbar hörte Schreie aus dem Haus dringen: "Mommy, Nein!"

 

 

Der Mann verließ den Tatort mit den Kindern in Pyjamas, die jedoch später unverletzt gefunden wurden. Zwei weitere Todesopfer wurden in einem Haus nahebei gefunden, darunter der Großvater der Ex-Frau. Die Polizei entdeckte an zwei weiteren Tatorten drei zusätzliche Leichen. Nach dem Killer mit kahlgeschorenem Kopf und roten Bart lief im Ort Pennsburg eine Polizei-Großfahndung mit SWAT-Teams. Der Mann befand sich in einem erbitterten Sorgerechtsstreit mit seiner Ex-Frau.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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