Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

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Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: AirAsia-Crash: Weitere Opfer in Südostasien geborgen

Indonesische Rettungskräfte haben drei weitere Opfer des Flugzeugabsturzes aus dem Meer vor Borneo geborgen. Bei ihnen handle es sich um zwei Männer und eine Frau, sagte der Chef der Rettungskräfte, Bambang Sulistyo, am Mittwoch. Schlechtes Wetter erschwere die Suche nach weiteren Opfern. Bislang wurden sechs Leichen aus dem Wasser gezogen.

Das AirAsia-Flugzeug war mit 162 Menschen an Bord ins Meer gestürzt. Die Luftwaffe hatte am Dienstag ein großes Trümmerfeld und Leichen gefunden, nur zehn Kilometer von der Stelle entfernt, wo der Radarkontakt mit dem Airbus A320 am Sonntag abgebrochen war. Die Ermittler gehen davon aus, dass alle Insassen ums Leben kamen. 

2:50 Uhr: Sohn von Israels Premier bei Militärausbildung leicht verletzt

Avner Netanjahu, der jüngste Sohn des israelischen Premiers Benjamin Netanyahu, ist bei der Grundausbildung beim Militär leicht verletzt worden. Der junge Mann wurde am Dienstag nach einem Umfall bei einer Übung im südisraelischen Zikim-Stützpunkt in das Barzilai Hospital in Ashkelon eingeliefert. Laut den behandelnden Ärzten handelt es sich aber um keine ernste Blessur. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Avner dürfte demnach bald entlassen werden, um sich daheim zu erholen. Seine Eltern, Benjamin und Sara Netanyahu, besuchten ihn im Hospital.

 

 

Avner Netanyahu hatte sich freiwillig zu einer Kampftruppe gemeldet, obgleich ihm ein Posten beim Militärsprecher angeboten worden sei. Der ältere Bruder, Yair, hat schon seinen dreijährigen Militärdienst beim Armeesprecher absolviert. Er war der einzige Soldat, dem ein Leibwächter zur Seite gestellt worden war. Das war ein Privileg, das sonst nur hohen Offizieren vorbehalten ist. 

2:00 Uhr: Mehrere Dissidenten auf Kuba vor geplanter Kunstaktion festgenommen

Vor einer provokanten Kunstaktion in Havanna sind mehrere Dissidenten festgenommen oder unter Hausarrest gestellt worden. Der Dissident Elizardo Sanchez sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, er wisse von zehn Fällen. Die Performancekünstlerin Tania Bruguera, die zu der Kunstaktion aufgerufen hatte, war unterdessen unauffindbar. Die Bloggerin Yoani Sanchez teilte auf ihrer Internetseite "14ymedio" mit, sie sei zuhause festgesetzt worden, während ihr Mann Reinaldo Escobar vor dem Haus mit dem befreundeten Dissidenten Eliecer Avila festgenommen worden sei. Bruguera hatte ihre Landsleute dazu aufgerufen, am Dienstag auf den zentralen Revolutionsplatz der Hauptstadt Havanna zum Mikrofon zu greifen, um ihre Wünsche für die Zukunft des Landes zu äußern. "Das Werk wird ein künstlerisches Ereignis sein, das den Kubanern erlauben wird, aufzustehen und selbst darüber zu sprechen, was sie zu Beginn des neuen Jahrs bewegt", schrieb Bruguera in dem über das Internet verbreiteten Aufruf. Ihre Bewegung Yo tambien exijo (Auch ich fordere) erklärte am Dienstag, sie habe die Polizei kontaktiert, um den Verbleib von Bruguera zu erfahren. Vor ihrer Wohnung stießen AFP-Journalisten auf zwei Zivilpolizisten. Dennoch konnten sich rund 20 Dissidenten auf dem Revolutionsplatz versammeln. Die kleine Versammlung wurde von zahlreichen Polizisten überwacht. Der Platz vor dem Regierungssitz in Havanna ist der traditionelle Ort für politische Kundgebungen, doch werden dort im Allgemeinen keine unabhängigen Veranstaltungen geduldet. Die Ankündigung Kubas und der USA vor einigen Tagen, nach einem halben Jahrhundert wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen, hat jedoch die Hoffnung auf Wandel geweckt. 

1:20 Uhr: Frau von "Avengers"-Star Jeremy Renner lässt sich scheiden - nach nur zehn Monaten...

Diese Hollywood-Ehe hielt nicht einmal ein Jahr lang: Wie jetzt bekannt wurde, hatte die Frau des Action-Filmstars bereits am 5. Dezember in L.A. die Scheidungspapiere eingereicht. Model Sonni Pacheco gab "unüberbrückbare Differenzen" als offiziellen Trennungsgrund an. Laut der hübschen Kanadierin hätte sich das Paar Ende November getrennt.

 

 

Beide zogen die gemeinsame, eineinhalbjährige Tochter Ava Berlin groß. Ob der große Altersunterschied – sie ist fast zwei Jahrzehnte jünger – das Liebes-Aus auslöste, ist unklar. Pacheco suchte jedenfalls um das Sorgerecht für die Tochter und um "Umzugskosten" an. 

0:50 Uhr: Familien-Massaker: Neun Leichen in Kanada entdeckt

In Kanada hat die Polizei neun Leichen entdeckt. Es handle sich um vier Frauen, drei Männer und zwei Kinder - ein Mädchen und einen Buben - teilten die Behörden am Dienstag mit. Sie seien an drei verschiedenen Orten in den benachbarten Städten Edmonton, der Hauptstadt der zentralkanadischen Provinz Alberta, und Fort Saskatchewan gefunden worden.

 

 

Bei dem Blutbad soll es sich nach ersten Angaben der Polizei um ein Familien-Drama handeln. Der Amokschütze hatte die Opfer erschossen und nahm sich dann – 30 Kilometer von den Tatorten entfernt – selbst das Leben. Sieben der Opfer seien im selben Haus gefunden worden. Polizeichef Rob Knecht sprach von einem "tragischen Tag" für Edmonton. 

0:05 Uhr: Palästinensische Resolution im UN-Sicherheitsrat gescheitert

Die Palästinenser sind im UN-Sicherheitsrat mit ihrer Resolution zur Beendigung der israelischen Besatzung in den Palästinensergebieten gescheitert. Die Vetomacht USA und Australien stimmten am Dienstag in New York gegen den Entwurf, der Israel unter anderem eine Frist von zwölf Monaten zur Aushandlung eines dauerhaften Friedensabkommens mit den Palästinensern setzt. Acht Staaten stimmten dafür, darunter die drei Vetomächte Frankreich, Russland und China.

 

 

Fünf Mitglieder enthielten sich. Der Entwurf hätte der Zustimmung von mindestens neun Mitgliedern bedurft. "Die Resolution würde unsere Anstrengungen untergraben, zwei Völkern zwei Länder zu geben", sagte US-Botschafterin Samantha Power. Die Palästinenser hatten zuvor angesichts von Kritik mehrerer Staaten den Text überarbeitet. Eingebracht wurde der Entwurf von Jordanien, das derzeit das einzige arabische Mitglied des Sicherheitsrats ist. Er setzte Israel eine Frist von zwölf Monaten zur Aushandlung eines dauerhaften Friedensabkommens mit den Palästinensern. Bis Ende 2017 sollte Israel zudem sämtliche Truppen aus dem künftigen palästinensischen Staat abgezogen haben. Angestrebt wurde die Koexistenz zweier unabhängiger demokratischer Staaten mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. 

23:35 Uhr: 50 US-Polizisten in diesem Jahr im Dienst erschossen

In den USA sind heuer 50 Polizisten im Dienst erschossen worden. Wie der US-Gedenkfonds für verstorbene Polizisten (NLEOMF) am Dienstag mitteilte, waren das 56 Prozent mehr als 2013, als 32 Polizisten durch Schüsse getötet wurden. In den vergangenen zehn Jahren wurden den Angaben zufolge im Durchschnitt 53 Polizisten erschossen. Der Höchststand gab es 1973 mit 156 erschossenen Polizisten. Zuletzt hatte in den USA der Mord an zwei Polizisten in New York für Aufsehen gesorgt. Der 40-jährige Rafael Ramos und der 32-jährige Wenjian Liu waren am 20. Dezember von einem 28-jährigen Schwarzen ohne Vorwarnung in ihrem Streifenwagen erschossen worden. Es handelte sich offenbar um einen Racheakt nach dem Tod mehrerer Schwarzer durch Schüsse weißer Polizisten. Der Täter tötete sich nach den Schüssen auf die Beamten in einem U-Bahnhof selbst. Insgesamt starben nach Angaben des NLEOMF in diesem Jahr 126 US-Polizisten bei der Ausübung ihrer Pflicht. Schüsse waren dabei die häufigste Todesursache, gefolgt von Verkehrsunfällen. 

22:55 Uhr: Schneesturm droht in Las Vegas in der Silvesternacht

Die Spielermetropole in der Nevada-Wüste bereitet sich auf einen möglichen, äußerst seltenen Schneesturm vor - der ausgerechnet für die letzte Nacht des Jahres vorhergesagt wurde: Laut Wetterprognosen könnte die weltberühmte Flaniermeile des "Las Vegas Strip" am Neujahrsmorgen mit einer acht Zentimeter hohen Schneedecke bedeckt sein.

 

 

Die Temperaturen sollen unter den Gefrierpunkt fallen. Zur Silvesterfeier werden am "Strip" 340.000 Menschen erwartet. Das mögliche Winterwetter würde aber nicht die geplanten Feuerwerke gefährden, bekräftigen die Veranstalter.  

22:45 Uhr: Miley Cyrus geht mit möglichem künftigen Schwiegerpappa Arnie Skifahren

Die Romanze zwischen Skandalsängerin Miley Cyrus und Patrick Schwarzenegger wird offenbar immer ernster: Nach vermeldetem Widerstand gegen die Beziehung von Patricks Mutter, Kennedy-Erbin Maria Shriver, scheint der Popstar nun immerhin das Eis bei Patricks Vater zu schmelzen: Miley und Patrick schlossen sich dem traditionellen Weihnachts-Skiurlaub von Arnold Schwarzenegger im US-Staat Idaho an, berichtete jetzt der Webdienst "E!Online".

 

 

Arnie hätte sie "mit offenen Armen in die Familie aufgenommen", sagte ein Insider. Das verliebte junge Paar, sowie Arnie und seine Freundin Heather Milligan wurden beim Abendessen im Sun-Valley-Restaurant "The Kneadery" gesichtet. Nach dem "Familienurlaub" kursieren nun bereits Gerüchte über eine baldige Verlobung des Paares.

22:30 Uhr: US-Waffenwahn: Zweijähriger erschießt irrtümlich Mutter in Supermarkt

Wieder ein tragischer Unfall mit Waffen in den USA: Eine Frau war gerade mit ihren vier Kindern unterwegs zwischen Einkaufsregalen eines Walmart-Supermarktes in Hayden (US-Staat Idaho), als ihr zweijähriger Sohn in ihrer Handtasche kramte und eine geladene Pistole fand. Es löste sich ein Schuss, die 29-Jährige brach tödlich getroffen zusammen.

 

 

Das Geschäft wurde prompt evakuiert. Das Opfer machte in dem Ort offenbar Urlaub. Aufgrund der Videoüberwachung stellte die örtliche Polizei sicher, dass es sich um einen Unfall handelte.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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